Mo. 11. Dez. 2017

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O man, was für ein Tag. Ich versuche mal das Wichtigste zusammen zu fassen.

Schon der Weg zur Arbeit war eine gefährliche Rutschpartie. Auf einem großen Teil der Strecke kam ich insgesamt 3 mal mächtig ins Rutschen. Dadurch bin ich natürlich auch länger gelaufen als sonst.

Mein Zug hatte dann natürlich auch Verspätung.

Im Büro war die Weihnachtsfeier, aber ich habe mich ja um die Zentrale gekümmert.

Mit der Arbeit kam ich nur schleppend voran. Der Drucker/Kopierer funktionierte immer noch nicht. Das war nichts halbes und nichts ganzes. Ein paar Sachen habe ich zwar geschafft, aber auch ein paar Sachen nur angefangen, schon mal geschrieben, die werde ich dann hoffentlich morgen bzw. am Dienstag fertig bekommen.

Die IT-Abteilung rief mich gegen 17 Uhr, also kurz vor Feierabend dann "doch schon" wegen dem Drucker an. Der Drucker ist ja ein halber Computer, er hat sich einfach "aufgehangen". Sie mussten von dort aus die Druckbefehle löschen (die in der Leitung hingen) und ihn neu starten. Jetzt soll er wieder normal funktionieren. Ich lasse mich mal überraschen.

Tagsüber wurde es dann sehr unruhig. Ich arbeite ja im Rheinland, dort hat es nur geregnet.

Ja, aber ich wohne ja mitten im Ruhrgebiet. Und hier war ab Mittags das totale Schnee-Chaos. Hier ging gar nichts mehr. Alles war dicht. Rund 12 cm Neuschnee. Alle Straßen, die gesamte Stadt, sämtliche Stadtteile waren völlig dicht. Auch Glatteis ohne Ende. Die Autos parkten auf den Straßen. Busse und LKWs standen quer. Die Autobahnen rings herum waren auch alle völlig dicht. Ab Mittags wurden Busse und Straßenbahnen (bis abends) komplett eingestellt. Sie kamen nicht mehr durch.

Mein Freund hat versucht zur Arbeit zu kommen. Keine Chance, alles dicht. Nach rund 1,5 Stunden gab er es auf. Kein Vor und Zurück mehr. Er nahm dann notgedrungen einen Tag Urlaub.

Ja, und ich saß im Büro und habe mich gefragt, wie ich nach Hause kommen sollte.....

Ich habe dann eine Stunde früher Feierabend gemacht. Dafür haben wir schließlich Gleitzeit (und dafür bin ich Freitags jetzt ja auch immer lange da, um mir auch für solche "Notfälle" einen zeitlichen "Puffer" anzulegen).

Ich habe rund 2,5 Stunden bis nach Hause gebraucht.

Den Bus konnte ich ja nicht nehmen. Hier fuhr weiterhin kein Bus (zu viel Glatteis) und die Autobahn war völlig dicht. Zu der Zeit waren auf der Autobahn, über die mein Bus fährt, 25 Kilometer Stau, man sollte dort 2 Stunden länger einplanen. 2 Stunden nur für die Autobahn einplanen? Nein, dazu hatte ich wirklich keine Lust.

Also ab zum Bahnhof. Mein Zug hatte 20 Minuten Verspätung. Aber egal, Hauptsache er fuhr überhaupt.

Hier war dann wirklich Chaos. Schon am Bahnhof. Der Bahnsteig war super glatt. Schon auf dem Weg zur Treppe kam ich mehrmals gut ins Rutschen. Nur kleine Tippelschritte, ganz langsam und vorsichtig laufen.

Auf dem Weg durchs Gebäude (in die Stadt) habe ich mir dann etwas "Nervennahrung" geholt. Einen Schoko-Donut und einen Puhmann bzw. Stutenmann. Das habe ich mir heute gegönnt.

Als ich aus dem Gebäude raus kam, sah ich, dass eine Straßenbahn gefahren kam. An der Haltestelle standen sehr viele Menschen.

Ich wollte die Bahn unbedingt bekommen. Wer weiß, wann die nächste dann fuhr.

