Montag, 20.08.2012 KG

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Heute hatte ich ja wieder KG und ich muss sagen, dass ich mich wirklich gefreut habe, meine Therapeutin wieder zu sehen. Ich verstehe mich ja sehr gut mit ihr und dementsprechend ist das Training bei ihr auch immer. Zum einen ist es in den kleinen Pausen immer sehr locker, wir bekommen immer was zu Lachen, aber dennoch zieht sie die Übungen, wenn wir Übungen machen (und keine Manuelle Therapie), immer sehr intensiv durch. 

Heute ging es mir weiterhin sehr gut, ich war völlig schmerzfrei. Fahrrad bin ich heute Abend nicht mehr gefahren, allerdings wieder wegen der Temperaturen. Ich glaube nicht, dass mein Kreislauf das stabil durchhalten würde. 

Bei der heutigen KG haben wir Übungen für die Beine gemacht, was ich gar nicht schlecht fand, ganz im Gegenteil. Es fing zunächst völlig harmlos an. Sie hat bei den einzelnen Übungen mal wieder mit ihren Händen den "Gegendruck" erzeugt. Jede Bewegung 3 Mal. Auf dem Rücken liegend, die Beine aufstellen, mal die Beine (im Wechsel) Richtung Brust hochziehen, wobei sie von vorne vors Knie drückte, dann nach unten drücken, wobei sie die Hand vor den Fuß hielt. Dann die Beine mit Gegendruck erst auseinander drücken, dann zusammen drücken. 

Dann hoch zur Brücke, oben zunächst nur etwas halten. Danach 20 Mal hoch und runter. Anschließend zunächst nur das rechte Bein (bei der Brücke) 3 Mal anheben, dann das linke, danach beide im Wechsel 20 Mal. Danach hätte ich auch sie heute "auf den Mond schießen können" (Grins). Bei diesem Laufen die Beine nicht nur kurz anheben, sondern einmal gerade durch strecken. Das kann ich absolut gar nicht, wovon sie sich jedoch nicht beirren ließ, darin war sie völlig hartnäckig. Ich habe es dann zunächst kurz alleine versucht, habe es jedoch nur geschafft, mit dem jeweiligen Bein kurz nach unten zu "kicken", konnte es aber nicht bis zur Waagerechten bringen (geschweige denn, es in dieser Höhe kurz zu halten). Sobald ich ein Bein etwas länger als eine bis zwei Sekunden oben halte, bekomme ich im Standbein im Oberschenkel grundsätzlich einen kleinen Krampf, das ist bei mir dann schon "vorprogrammiert" (ich sage ja schon die ganze Zeit, dass meine Kraft in den Oberschenkeln total schwach ist). Sie half mir dann "tatkräftig" dabei. Jedes Mal, wenn ich beim "Laufen" ein Bein kurz anhob, hielt sie den Oberschenkel sofort mit einer Hand kurz oben und mit der anderen Hand drückte sie den Oberschenkel kurz hoch, einmal kurz, bis das Bein gestreckt ist und sofort wieder runter. Das blieb die ganze Zeit unterhalb der Grenze, wo ich immer im Standbein den Krampf bekomme. Ich hatte zwar bei jedem Durchgang ein kräftiges Ziehen im jeweiligen Oberschenkel (im Standbein), aber wie gesagt, bei diesem zügigen Rhythmus ist es zu keinem richtigen Krampf bekommen. Ich habe aber schon etwas Angst davor, wenn diese Übung etwas "ausgeweitet" wird und ich dann das Bein länger in der Luft halten soll (was ich im Moment ja eh noch nicht kann), dass ich dann doch mal wieder einen intensiveren Krampf kriegen könnte. 

Als ich diese Übung dann endlich hinter mir hatte (das war für mich heute die schlimmste Übung, aber immerhin kamen heute dabei keine "Wackelkissen" ins Spiel.... ;-) ), folgten dann noch (weiterhin mit den aufgestellten Beinen) je 10 Sit-Ups zunächst nach links (sie half mir etwas dabei, nahm meine rechte Hand und zog sie etwas zum linken Bein rüber), dann nach rechts und anschließend noch mittig, für die geraden Bauchmuskeln. Als Abschluss dann die Beine strecken und mit jedem Bein 10 Mal gerade hoch (bis zur senkrechten). 

