Montag, 05.08.2013

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Heute ist (bzw. war) ja Montag und ich hatte keine KG (weil meine Therapeutin im Urlaub ist). Ist schon irgendwie komisch, ich habe mich halt längst an alles so richtig gewöhnt. Manche haben mich schon gefragt, ob mir das nicht irgendwann zu viel werden würde. Nein, ganz bestimmt nicht. Ganz im Gegenteil, mir macht das ja alles so richtig Spaß. Ich sehe es ja längst nicht mehr als reine Verpflichtung an (so wie früher die KG), für mich ist alles zu einem Hobby geworden. Aber diese Einstellung bekommt man auch nur dann, wenn man sich mit allen gut versteht (und nicht mit Magenschmerzen zu den Terminen geht, wie es bei manchen Therapeuten in meinem früheren KG-Institut der Fall gewesen ist). 

Ja, ist irgendwie schon komisch, so eine ungeplante sportfreie Woche zu haben. Irgendwie fehlt es mir jetzt alles schon so richtig. Aber ich sage mir immer wieder, dass es ja eine überschaubare Zeit ist. Nach und nach fängt dann alles wieder an und spätestens (oder eigentlich schon früher) nach den Sommerferien läuft dann alles wieder in seinem gewohnten Gang weiter. 

Nächste Woche Dienstag beginnt auf jeden Fall wieder die Wassergymnastik. Darauf freue ich mich jetzt schon wieder so richtig. Auf die Bewegung im Wasser an sich, aber auch auf ein paar Frauen in meiner Gruppe, mit denen ich mich immer besser verstehe. Mit denen ich immer besser und lockerer ins Gespräch komme. Mit denen bekommt man halt immer wieder Spaß. Und die beiden Gruppenleiterinnen sind auch total super. Beide haben eine total lockere Art, machen immer alles intensiv mit (wodurch sie einen auch immer wieder motivieren) und haben immer wieder total gute Sprüche drauf. Ja, die Wassergymnastik vermisse ich in dieser Woche (gerade auch bei diesem Wetter) so richtig. 

Dann die Woche geht Montags die KG wieder los. Auch darauf freue ich mich jetzt schon. Mit meiner Therapeutin bin ich halt total auf einer Wellenlänge, bei manchen Übungen reicht zum Teil schon ein Blick, wir verstehen uns fast schon ohne Worte und fangen an zu lachen. 

Wann es mit dem Training genau weitergeht, das weiß ich noch nicht. In den Trainingsraum könnten wir in dieser Woche nur Vormittags und an Urlaub ist bei mir im Moment ganz bestimmt nicht zu denken. Ich hatte zwar schon wegen Freitag überlegt, da übernimmt mein Kollege ab Mittags das Telefon, so dass ich mal wieder früher gehen kann, aber egal wie ich es drehe und wende, die Strecke vom Büro bis zum Trainingsraum ist zu weit, so früh könnte ich nicht dort sein. Wenn der Zug dann mal wieder Verspätung hat, das wäre totaler Stress ohne Ende. Das tue ich mir nicht an. Dann käme ich schon viel zu aufgedreht am Schwimmbad an und könnte mich eh nicht so richtig aufs Training konzentrieren. Ob das Schwimmbad am Samstag auf hat, das wissen wir noch nicht (ob wir dann in den Trainingsraum können). Eventuell geht es damit also nächste Woche weiter oder, falls er doch noch etwas in den Urlaub fährt (womit ich irgendwie rechne, schließlich sind ja Sommerferien), dann halt erst eine Woche später..... Ja, aber wie gesagt, aller spätestens Anfang September, also nach den Ferien, läuft ja eh alles wieder wie gewohnt weiter. Und auf diesen normalen Rhythmus freue ich mich jetzt wirklich schon so richtig!!!!