Ich bin dann mehr gerutscht als gelaufen. Alles war weiß und glatt. Aber irgendwie habe ich es geschafft, bin noch eben schnell als Letzte mit eingestiegen.

In der Bahn habe ich noch eine frühere Nachbarin (Mitte 70) getroffen. Sie hat sich total gefreut, mich zu sehen. Ihr schreiben wir auch immer noch Karten (aus den Urlauben und auch jetzt zu Weihnachten wieder). Sie hat mir erzählt, dass das die erste Bahn seit Stunden ist, die wieder fährt. Runter in die Stadt musste sie Laufen, weil nichts gefahren ist. Hoch (nach Hause, den Berg rauf) zu laufen war ihr aber zu anstrengend. Deswegen hat sie an der Haltestelle gewartet und gehofft, dass irgendwann endlich mal wieder eine Bahn kommt.

Wir haben uns dann noch ein paar Minuten nett unterhalten. Wie es uns gehen würde. Ich habe ihr von meiner Mutter erzählt. Das wusste sie ja noch nicht. Darüber war sie sehr geschockt. Die Beiden kannten sich flüchtig. Wenn meine Mutter damals unsere Katze versorgt hat (wenn wir im Urlaub waren), dann haben die Beiden sich mehrmals getroffen, sich nett unterhalten.

Ja, und hier ging das Schnee- bzw. Glatteis-Chaos dann weiter. Von der Haltestelle aus habe ich fast doppelt so lange wie sonst gebraucht. Schritt für Schritt aufpassen, wohin man tritt. Wenn es irgendwo glitzert, dann extrem aufpassen (dann war es Eis und extrem rutschig). Wie war das gleich mit dem "Pinguin-Walk", kleine, langsame und regelmäßige Schritte machen. Anders ging es heute auch nicht.

Ich kam noch mehrmals etwas ins Rutschen, kam dann aber letztendlich gut zu Hause an. Ja, ich war dann wirklich froh, als ich endlich hier war. Hier habe ich mich dann zuerst direkt über den Donut hergemacht (Grins). Diese Nervennahrung brauchte ich dann aber auch wirklich.

Unterwegs habe ich mir aber auch neue Weintrauben geholt, also auch gesunde Sachen.

So, mal sehen, wie dieser Winter weiter geht. Wie lange wir hier noch mit dem Schnee- bzw. stellenweise Glatteis-Chaos rechnen bzw. leben müssen.

Hier (in der Region) ist übrigens so gut wie nicht gestreut worden, auch keine Räumfahrzeuge. Darüber regen sich hier alle mächtig auf. Unsere Stadt hat total "gepennt" und die umliegenden Städte waren auch nicht viel besser. Aber unsere Stadt war die absolute Krönung.

Die Autobahn A 40, der "Ruhrschnellweg" war wegen Glatteis den ganzen Tag über völlig dicht, den sollte man völlig meiden. Da ging gar nichts mehr. Und auf den Ausweichrouten war dann entsprechend auch alles völlig dicht. Und auf der A 52 (Verbindung Rheinland/Ruhrgebiet) sah es halt auch nicht viel besser aus. Überall war Stillstand.

Sport habe ich abends nicht mehr gemacht. Ich habe dann zuerst ein paar Musikvideos geguckt, habe mich damit halt etwas entspannt. Gegen 21.30 Uhr bin ich dann eingeschlafen (und gegen 3 Uhr wieder wach geworden).

So, jetzt ruhe ich mich noch etwas aus, bevor ich in den neuen Tag starte (hoffentlich nicht wieder so ein Chaos-Tag). Solange das Wetter jetzt so unbeständig ist, werde ich aber wieder mit dem Zug fahren. Damit komme ich aktuell schneller voran (trotz Verspätungen), als mit dem Bus im Stau zu fahren, solange hier in unserer Stadt dann eh nichts fährt. Heute habe ich gegen 17.15 Uhr Feierabend gemacht und war gegen 19.45 Uhr zu Hause.

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Do. 24. Mai 2018PetraM25/05/2018 - 04:081143
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