Mittwoch, 22.05.2013, Sport

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Auch der heutige Tag war wieder so richtig schön. Heute Abend war ich dann ja zum Sport. Zuerst zur KG. Dabei haben wir Übungen für die Arme durchgeführt. Etwa zu 3/4 eine "Manuelle Therapie", wie ich es immer nenne. Also dass meine Therapeutin die Arme in alle Richtungen "dreht, dehnt und zieht", viel intensiver, als ich es alleine machen würde. Anschließend ein paar Bewegungsabläufe mit ihrer Hand als Gegendruck und zuletzt die Hände vor die Brust, mal "verschränken", mal kräftig gegeneinander pressen, dabei Spannung im Oberkörper, mit Schultern und Kopf ein Stück hoch kommen (mehrere Wiederholungen). Dabei war bei mir die Atmung mal wieder am schlimmsten. Sobald ich oben bin, halte ich die Luft an und sobald ich dann doch mal atme, gehe ich automatisch wieder ein ganzes Stück runter. Das ist bei ihr allerdings nicht so "schlimm", da sie diesbezüglich nicht so "hartnäckig" wie mein Trainer ist. Als beim anschließenden Training dann eine ähnliche Übung dabei war, also die Crunches, und er dabei ständig auf mich einredete, dass ich etwas höher kommen solle, dass sich die Schultern vom Boden lösen sollen, da konnte ich mir ein Grinsen nicht mehr verkneifen. Ja, in der Beziehung ist meine Therapeutin wesentlich lockerer und nachgiebiger. 

Das anschließende Training war dann wieder super gut. Es bestand heute aus 3 Blöcken mit je einer Wiederholung. Der erste Block war für das Aufwärmen und fing auch total harmlos an. Der Schwierigkeitsgrad steigerte sich heute eh von Übung zu Übung, zumindest kam es mir so vor. Beim Aufwärmen fing es mit den 2,5 Kilo Hanteln sehr leicht an. O K, es gab bei mir auch Zeiten, noch vor etwa 2 Jahren, als ich noch im früheren Institut KG gemacht habe, da hatte ich schon mit den 1 Kilo Hanteln zum Teil echt große Probleme. Aber inzwischen machen mir diese 2,5 Kilo Hanteln wirklich nichts mehr aus. 

Der zweite Block war dann intensiv für die Arme. Zum einen mit den 5 Kilo Hanteln die Übung, die ich am Wochenende ja auch hier zu Hause (im Keller) durchgeführt habe, also die Arme hoch ziehen, Hände Richtung Schultern. Im Prinzip habe ich damit keine Probleme mehr. Das Schwierige dabei war, dass ich mit den Armen immer in "Zeitlupe" runtergehen sollte. Diese Übung mache ich lieber mit etwas Schwung, dann habe ich es besser unter "Kontrolle". Beim Hochgehen konnte ich es ruhig mit Schwung machen, aber beim Runtergehen bremste er mich dann mehrmals aus. Möglichst langsame Bewegungen, das fiel mir dann sehr schwer, darauf musste ich mich dann sehr konzentrieren.

Dann ging es auch an die Seilwinde. Also ich stand mittig und die Griffe kamen seitlich. Erst die Arme gestreckt halten und dann die Ellenbogen zum Körper ziehen, möglichst weit nach hinten. Vom Prinzip her O K, aber wirklich weit nach hinten kam ich mit den Armen dennoch nicht. Für das letzte Stück fehlte mir irgendwie die Kraft. Außerdem führte ich auch diese Bewegung mit viel Schwung aus, wobei er mich ebenfalls mächtig "ausbremste". Auch das sehr langsam durchführen. Aber umso langsamer ich das machte, umso schlechter bekam ich die Arme, also die Ellenbogen nach hinten. Diese Übung fiel mir dann schon deutlich schwerer. 

Dann kamen auch noch die 7,5 Kilo Hanteln dazu. Damit muss ich mächtig kämpfen, das ist im Moment meine "Grenze" sozusagen, mehr schaffe ich wirklich noch nicht. Immerhin ging es damit nur um das richtige "Bücken und Heben" sozusagen, die Arme blieben dabei die ganze Zeit gestreckt. Die meisten Probleme hatte ich dabei mit den Händen, die Hanteln dabei so intensiv festzuhalten. Umso öfter ich das durchführen sollte, umso schwerer fiel es mir. Zum Schluss hin hätte ich die Finger dann am liebsten spontan locker gelassen, einfach die Hanteln fallen lassen, was ich natürlich nicht gemacht habe. 