Wie ich schon mal geschrieben habe, wird bei uns auf der Arbeit viel Wert auf Fortbildungsseminare gelegt, egal welcher Art, das muss jeder für sich entscheiden. Es muss inhaltlich natürlich zum Büro bzw. zu der Person passen. Im letzten Jahr war ich im Oktober ja zum ersten Kurs zum Thema "Selbstsicheres Auftreten". Dort wurde ich zwar nicht "umgekrempelt", aber trotzdem finde ich, dass mir dieser Kurs was gebracht hat. Es gibt immer wieder Situationen (auch je nach Tagesform), in denen ich mich, im Gegensatz zu früher, eher traue den Mund aufzumachen. Das merke ich auch im Büro immer mal wieder. An manchen Tagen bin ich super still und an anderen Tagen bin ich deutlich lockerer und komme mit den anderen ziemlich gut ins Gespräch. 

Schon vor diesem Kurs wollte ich ja in den Schwimmverein eintreten, fand dazu aber zunächst nicht den Mut. Bei dem Kurs haben wir ja einige kleine Rollenspiele durchgeführt und die anderen haben mir immer wieder Mut gemacht, dass ich diesen Schritt gehen soll, raus unter Leute, mit anderen Kontakt bekommen, mit anderen reden. Ja, und ich bin wirklich froh darüber, dass ich diesen Schritt dann auch wirklich gegangen bin (im Schwimmverein gab es im letzten halben Jahr schon so viele sehr gute Situationen!!). 

Im November werde ich am zweiten, also am Fortsetzungsseminar dazu teilnehmen. Da ich ja zumindest die Gruppenleiterin schon vom letzten Mal her kenne, habe ich dieses Mal davor jetzt nicht mehr so viel Angst. Sie war (bzw. ist) total nett, locker und super sympathisch. 

Heute habe ich mich bereits für das nächste Jahr (im Mai) mit meinem Kollegen zusammen zu einem Seminar angemeldet. Die Kunst des Telefonierens, insbesondere wie man mit schwierigen Gesprächspartnern fertig wird, womit ich immer noch Probleme habe. Ich bin immer noch "zu" freundlich, lasse mich von "frechen" Anrufern zu schnell in die Enge treiben. Ja, und da mein Kollege ebenfalls daran teilnehmen wird, habe ich uns heute zusammen dafür angemeldet. Also davor habe ich jetzt wirklich keine Angst. Mit meinem Kollegen verstehe ich mich total super gut, wir sind "humormäßig" total auf einer Wellenlänge, bei ihm muss ich nie ein Blatt vor den Mund nehmen, kann immer völlig locker reden. Ja, irgendwie freue ich mich jetzt sogar schon auf dieses Seminar, das kann durchaus gut und interessant werden (wenn man mit den richtigen Leuten zusammen ist).

Inzwischen kennen mich auf der Arbeit eh ein paar Kolleginnen so, wie ich "richtig" bin, noch längst nicht alle, bei den meisten halte ich mich total zurück, bin total verschlossen, aber ein paar kennen mich auch von meiner "privaten" und lockeren Seite. 

Das ist halt total schwer und davor wird im Grunde ja auch immer wieder "gewarnt". Man soll sich nicht immer verstellen, nur um den anderen zu gefallen, um so zu sein, wie die anderen sind, wie die anderen es von einem erwarten. Diese Schauspielerei geht auf Dauer niemals gut. Auch wenn man dem einen oder dem anderen in seiner Art dann nicht gefällt, man sollte trotzdem besser so sein, wie man wirklich ist. Und umso lockerer und offener ich mich manchen Kolleginnen gegenüber gebe (so wie ich halt bin), umso besser (und seelisch auch "sicherer") fühle ich mich dort halt auch. Umso mehr Spaß macht die Arbeit dann halt auch (weil man sich dann eher traut, die Kolleginnen bei Problemen anzusprechen, dann wird man im ganzen halt viel mutiger). 

In diesem Zusammenhang fällt mir sofort das Lied von Jan Smit ein, Bleib wie du bist....

http://www.youtube.com/watch?v=E8Twitkh9Ig

 

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