Mo. 30. April 2018

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Im großen und ganzen war der Tag heute schön, wobei es bei mir auch etwas "hoch und runter" ging (so ist das halt im Leben).

Am Montag fand ich es schön,

- dass ich morgens wieder zeitig in die Gänge kam, wieder den geplanten Zug bekommen habe (wobei ich die letzten Meter im Bereich des Bahnhofs rennen musste, aber Hauptsache ich habe es noch geschafft), so dass ich heute wieder eine knappe halbe Stunde Plus gemacht habe.

- dass ich damit zu diesem "Monatsabschluss" bei rund 6,50 Stunden Plus bin. Besser als die 20 Stunden Minus, die ich vor ein paar Monaten ja noch hatte.

- dass der April jetzt endlich vorbei ist. Mit den vielen Erinnerungen rund um meinen Vater, meine Mutter, das Krankenhaus und ihren Todestag hat mich der April seelisch mächtig aufgewühlt. An manchen Tagen habe ich viel geweint. Das konnte ich einfach nicht abstellen.

Heute Abend haben wir noch kurz über meine Mutter gesprochen. Sie hatte halt so einige "typische" Sprüche drauf, die wir so oft von ihr gehört haben. Wenn jetzt eine passende Situation kommt, dann fallen einem diese Sprüche immer wieder sofort ein. Damit hat sie für bleibende Erinnerungen gesorgt. 

- dass ich knapp 2 Liter getrunken habe. Damit bin ich immerhin auf etwa 95 % vom Tagessoll gekommen. Für mich persönlich schon positiv (auch wenn es noch nicht ideal war).

- dass ich heute Abend (nachdem ich mich ausgeruht hatte) noch mein Sportprogramm durchgezogen habe (für rund 1,5 Stunden). Damit habe ich im April 14 eigene Einheiten geschafft. Wenn ich schon 14 gehabt hätte, dann hätte ich wahrscheinlich nichts mehr gemacht. Aber da meine Mutter ja immer von der "Unglückzahl" 13 gesprochen hat (das ist so in meinem Kopf hängen geblieben), wollte ich diesen Monat unbedingt mit 14 Sporteinheiten beenden. 

Ja, und dieses Training, dieses Pensum kann man ganz bestimmt nicht mit den 15 Minuten "Bewegungstherapie" vergleichen, die meine Kolleginnen heute Mittag wieder gemacht haben. Sie sind dabei auch nur am Lachen. Natürlich ist das schön, wenn sie eine gute Stimmung haben, aber wenn ich z. B. bei den Unterarmstützen nur so lachen würde, dann könnte ich die Spannung ganz bestimmt nicht halten. 

- dass ich die meisten Durchwahlen von meinen Kollegen/Kolleginnen, sowohl die alten als auch die neuen Durchwahlen, jetzt schon auswendig kenne. Noch nicht alle, aber die meisten sind in meinem Kopf (mit kleinen "Eselsbrücken") schon hängen geblieben. 

- dass ich heute zufällig (beim Spielen mit dem Handy) rausbekommen habe, wie ich damit zwischen den Programmen schnell und problemlos hin und her schalten kann. Ja, das war Zufall aber auch ein bisschen "logisches Denken", hängt mit der Menü-Taste zusammen. 

Ja, aber negativ war, dass ich den Tarif von meinem Handy noch nicht so richtig im Griff habe. Heute Mittag habe ich damit eine Runde Sudoku gespielt und heute Abend habe ich nachgeguckt, wann mein Zug kommt, weil er (wegen Vandalismus an den Schienen), so wie alle Züge, Verspätung hatte. Plötzlich wurde mir angezeigt, dass mein Datenvolumen für diesen Monat so gut wie aufgebraucht ist.

Jetzt schon? So oft bzw. so viel war ich unterwegs doch gar nicht im Internet. Ich muss das mal beobachten, wie das angerechnet wird. Diesbezüglich habe ich bis jetzt noch keinen Überblick. Ein paar Apps habe ich direkt wieder gelöscht. Ich hatte Angst, dass es so eine Art "Schleichstrom" wie beim Auto sein könnte (dass ich mit den Apps "versteckt" im Internet bin). Für alle Apps bekommt man hin und wieder ja Werbung. Vielleicht braucht das so viel Volumen. 

