Montag, 04.03.2013 - KG

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Im großen und ganzen war der heutige Tag so richtig schön. Auf der Arbeit hatte sich eine Situation ergeben, von der ich schon "das Schlimmste befürchtet hatte". Als diese Situation dann aber tatsächlich positiv gelaufen ist, da fiel mir ein großer Stein vom Herzen und ich war so richtig happy.

Wenn ich an die Arbeit denke, dann denke ich gleichzeitig an einen bestimmten Arbeitsbereich. Auch wenn ich in allen Arbeitsbereichen mal einen Rückstand habe, mal hier ein bischen, mal da ein bischen, so ist es dennoch immer im überschauberen Bereich, was ich immer in relativ kurzer Zeit, zum Teil in ein paar Stunden, spätestens aber in wenigen Tagen, wieder im Griff habe. Ja, nur in einem Bereich habe ich "etwas" den Überblick verloren, stehe davor wie ein "Ochs vorm Berge" und weiß absolut nicht mehr, wo ich anfangen soll. Mein Kollege weiß darüber Bescheid. Er hat letztens schon gesagt, dass ich in Kürze von ihm "Schützenhilfe" bzw. eine "Starthilfe" bekomme, dass wir die Sachen dann mal zusammen durchgehen werden. Nun gut, das hatten wir inzwischen schon mehrmals vor und jedes Mal kam wegen hohen Arbeitsaufkommen (in anderen Bereichen) etwas dazwischen. Aber mir ist klar, dass ich diesen Bereich nicht mehr wer weiß wie lange vor mir herschieben kann, ansonsten ist der Ärger früher oder später eh schon vorprogrammiert. Und Hilfe brauche ich auf jeden Fall, alleine blicke ich dabei überhaupt nicht mehr durch. Das ist mir inzwischen zwar super peinlich, aber da muss ich jetzt durch. Für morgen haben wir den nächsten "Termin" festgesetzt, also dass wir uns speziell für diesen Bereich zusammen setzen wollen. Mal sehen, ob es dann endlich klappt oder ob wieder etwas dazwischen kommt....

Dann wollte ich nochmals kurz über das Thema Schwimmen schreiben. Im früheren KG-Institut bin ich ja rund 2 Jahre lang nach jeder Wassergymnastik noch einige Bahnen geschwommen, ein Jahr lang zusätzlich nach jeder KG (also mindestens 3 Mal wöchentlich). Das Becken war in etwa genauso groß wie das jetzige Becken, das Wasser allerdings immer deutlich höher, das ging mir dort immer bis zum Hals (im jetzigen Becken ist die tiefste Stelle 1,30 m tief). Aber dort war ich fast immer alleine im Wasser. Hin und wieder kam mal ein Saunagänger, schwamm ein paar Bahnen und verschwand dann wieder in die Sauna. Zu etwa 90 % der Zeit war ich dort immer alleine. Etwa im Stundentakt kam dort eine Angestellte vorbei, guckte einmal kurz in den Raum, ob alles in Ordnung ist, entschuldigte sich sogar für diese "Störung" und ging direkt wieder. Ansonsten gab es dort keinerlei Aufsicht, Videoüberwachung oder sonstiges. Wenn ich dort alleine war, habe ich ja in Ruhe die Übungen mit den Nudeln geübt, also z. B. gerade auf der Nudel sitzen und dabei Fahrrad fahren, ohne runter zu fallen. Ja, ich kannte es halt nicht anders, dass ich dort im Becken immer völlig alleine war, immer meine Ruhe hatte und auch in Ruhe meine Bahnen Auf und Ab schwimmen konnte (wie gesagt, bis auf die gelegentlichen Besuche einzelner Saunagänger, mit denen man dann mal ein paar Worte gewechselt hat und dann war man wieder alleine).

Ja, aber diesbezüglich sind "die" im Schwimmverein sehr viel "strenger", woran ich mich halt noch gewöhnen muss. Dort wird, im Gegensatz zum früheren Institut, die Sicherheit anscheinend sehr groß geschrieben und ohne Aufsicht darf sich dort keiner im Becken aufhalten. Ja, nachdem ich im früheren Institut immer alleine im Becken war, muss ich mich daran jetzt erst noch "gewöhnen", dass ich dort nie alleine sein werde bzw. nie alleine im Becken sein darf. Daran habe ich mich noch nicht so richtig gewöhnt, zumal das Wasser in diesem Becken sogar noch deutlich niedriger ist als das frühere. 

