Montag, 03.06.2013, KG

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Heute Nachmittag war ich wieder zur KG. Für Abends hatte ich dann ja eigentlich noch das Fahrradfahren eingeplant, was ich jedoch nicht mehr geschafft habe. Zum einen war ich im allgemeinen (auch von der KG) viel zu "kaputt" und außerderm habe ich meine Oberschenkel auch "etwas" gemerkt. Die KG fing mal wieder völlig harmlos an und wurde dann immer intensiver. An manchen Tagen, je nach Übungen, ist die KG total lasch, harmlos und auch "langweilig", aber an anderen Tagen kann sie auch sehr intensiv und anstrengend werden (was heute halt der Fall gewesen ist).

Es fing auf allen Vieren an, auf den Händen abstützen. Zunächst nur mehrmals vor und zurück. Also mit dem Körper ganz zurück, auf die Fersen setzen, die Hände blieben vorne, den Oberkörper lang strecken. Etwas halten. Dann nach vorne, so ähnlich wie bei den Liegestützen, mit dem Kopf ein ganzes Stück bis vor die Arme. Nicht runter mit den Armen (so wie bei den Liegestützen), sondern dort nur etwas halten, dann wieder zurück auf die Fersen. Mehrmals vor und zurück.

Dann mittig, also gerade auf den Händen stehen bleiben. Das rechte Bein gestreckt nach hinten, in Hüfthöhe. Von dort aus 10 Mal nach oben wippen. Dabei musste sie mir etwas helfen. Hüfthöhe an sich ist kein Problem, aber von dort aus noch höher, das klappte irgendwie nicht. Nach diesen 10 Mal das Bein nicht runter, sondern weiterhin in Hüfthöhe halten (als Pause sozusagen), wobei sie mir ebenfalls etwas helfen musste, da ich nach dieser Übung mit dem Bein automatisch weiter runter ging und dann nochmals 10 Mal nach oben wippen. Erst dann war "richtig" Pause, das Bein abstellen und das gleiche mit dem linken Bein (dort lief es mit ihrer Hilfestellung genauso).

Dann wieder das rechte Bein. Wieder in Hüfthöhe anheben, dieses Mal mit dem Unterschenkel hoch bis zur Senkrechten und wieder strecken (auch das mit ihrer Hilfestellung). Ebenfalls 10 Mal, bei der "Pause" wieder gestreckt in Hüfthöhe halten und nochmals 10 Mal. Anschließend wieder mit links.

Danach runter auf die Unterarme. Ich sollte dann eigentlich die Knie etwas vom Boden anheben. Auf allen Vieren ist das ja längst kein Problem mehr, aber eine Stufe tiefer, auf den Unterarmen, habe ich damit noch ganz erhebliche Probleme. Ebenfalls 10 Versuche. Mit größter Kraftanstrengung und Schwung aus dem Oberkörper ohne Ende habe ich es einmal geschafft, die Knie ganz leicht (vielleicht einen Zentimeter) vom Boden anzuheben. Ansonsten hat man zwar eine "Bewegung" in den Beinen gesehen, aber öfter konnte ich sie nicht vom Boden anheben. Das war für mich natürlich mal wieder extrem super schwer.

Dann wieder hoch auf alle viere und die Beine strecken, also hoch zur Liegestütz-Position. Das Gemeine an dieser Übung war, dass ich dabei eigentlich immer 2 Mal durchziehen sollte, was ich jedoch absolut nicht geschafft habe. Also hoch und beim Runtergehen dann eigentlich kurz vor dem Boden bremsen, neue Spannung und wieder hoch. Nein, gar keine Chance. Sie hielt noch ihre Hände unter meine Knie, also kurz über dem Boden (also der Matte), wollte mich auf dem letzten Stück "abfangen", aber das hat absolut gar nicht geklappt. Wenn die Kraft in den Beinen oben erstmal nachlässt und die Knie "zusammen klappen", dann gibt es kein Halten mehr. Dann kann ich zwar noch versuchen, relativ sanft zu landen, aber ohne Pause, ohne Aufsetzen bekomme ich sie dann nicht wieder durchgedrückt. Ich habe es vorhin versucht, habe es aber kein einziges Mal geschafft, bin stattdessen nach jedem Durchgang wieder auf dem Boden gelandet. Meistens ist mein Trainer mit solchen intensiven Übungen, mit solchen "Gemeinheiten" dabei, bei ihm muss man öfters damit rechnen. Aber hin und wieder, so wie heute, lässt sich auch meine Therapeutin so fiese Übungen einfallen. Aber so weit bin ich wirklich noch nicht, das habe ich wirklich noch nicht geschafft.