Ich weiß halt auch noch nicht, wenn ich drüber komme (z. B. im Urlaub), wie es dann läuft. Werde ich dann "ausgebremst" (dass ich nicht mehr rein komme), komme ich dann in einen höheren Tarif (doppelt so viel zahlen, also 20 Euro im Monat) oder muss ich bei meinem Tarif bei der nächsten Rechnung einfach nur was draufzahlen? Damit habe ich mich bisher noch gar nicht beschäftigt.

Ja, mit dem Handy, mit den Funktionen komme ich nach und nach immer besser klar. Dafür habe ich auf der Arbeit ein paar Probleme. Wir haben dort ja ein neues Programm bekommen. Dafür hatten wir zwar eine Schulung (bei der es für mich etwas zu schnell ging), aber ich komme damit nicht klar. Aber auch meine Kollegen haben damit Probleme, das habe ich schon mitbekommen. Ich warte jetzt erst mal ab, bis die Anderen damit hoffentlich besser klar kommen und dann muss ich mal fragen, wer es mir eventuell nochmals in Ruhe erklären kann. 

Die Tasche, die wir meiner Schwägerin schenken wollten, die ist jetzt übrigens kaputt. Mein Freund wollte sie vorher unbedingt noch waschen. Wir waschen alle Taschen, auch meine Handtaschen, unsere Rucksäcke usw. Ja, aber diese Tasche hat sich in der Waschmaschine in viele Einzelteile aufgelöst. Schade, das war es dann. Die können wir jetzt weg schmeißen. 

Auf der Arbeit bin ich heute 2 mal "zusammen gezuckt", als es geschellt hat. Ich habe mit einem Mann ein paar Probleme. Zum Thema "sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz" habe ich heute noch ein Artikel gelesen. Ja, ich weiß, das ist ein ernstes Thema. Nein, es geht dabei nicht um meine Kollegen, die sind alle völlig in Ordnung (und korrekt). 

Wir haben einen "Lieferanten", der regelmäßig kommt, immer in den Keller muss. Ich mag seine lockere, offene, aufdringliche Art absolut nicht. Ich sage mal so, man sollte wissen, mit wem man wie reden kann, bei wem man welche Sprüche loslassen kann. 

Als ich ihn zuletzt gesehen habe (durch meinen Krankenschein vor ein paar Wochen), als wir zusammen in den Keller gefahren sind, da ist zufällig auch eine Frau aus einem anderen Büro  (über uns) mit im Aufzug gewesen. Ich bin in solchen Situationen immer total still. 

Er fing dann plötzlich an zu reden, sprach diese Frau an (die total irritiert geguckt hat), dass wir beide jetzt in den Keller fahren würden. Nein, wir würden dort keine "Ferkeleien" machen, aber Platz genug dafür hätten wir dort ja (die Frau guckte mich sofort mit großen Augen an). Ja, wenn wir wollten, dann könnten wir dort gleich einiges machen.... Nein, so einer ist er nicht, aber die Möglichkeit hätten wir da unten halt trotzdem.

Ich kann gar nicht sagen, wie es mir in diesem Moment ging. Ich hatte totale Beklemmungen. Im Keller blieb ich mit dem Schlüssel an der Türe stehen. Ja, ich hatte in dem Moment wirklich Angst, wirklich Beklemmungen. 

Er war nur am Lachen. Es war von ihm bestimmt nur ein Spaß, ein Scherz, aber ich fand es völlig unpassend. Wenn man jemand wirklich gut kennt, dann kann man ja solche Sprüche los lassen, aber doch nicht vor Fremden. Wenn ich jemand gut kenne, dann hätte ich den Spruch losgelassen "Na klar, 3 mal täglich und abends mit Beleuchtung....". 

Aber bei einem Fremden, ich weiß doch nicht, wie der wirklich ist, wie der wirklich denkt. Mir war das Ganze total unangenehm. 