Im dritten Block ging es dann auf die Matten. Zum einen das "Fahrradfahren", also die Beine im Wechsel strecken, zunächst mit liegendem Oberkörper. Also die Übung, die ich ja auch regelmäßig hier durchführe. Allerdings fällt es mir hier viel leichter, weil er dabei ja auf viel mehr "Feinheiten" achtet. Z. B. Thema "Mini-Pausen". Ich ziehe immer wieder beide Beine gleichzeitig an, achte auf den flachen Rücken, bevor ich das nächste Bein dann wieder strecke (mit bewusst geradem Rücken). Er achtet jedoch darauf, dass der Wechsel viel "fließender" ist, also wie bei den Pedalen beim Fahrradfahren. Aber umso schneller ich diesen Wechsel dann durchführen sollte, umso mehr Probleme hatte ich mit dem Rücken. Der LWS-Bereich löste sich immer wieder von der Matte, ich musste echt damit kämpfen, gleichzeitig auf die Beine und auf den Rücken bzw. auf den Bauch zu achten. Ja, dieser dritte Block hatte es dann wirklich in sich, es wurde dann immer schwerer.

Dann gleichzeitig mit dem Oberkörper hoch kommen, die Arme hinter den Kopf und mit dem Oberkörper "drehen", also mit den Ellenbogen Richtung Beine. Diese Übung mag ich ja nicht so besonders, sie fällt mir immer wieder schwer, weil man dabei auf so viele Kleinigkeiten achten muss. 

Dann wurde es noch schwerer, obwohl es im ersten Block noch "einigermaßen" ging. Beine aufstellen, Oberkörper hoch, aber nicht sitzen, bis zur Diagonalen, Hände neben die Knie (Hände nach oben drehen) und dann ganz kleine "Wipp"-Bewegungen. Beim ersten Durchgang ging es noch. Ich führte diese Wipp-Bewegung noch relativ groß aus, kam jedes Mal dabei relativ hoch, so dass man viele kleine "Mini-Pausen" hatte. Außerdem konnte ich dabei die Knie noch etwas zusammen drücken, so dass ich mich, so wie früher bei der KG auch immer, aus den Oberschenkeln heraus etwas stabilisieren konnte (nicht nur aus dem Bauch heraus). Dadurch konnte ich die Übung beim ersten Durchgang auch relativ gut durchziehen.

Ja, aber dann kam der zweite Durchgang..... Der wurde dann um ein vielfaches intensiver. Er hat dann darauf geachtet, dass ich bei dieser Wipp-Bewegung ein ganzes Stück weiter hinten bleibe (noch weiter in der Diagonalen), sehr viel kleinere Bewegungen mache. Dabei hielt er dann eine Hand vorne vor die Schulter und eine im Rücken, so dass ich keine "Chance" auf größere Bewegungen hatte. Das war dann super intensiv und in dieser Position konnte ich auch mit den angespannten Beinen nicht mehr viel bewirken. Das ging unwahrscheinlich in den Bauch. Als er dann noch meinte, ich solle versuchen, dabei gerader zu sitzen, einen geraderen Rücken zu haben, da war es bei mir aus. Ich habe noch versucht, noch mehr Spannung in den Rücken zu bekommen, spannte dabei den Bauch noch mehr an und bekam dann gleichzeitig im unteren Rücken und im Bauch einen kräftigen, ziehenden Stich. In diesem Moment war es bei mir aus, ich konnte die Spannung absolut nicht mehr halten und ließ mich sofort nach hinten fallen. 

Aber trotzdem habe ich im Rahmen dieser Übung im Allgemeinen auch einen Fortschritt gemacht. Nach dieser Übung sollte ich aus dem diagonalen Sitzen möglichst langsam runter gehen, bis zum Liegen. Sonst klappte das immer in etwa zu 3/4, auf den letzten Zentimetern verließ mich dann jedes Mal die Kraft und ich "sackte" schnell auf den Boden. Heute habe ich es bei beiden Durchgängen geschafft (trotz dieses kleinen "Zwischenfalles", von dem ich mich nach mehrmaligem tiefen Durchatmen schnell wieder erholt habe), die Spannung bis auf den Boden zu halten. Kein "Zusammen sacken" sondern bis unten ein langsames, bewusstes runtergehen. 

Als letzter Durchgang dann mal wieder ein paar Crunches, wobei es halt mal wieder darum ging, wo "oben" ist, wie weit ich mit dem Oberkörper hochgehen muss, damit ich hoch genug bin, damit meine Schulterblätter nicht mehr auf der Matte sind (dabei musste ich dann an das vorherige Gespräch mit meiner Physiotherapeutin denken, die darin halt viel lockerer ist, wobei er mich ständig motivierte, noch ein Stückchen höher zu gehen......). 

 

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