Montag, 11.02.2013

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Heute war ein angenehm ruhiger Tag. Zum größten Teil habe ich allerdings am Bügelbrett gestanden. Ich habe fast meine ganzen T-Shirts, die ich immer beim Sport an habe, zusammen gewaschen. Also zumindest alle, die farblich so einigermaßen zusammen passen. In unserem Keller trocknet zum Glück alles immer sehr schnell, die meisten Sachen sind innerhalb von rund 24 Stunden trocken. Heute stand dann halt Bügeln auf dem Programm. Ich frage mich dabei zwar immer, wozu ich das überhaupt mache, denn wenn ich am Mittwoch Abend KG und Training habe, dann ist das T-Shirt den ganzen Tag über in der Tasche, also eh wieder mächtig "knubbelig". Aber Hauptsache, ich habe es nach dem Waschen zumindest mal "übergebügelt". 

Danach bin ich dann noch Fahrrad gefahren, habe heute für die 10 Kilometer 38 Minuten gebraucht. 

Diesbezüglich, also was das Abnehmen betrifft, will ich ab Morgen wieder eine "Diät"-Woche einlegen, viel Salat und ansonsten diesen "Diät"-Drink, den ich von meinem Trainer bekommen habe. Ich bin ja froh, dass ich diese Sorte vertrage. Vor einigen Jahren hatte ich diese "Idee" schon mal, immer mal wieder anstelle von deftigem Essen nur einen Salat und dazu so einen Diät-Drink zu trinken, damit man abends kein Magenknurren bekommt. Ansonsten kann man eh nicht widerstehen und in unserem Tiefkühlschrank finde ich immer was, was ich mir mal eben schnell warm machen kann, und sei es Pommes..... Damals habe ich mir so einen Diät-Drink bei Schlecker geholt, den ich allerdings nicht vertragen habe. Ich nehme an, dass da Milchpulver drin gewesen ist, wovon ich mächtige Bauchschmerzen bekomme. Joghurt und Quark vertrage ich seltsamerweise, davon esse ich täglich mindestens 2 Stück, aber frische Milch vertrage ich schon seit einigen Jahren nicht mehr. 

Ebenso diese Kaffeemilch. Früher habe ich meinen Kaffee immer mit Milch getrunken, weil das Magen-schonender sein soll. Aber weil ich immer mal wieder heftige Bauchschmerzen hatte, habe ich dann einfach mal die Milch weggelassen und siehe da, die Bauchschmerzen blieben sofort weg. Das ist jetzt schon ein paar Jahre her. In den letzten Jahren habe ich mich dadurch total an den schwarzen Kaffee gewöhnt. 

Der Diät-Drink meines Trainers scheint eine andere Zusammensetzung zu haben, den vertrage ich zum Glück. Diesbezüglich hatte ich jetzt allerdings schon einige "Diskussionen". Mein Trainer sagt immer, dass ich diesen Drink ruhig als "großen" Essensersatz trinken soll, auch insbesondere nach dem Training, wegen dem Eiweiß, zur Vorbeugung eines Muskelkaters. Ja, aber mein Freund hält davon im Prinzip gar nichts. Auch wenn ich davon eigentlich satt bin bzw. davon trinken will, um satt zu werden, dann ist er jedes Mal dran, dass ich "auch mal" was vernünftiges Essen soll. Am Wochenende gibt es grundsätzlich warmes und deftiges Essen, z. B. Fleisch mit Soße, Kartoffeln und Gemüse, anders kenne ich es gar nicht mehr. Ja, aber nächste Woche, wenn er dann Mittagschicht hat, dann will ich mich abends auf einen Salat und den Drink beschränken, ansonsten kriege ich mein Gewicht nie mehr in den Griff.

Ich wollte nochmals kurz auf das Thema Schwimmen eingehen, weshalb mich dieses Thema am Donnerstag so runter gezogen hat. Ich hatte selber nicht damit gerechnet, dass ich plötzlich vor dem großen Becken bzw. vor dem tiefen Wasser so eine Angst bekommen würde. Ich hatte von Anfang an fest eingeplant, dass ich, wenn ich in den Verein eintrete, auch gelegentlich mal im großen Becken Schwimmen gehen würde. Einige Frauen aus meiner Gruppe bei der Wassergymnastik gehen vorher oder danach immer ein paar Bahnen Schwimmen. Aber in dem Moment, als ich an dem Becken vorbei ging, da bekam ich eine unbeschreibliche Angst. Ich konnte mir in dem Moment nicht mehr vorstellen, darin wirklich mal ein paar Bahnen zu schwimmen. In diesem Moment ist dieser Gedanke, dieses zukünftige kleine Hobby, das ich eigentlich im Verein eingeplant hatte, wie eine "Seifenblase" zerplatzt. Vor Aufregung, Enttäuschung und Angst bekam ich in diesem Moment dann "Herzrasen", oder anders formuliert, ich hatte das Gefühl, als wenn mein Herz bis zum Hals klopfen würde. Ich möchte ja nicht wissen, wie hoch mein Puls in dem Moment gewesen ist. In dem Moment war ich den Tränen nahe. In dieser Halle war einiges los, dort waren einige Schwimmer. Ich hatte dann Angst, dass jemand meine Tränen sehen könnte (was mir total peinlich gewesen wäre) und bin dann halt schnellstmöglich in die Umkleidekabine gegangen, wo ich die Tränen nicht mehr zurück halten konnte. Ja, das war dann aus Angst und Enttäuschung zugleich. 