Danach auf die Fersen setzen und mit geradem Rücken hoch (also auf die Knie) und langsam wieder runter (ebenfalls 10 Mal). Dann oben bleiben (also auf den Knien) und ein Bein nach vorne aufstellen (so als wenn man aufstehen wolle) und wieder zurück nach unten. 10 Mal mit rechts, 10 Mal mit links, dann im Wechsel. Damit habe ich noch erhebliche Probleme, mit dem Gleichgewicht meine ich. Ich versuche dabei immer, mich mit den Armen etwas "auszubalancieren". Etwas ist gut, ich bin dabei am schwanken ohne Ende. Meine Therapeutin ging dabei dann schon lieber etwas zur Seite, bevor noch ein Unglück passiert.....

Das brachte sie dann natürlich auf die Idee, noch weitere Übungen fürs Gleichgewicht durchzuführen. Hinstellen, auf einem Bein und zunächst das rechte (später natürlich Wechsel) hoch, also anziehen (Knie hoch). Das ging (ebenfalls mit den Armen zum Balancieren) noch einigermaßen. Dann das Gleiche, aber das Bein gestreckt anheben. Ja, wann ist ein Bein gestreckt.....??? Immer, wenn ich meine, das Bein wäre gerade, dann ist meine Therapeutin leider anderer Meinung. Sie drückte dann noch an Unterschenkel und Knie (bis es ganz gerade ist), aber dadurch konnte ich das Gleichgewicht dann so gut wie gar nicht mehr halten. Da war es bei mir aus. Damit hatte ich auf beiden Seiten die gleichen Probleme.

Dann die Beine gestreckt im Wechsel zur Seite (wie lange ich die Beine jeweils oben halten sollte, das hat sie immer angegeben). Dabei war sie dann zum Glück viel lascher als mein Trainer. Er hätte, so wie bei den Hantelübungen, ganz bestimmt darauf geachtet, dass ich dabei gerade stehen bleibe. Ihr kam es vorhin jedoch nur darauf an, dass ich überhaupt auf einem Bein stehe und ein Bein gestreckt zur Seite ist. Automatisch ging ich dabei mit dem ganzen Körper etwas zur Seite, so dass ich das Gleichgewicht viel besser halten konnte, viel ruhiger dabei stand. Als letztes dann noch die Beine im Wechsel nach hinten strecken, was dann noch relativ gut geklappt hat. 

Zuerst habe ich danach dann meine Oberarme ganz heftig gemerkt. Eigentlich kein Wunder, so intensiv wie ich die Arme bei den Übungen fürs Gleichgewicht eingesetzt habe. Sie waren angespannt ohne Ende, das zog eine Zeitlang total heftig. Im Laufe des Abends ging dieses Ziehen dann wieder weg, dafür habe ich dann die Oberschenkel umso mehr gespürt (weshalb ich dann auch kein Fahrrad mehr gefahren bin, dazu konnte ich mich dann absolut nicht mehr aufraffen). Im Moment habe ich dort noch ein leichtes Ziehen.

 

TitelAutorDatumBesucher
Mi. 22.01.2020PetraM23/01/2020 - 09:146
Di. 21.01.2020PetraM22/01/2020 - 03:519
Mo. 20.01.2020PetraM21/01/2020 - 02:3331
So. 19.01.2020PetraM20/01/2020 - 02:4322
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