Eine Woche später war zum Glück mein Kollege im Haus, so dass er mit ihm in den Keller fahren konnte (ihm gegenüber ist er ebenfalls immer sehr locker, hat einem Mann gegenüber natürlich ganz andere Sprüche drauf). Ja, und dann bin ich "zum Glück" krank geworden. Heute hat es 2 mal geschellt und ich dachte, er wäre es wieder. Ich nehme an, dass er am Mittwoch wieder kommen wird. Ich werde bei ihm auf jeden Fall wieder ganz still bleiben, wieder mit dem Schlüssel an der Kellertüre stehen bleiben (sicher ist sicher). Nein, "wohl" fühle ich mich in seiner Gegenwart ganz bestimmt nicht. 

Nun noch zum Thema Sport. Die Sache mit der "Hebelwirkung" werde ich wohl nie verstehen. Dafür reichen meine "Fachkenntnisse" (die ich nicht habe) einfach nicht aus. Manche Übungen, die eigentlich gleich sind, können trotzdem sehr unterschiedlich im Schwierigkeitsgrad sein. Z. B. Thema Liegestütze, ob man sie flach auf der Matte ausführt, mit den Händen auf dem Steppbrett oder sogar diagonal stehend an der Wand. Immer die gleiche Grundübung (gerader Körper, die Arme arbeiten, drücken den Körper immer wieder hoch), aber trotzdem ist es an der Wand viel leichter, als wenn man es flach auf der Matte durchführt. 

Auch die Brücke. Die klassische Variante, mit den Füßen auf dem Boden, bekomme ich ja sehr gut hin. Wir haben auch schon andere Varianten ausprobiert. Mal die Füße auf dem Steppbrett, oder die Füße auf dem großen Ball. Und jedes Mal "versuchen", die Hüfte zur Brücke hoch zu bringen. Jedes Mal die gleiche Grundübung, aber umso höher die Füße sind, umso schwerer bekomme man die Hüfte nach oben (dabei habe ich fast schon aufgegeben). 

Ja, oder die Sache mit den Armen, mit dem Triceps. Im Liegen mit den Armen oberhalb bzw. hinter dem Kopf arbeiten, das kann ich inzwischen total locker mit einigen Wiederholungen (mit der 5 kg Hantel). Aber wenn ich die gleiche Übung im Stehen durchführen soll (so wie letztes Mal), dabei versage ich dann, dabei machen meine Arme schlapp. 

Nein, verstehen kann ich es wirklich nicht. Für mich sind das alles die gleichen Grundübungen, die gleichen Bewegungen. Jedes Mal heißt es (bei allen diesen Übungen), dass es eine andere Hebelwirkung ist. Ja, aber das verstehe ich halt trotzdem nicht, dass eine Übung mit einer kleinen Änderung so viel schwerer werden kann. 

Ja, heute Abend brauchte ich erst eine Pause, habe danach aber noch mein Programm durchgezogen. Zuerst wieder das Fahrradfahren, 15 Kilometer in 30:20 Minuten. Durchschnittlich mit 25 km/h, immer bei 3-6-9 (13-16-19 usw.) eine Powereinheit von etwa 90 Sekunden mit etwa 33/35 km/h (den letzten Kilometer durchgängig mit Power). 

Das war meine 14. eigene Sporteinheit (mit Fahrradfahren) in diesem Monat, 185 gefahrene Kilometer für den Monat April. Im Jahr 2018 bisher insgesamt 907,20 Kilometer.

Nach dem Fahrradfahren noch etwa 50 Minuten Sport (einschließlich ca. 5 Minuten Dehnen).

15 x Kettlebell Swing mit der 6 kg Kugelhantel.

Steppbrett-Training, 5 Übungen für jeweils 2 Min., dazwischen jeweils 35 Sek. Pause.

Bei 3 Übungen (gerade hoch und runter) mit den 1 kg Hanteln nach vorne boxen. Erst mit rechts beginnend hoch und runter. Dann mit links beginnen hoch und runter. Dann im Wechsel, unten nur steppen.