Dieses intensive Angstgefühl hatte ich zuletzt im Sommer 2011 bei der Wassergymnastik im früheren Institut. Ich hatte schon mal darüber geschrieben, dass ich Angst vor Bällen habe, also wenn sie aus größerer Entfernung auf mich zugeflogen kommen. Deswegen kommen Ballsportarten wie Handball, Volleyball usw. für mich ja auch nicht in Frage. Aus kurzer Distanz, also z. B. einem Meter, ist das kein Problem, dann fange ich den Ball auch (zumindest versuche ich es dann), aber bei mehreren Metern sieht das völlig anders aus. Ich habe dann Angst, den Ball im Flug zu berühren. Ich mache dann sofort meine Augen zu und drehe mich zur Seite, bloß nicht mit dem Ball in Berührung zu kommen. Dagegen komme ich nicht an. Deswegen habe ich ja auch nie vernünftig Fangen und Werfen gelernt, weil ich mich davor immer schon grundsätzlich gedrückt habe. 

Bei der Wassergymnastik stand mein damaliger Physiotherapeut dann am Rand (etwa 3 bis 4 Meter Entfernung), wir saßen auf den Nudeln (also gleichzeitig das Gleichgewicht trainieren) und er warf uns den Ball zu, den wir natürlich fangen sollten. Für alle anderen kein Problem, jeder einzelne konnte den Ball völlig ohne Probleme fangen. Ja, vor lauter Angst bekam ich, bevor ich dann an der Reihe war, totale Angst, ebenfalls "Herzrasen" und ich war den Tränen nahe (das gleiche Gefühl wie am Donnerstag vor dem großen Becken). Als ich dann an der Reihe war, da habe ich direkt auf ihn eingeredet, dass er mich dabei bitte außen vor lassen solle, mich dabei bloß nicht mit einbeziehen solle, was er dann zum Glück auch nicht gemacht hat. Ansonsten wäre ich eh zur Seite ausgewichen, hätte den Ball auf keinen Fall gefangen. Später, als ich alleine mit ihm bei der KG war, habe ich ihm dann von dieser Angst erzählt. 

Ich meine, Ängste kann man natürlich gegen alle möglichen Sachen entwickeln. Mein Freund hat z. B. Höhenangst, die er inzwischen aber einigermaßen im Griff hat bzw. schafft, es einigermaßen zu unterdrücken (obwohl die innere Angst in diesen Situationen natürlich bleibt). Wir waren z. B. vor Jahren in Düsseldorf auf dem Funkturm am Rhein. Er blieb damals mittig, bloß nicht zu nah an die Fenster kommen, er konnte dort nicht runter gucken. Vor etwa 2 Jahren waren wir dann nochmals da oben. Er nahm sich dann total zusammen, setzte sich mit mir an einen Tisch (an den Fenstern) und sah sogar zum Medienhafen runter, was er sehr interessant fand. Außerdem ist er ja mit mir zusammen vor 2 Jahren in Koblenz auf der BUGA zu der Burg hochgefahren. Ja, aber das heißt alles noch nicht, dass er diese Angst völlig im Griff hat, ein Unbehagen bleibt bei ihm auf jeden Fall. 

Ja, dann gibt es ja auch viele Menschen, die Platzangst haben, sich keinesfalls in einen vollen Zug stellen würden, was mir ebenfalls nichts ausmacht. Ich hatte im Laufe der Zeit schon mehr als genug "Stehpartys" in überfüllten Zügen und bin trotzdem immer wieder an mein Ziel gekommen. Ich suche mir dann immer einen "fixen" Punkt, auf den ich mich total konzentriere. 

Im Prinzip genauso wie beim Sport, egal ob bei der KG oder beim Training. Entweder mache ich bei den Übungen die Augen zu oder aber ich konzentriere mich auf einen "fixen Punkt". Ansonsten geht meine Konzentration zu schnell "flöten" und dann würden eh wieder die nächsten Korrekturen folgen. 

Ja, aber dass ich jetzt plötzlich eine Angst gegen das tiefe Wasser entwickelt habe, das war mir in diesem Moment selber neu, mit diesem Gefühl, mit dieser Angst hatte ich in dem Moment wirklich nicht gerechnet, das hat mich total "umgehauen". 

 

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