Mittwoch, 27.03.2013, Training

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Heute war ja wieder mein Sport- bzw. "Therapietag". Umso harmloser es (zumindest meistens) bei der KG zugeht, umso intensiver ist es dann beim anschließenden Training. O k, letzte Woche Montag hatte ich nach der KG mal einen Muskelkater in den Beinen, aber danach ist das wirklich eher die Ausnahme. 

Bei der KG ging es heute nur um den Nacken. Das ist, was diesen Bereich betrifft, zwar auch immer sehr intensiv (auf dem Rücken liegend, den Kopf leicht anheben und oben etwas halten, meistens noch mit ihrem Gegendruck von oben), das heftige Zittern im Nacken ist dabei dann immer vom Feinsten, aber dennoch ist diese Muskelanspannung relativ harmlos, wenn ich dagegen z. B. an die Sit-Ups oder aber die Bein-Übungen von letzter Woche Montag denke. 

Dagegen war das heutige Training wieder umso intensiver. Die halbe Stunde hatte es wieder mächtig in sich. 

Zuerst im Stehen ein paar Hantelübungen, die aber relativ gut geklappt haben. Als er mit den 5 Kilo Hanteln ankam, da wurde ich erst mächtig skeptisch, ob ich es damit richtig hinbekommen würde. Letztendlich hat es aber besser geklappt, als ich gedacht habe. Dabei war ich allerdings total auf die Arme konzentriert, die Bewegungen trotz der Hanteln richtig durchzuführen, so dass bezüglich Bauchspannung, gerader Rücken und Kopfhaltung mal wieder einige Korrekturen kamen. Aber immerhin hat es mit den Armen richtig geklappt.

Dann gerade Stehen, mit dem Oberkörper nach vorne in die Waagerechte und mit den Armen im Wechsel vor und zurück. Das ist eine der Übungen, die ich alleine nie hinbekomme. Ich denke immer, ich würde gerade Stehen, gerader Rücken, gerader Kopf, aber dennoch kommen immer wieder so einige Korrekturen. Und wenn ich dann anscheinend gerade Stehe, dann kommt es mir selber mächtig krumm vor. 

Danach folgten dann erst ein paar Liegestütze, was ich immer so "gemein" finde. Wenn halt erst intensive Übungen für die Arme dran sind, egal ob mit den Hanteln oder am Seilzug und dann anschließend die Liegestütze dran sind. Die Arme fühlen sich dann meistens an wie "Gummi". Die Liegestütze dann trotzdem so gut es geht durchzuführen, das finde ich dann immer mächtig schwer. Eigentlich mit dem Oberkörper vorne bleiben (vor den Händen), so tief runter wie möglich und schnell wieder rauf. Im "ruhigen Zustand" klappt das inzwischen einigermaßen gut, aber nach dem Hanteltraining muss ich dabei mächtig kämpfen. Sobald es dann heißt, dass ich wieder weiter nach vorne gehen soll, also mit dem Kopf vor die Hände, dann gehe ich immer automatisch mit den Händen ein Stück zurück, wobei das eigentlich Blödsinn ist. Beim nächsten Runtergehen verliere ich dann meistens etwas das Gleichgewicht, habe das Gefühl nach vorne wegzukippen, die Kraft in den Armen lässt noch mehr nach (ich komme noch langsamer hoch) und ich gehe mit den Händen dann direkt wieder ein Stück weiter nach vorne.

Dann ging es auf dem Rücken liegend weiter. Dabei musste ich mal wieder mächtig mit dem geraden Rücken kämpfen, fiel immer wieder aufs Neue ins Hohlkreuz. Ich merke dann immer, wie mein Rücken sich vom Boden löst, etwas nach oben geht. Dann immer wieder neu die Spannung aufbauen und den Rücken runter drücken. "Nebenbei" natürlich auch zusätzliche Übungen für Arme und Beine.

Zuerst mit den Armen gestreckt nach oben, mit den Hanteln. Dann mit den Unterarmen nach hinten bzw. unten, Richtung Schultern, nicht bis unten, nur so weit, dass ich auch wieder hoch komme. Oben allerdings nicht bis zur Streckung, nur bis Diagonal und wieder runter. Einige Wiederholungen. Diese Übung fiel mir heute mit absolutem Abstand am schwersten. Noch einen Zentimeter weiter nach unten und ich wäre mit den Armen nicht mehr hoch gekommen. Dabei stand ich mehrmals kurz vor dem Aufgeben, das fand ich mega schwer.

Nach ein paar Crunches dann noch die Beine angewinkelt anziehen und im Wechsel nach unten wegstrecken, möglichst flach über dem Boden. Auch das fand ich schwer. Sobald ich ein Bein ein Stückchen streckte, fiel ich sofort wieder ins Hohlkreuz. Ich konnte die Spannung im Bauch bzw. den geraden Rücken dabei absolut nicht halten. Auch das fand ich heute mächtig schwer. Mit dem geraden Rücken muss ich halt immer mächtig kämpfen. 

Wie heißt es immer so schön, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Die nächste "Kontrolle" hat er jetzt bereits für Freitag angekündigt. Na super..... Das Ergebnis wird ganz bestimmt nicht so berauschend werden. Aber nun gut, es kann bei den nächsten Kontrollen dann hoffentlich nur besser werden....!! Ich wollte übers Osterwochenende ja eigentlich täglich Fahrrad fahren (was ich auch machen werde), um dann das Wochenende bei der Kontrolle bessere Ergebnisse zu haben. Auch wenn ich morgen Abend wieder 1,5 Stunden bei der Wassergymnastik mitmachen werde, gravierend wird sich das Ergebnis dadurch ganz bestimmt nicht mehr ändern. Naja, da muss ich jetzt durch. Wie gesagt, es kann dann nur besser werden. 

In der letzten Woche habe ich viel Stuten gegessen, so einige Scheiben (wovon er anscheinend nicht allzu viel hält). Stuten gehört für mich zu Ostern einfach dazu. "Normal" isst man auf süßem Stuten wohl süßen Belag, wie Marmelade, Nutella oder Honig. Ich habe jedoch von Kindheit an den Stuten entweder mit meiner Fleichwurst gegessen oder, was ich auf Stuten noch viel lieber mag, mit Ei, dick mit Salz. Mein Freund lästert immer darüber, dass süßer Stuten und Salz absolut nicht zusammen passen. Aber das ist mir egal. Das liebe ich seit meiner Kindheit und das gehört für mich zu Ostern halt total dazu. Ja, und diese Kalorien wollte ich vor der nächsten Kontrolle dann eigentlich über Ostern wieder wegstrampeln. Nun gut, bis Freitag wird das jetzt natürlich nicht mehr klappen.......

 

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