Dann 2 Übungen, zum einen Knie seitlich hoch ziehen (3 x hoch ziehen, dann Seite wechseln), dabei mit den 2 kg Hanteln im Wechsel Biceps-Curls. Danach vorne hoch kicken (mit einem Bein - im Wechsel - auf das Steppbrett, das andere Knie vorne hoch Richtung Bauch ziehen), dabei mit den 3 kg Hanteln Biceps-Curls.

30 Sek. "Bergsteiger", also die Liegestütz-Position, die Hände auf das Steppbrett stützen und die Beine/Knie im Wechsel zum Bauch ziehen.

10 x auf dem Steppbrett Liegestütz rücklings.

10 Sit-Ups (mit Hilfe vom Theraband).

Auf Steppbrett liegend die beiden 5 kg Hanteln 15 x hochdrücken (Bankdrücken), unten einmal nachwippen. Mit einer 5 kg Hantel 10 x über/oberhalb vom Kopf arbeiten.

10 Liegestütze auf Knien. Danach die hohe Liegestütz-Position 30 Sek. halten.

Auf die Seite legen. Beine strecken. 10 x das obere Bein gestreckt anheben. Das obere Bein vorne angewinkelt ablegen, das untere Bein 10 x gestreckt anheben.

Gerade Stehen und mit den 2 kg Hanteln seitliche Bewegungen, die Arme (fast) gestreckt seitlich 10 x hoch bis in Schulterhöhe, halb runter und nochmals hoch bis in Schulterhöhe, erst dann ganz runter.

10 Kniebeugen mit der 4 kg Kugelhantel, beim Runtergehen mittig vor der Brust halten, beim Hochgehen Arme nach oben strecken.

Mit den 5 kg Hanteln Biceps, erst 30 Sek. in der Waagerechten halten, dann 5 x Biceps-Curls.

Mit der Hantelstange 10 x Kreuzheben. Vorbeugen und damit 10 x Rudern.

(Dann den Block auf dem Rücken liegend, für die Bauchmuskeln usw.)
Auf den Rücken legen, Beine aufstellen, hoch zur Brücke und 10 x Laufen, Bein dabei strecken. Mit dem Standbein jeweils einmal nach unten wippen. Flach auf dem Boden liegen, beide Beine gestreckt nach oben (senkrecht), 5 x gleichzeitig gestreckt nach unten, bis kurz über dem Boden und wieder hoch zur Senkrechten. Beine anziehen (Knie Richtung Bauch) und beide 5 x strecken (flach über dem Boden). Dann die Beine 10 x im Wechsel flach über dem Boden strecken. Beine gestreckt flach über dem Boden, 10 x die Schere Waagerecht. Beine aufstellen, 10 x gerade Crunches, Hände Richtung Knie. 

10 x Bicycle Crunches.

5 x die kleine "Kerze" (Reverse Crunch), also Knie zum Oberkörper ziehen, Hüfte etwas vom Boden anheben, mit den Zehen unten (auf der Matte) nur kurz auftippen.

15 x Kettlebell Swing mit der 8 kg Kugelhantel.

10 x auf die Zehenspitzen hoch wippen. Beim letzten Mal oben 30 Sek. stehen bleiben.

Zum Abschluss dann für etwa 5 Minuten die Dehnübungen für Beine/Fersen sowie Arme und Schultern, abschließend die Arme/Schultern vor und zurück kreisen. Jede Dehnübung für rund 30 Sekunden halten.

Ich bin so richtig stolz, dass ich dieses Programm, diese 14. Sporteinheit zum Abschluss vom April nochmals so durchgezogen habe. Es hat wirklich gut getan.

Morgen beginnt dann der Mai, also auch ein neuer Sportmonat.

Die 1.000 Kilometer, die wir ursprünglich als Jahres-Soll fürs Fahrradfahren festgelegt hatten, die werde ich im Mai wohl schon erreichen, da es bis dahin keine 100 Kilometer mehr sind. Aber dann werde ich mir (bzw. werden wir im Rahmen des Trainings) direkt wieder ein neues Ziel als Motivation festlegen!!

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