Heute Abend war ich so richtig gut drauf und bin nach der KG sogar noch Fahrrad gefahren, habe heute 11 Kilometer in 41 Minuten geschafft. Anschließend habe ich mich noch um den Haushalt gekümmert, Wäsche zusammen legen und spülen. 

Heute Abend hatte ich mit meinem Freund ein wichtiges Gespräch über meine Zukunft. Ich werde hier darauf nicht im Detail eingehen, sage nur als Stichwort "Frauen und Hormone". Auf jeden Fall planen wir eine wichtige, gravierende Änderung, die sehr wahrscheinlich einen positiven Einfluss auf mein Gewicht haben wird, davon bin ich zumindest überzeugt. Diesbezüglich werde ich in Kürze bei meinem Arzt einen Termin ausmachen. Bevor hier noch falsche Spekulationen aufkommen, an eine Schwangerschaft denke ich dabei ganz bestimmt nicht, eher im Gegenteil!!! Auf jeden Fall hat mir dieses Gespräch, diese Entscheidung einen positiven "Kick" gegeben, so dass ich mich danach direkt aufs Fahrrad geschwungen habe, sozusagen um "weiter zu kämpfen" (was das Gewicht angeht).

Die KG war heute Abend mächtig schwer. Auf den Boden, also auf die Matte. Auf alle Viere, dabei jedoch auf den Unterarmen abstützen (um zunächst die Handgelenke zu schonen). Dabei hat sie jedoch genau darauf geachtet, dass die Arme im Abstand Schulterbreit waren und die Oberarme genau senkrecht unter den Schultern (das hat sie mehrmals korrigiert, diese Haltung fand ich schon mächtig schwer). 

Dann den Bauch (bei allen Übungen) kräftig anspannen (was mir heute mal wieder super schwer fiel, ich "hing" des Öfteren mächtig durch), jeweils ein Bein nach hinten strecken (im Wechsel) und dann jede Bewegung 15 Mal durchführen, was ich sehr hart  fand, nach jeweils 10 Durchgängen verließ mich jedes Mal total die Kraft. Das jeweils gestreckte Bein in Verlängerung zum Rücken, womit ich bereits Probleme hatte, dabei musste sie schon etwas mit anpacken, um immer die richtige Höhe zu haben. 

Erst das gestreckte Bein so hoch wie möglich ziehen, also nach oben "wippen", dann wieder zurück zur Ausgangsposition. Dann den Unterschenkel hoch, bis zur senkrechten und dann das Bein wieder strecken (wobei sie immer aufgepasst hat, dass ich das Bein auch wirklich ganz gerade durch strecke). Dann den Unterschenkel wieder hoch zur senkrechten und mit dem Bein wieder nach oben wippen. Dann das Bein gestreckt halten und mit dem Fuß "winken".

Zwischendurch immer kleine Dehnübungen, mit dem Körper zurück, auf die Füße setzen, den Oberkörper nach vorne lang ziehen und weiter ging es mit dem nächsten Durchgang.

Dann auf alle Viere, aber auf den Händen abstützen. Jeweils ein Bein, also das Knie zur Brust ziehen und dann gerade nach hinten weg strecken. Dann aus dieser Position heraus hoch zur Liegestütz-Haltung (was bin ich stolz, dass ich das jetzt endlich kann!!!!!).

Dann noch ein paar Übungen auf dem Rücken liegend. Erst die "Grundspannung", also Bauch runter Drücken, Rücken flach auf den Boden und dann als Abschluss einige Male hoch zur Brücke. Das war es dann für heute. Das hat dann aber auch gereicht, es hat zwar Spaß gemacht, war aber auch mächtig intensiv.

 

TitelAutorDatumBesucher
Mo. 23.11.2020PetraM24/11/2020 - 08:3331
So. 22.11.2020PetraM23/11/2020 - 08:1993
Sa. 21.11.2020PetraM22/11/2020 - 18:2975
Fr. 20.11.2020PetraM21/11/2020 - 22:04101
Do. 19. Nov. 2020PetraM20/11/2020 - 08:31101
Mi. 18.11.2020PetraM19/11/2020 - 09:02109
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