Meine Therapeutin ist übrigens sehr skeptisch, ob ich das demnächst Mittwochs schaffen werde, erst bei ihr die KG und anschließend noch das PT, aber ich will es auf jeden Fall versuchen. Wie ich schon öfters geschrieben habe, erst die Pflicht (KG) und dann die Kür (PT). Weil ich mich auf diesen zweiten PT-Termin (in der Woche) wirklich freue, gehe ich das "Risiko", dass ich danach völlig kaputt bin, ein. Ganz abgesehen davon, dass wir ausgemacht haben, dass das Training erst um 20 Uhr stattfinden wird, dann habe ich nach der KG ja erst noch die halbe Stunde Massage (also sozusagen Entspannung) und dann noch weitere 1,5 Stunden Zeit, bis das zweite Training dann beginnt. Direkt hintereinander, das könnte zu hart werden, aber mit dieser Pause dazwischen, das könnte dann durchaus klappen. 

Wenn ich abends zu Hause (auch hin und wieder nach der KG) noch Fahrrad fahre, dann beginne ich damit meistens zwischen 21 und 22 Uhr, manchmal sogar erst gegen 23 Uhr. Dann bin ich (nach der KG) wieder fit und komme zum Teil sehr gut auf Touren. Direkt anschließend, wenn ich nach Hause komme (so wie die meisten es wohl machen), das traue ich mir nicht zu, dann bin ich zu kaputt, kann mich nicht zum Fahren aufraffen, aber bereits eine bis zwei Stunden später sieht es bei mir dann schon wieder völlig anders aus. Deswegen mache ich mir diesbezüglich jetzt keine allzu großen Sorgen, wenn das Training erst um 20 Uhr beginnt. Der Jazz-Tanz, zumindest meine Gruppe (es gab dort ja mehrere Gruppen) war damals auch in der Zeit von 20 bis 21.30 Uhr, dann war ich (mit Umziehen) meistens gegen 22 Uhr zu Hause. 

Als ich mich heute Abend um die Wäsche gekümmert habe, also im Waschkeller war, da habe ich meine Nachbarin getroffen. Ihr Sohn (10 Jahre) kommt jetzt in die 5. Klasse, und zwar auf die Gesamtschule, auf der ich damals ebenfalls war. Wie klein die Welt doch ist. Ich finde Gesamtschulen ideal, an langen Schultagen hat man mittags dort Hausaufgaben-Betreuung, man muss abends dann nicht immer alle Bücher mit nach Hause schleppen (deswegen bin ich ja auf diese Schule gekommen, damit ich mit meinem Rücken nicht immer so schwer tragen muss) und hat bei der Hausaufgaben-Betreuung immer einen Lehrer als Ansprechpartner, wenn man nicht weiter kommt. Ich fand die "E- und G-"Kurse besonders gut. E-Kurs für "erweiterter Kurs", also für die besseren Schüler, dort ging es sehr zügig voran (diese Kurse wurden mit dem Gymnasium verglichen), und dann die G-Kurse, die Grundkurse, wo es deutlich langsamer voran ging, wo sich die Lehrer viel intensiver um die einzelnen Schüler gekümmert haben. Diese Aufteilung gab es in allen wichtigen Fächern Deutsch, Mathe und Englisch. In Deutsch war ich immer im E-Kurs, in Englisch (womit ich ja immer Probleme hatte) im G-Kurs und in Mathe zunächst im E-Kurs, wo ich auf Dauer allerdings nicht mitgekommen bin (trotz der regelmäßigen Nachhilfe von meinem Vater), in der 10. Klasse bin ich dann in den G-Kurs gewechselt, um auf dem Abschlusszeugnis eine bessere Note zu bekommen (im E-Kurs ging ich bei Mathe von Jahr zu Jahr mehr unter, das hatte zum Schluss keinen Zweck mehr).

Vorhin wurden bei mir dann wieder so einige sehr schöne Erinnerungen wach, insbesondere an die Projektwochen, aber dafür ist es heute schon zu spät. Darüber werde ich in den nächsten Tagen mehr schreiben (damit verbinde ich im Grunde nur sehr positive Erinnerungen, das war eine sehr schöne Zeit). 

TitelAutorDatumBesucher
Do. 05.12.2019PetraM06/12/2019 - 08:301
Mi. 04.12.2019PetraM05/12/2019 - 09:0158
Di. 03.12.2019PetraM04/12/2019 - 09:0964
Mo. 02.12.2019PetraM03/12/2019 - 09:0973
So. 01.12.2019PetraM02/12/2019 - 04:5177
Sa. 30.11.2019PetraM01/12/2019 - 07:5190
Fr. 29.11.2019PetraM30/11/2019 - 14:32122
Do. 28.11.2019PetraM29/11/2019 - 08:5877
Mi. 27.11.2019PetraM28/11/2019 - 08:59145
Di. 26.11.2019PetraM27/11/2019 - 09:00144
Mo. 25.11.2019PetraM26/11/2019 - 08:46142
So. 24.11.2019PetraM25/11/2019 - 04:25136
Sa. 23.11.2019PetraM24/11/2019 - 17:47142
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Do. 14.11.2019PetraM15/11/2019 - 09:03149
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Di. 12.11.2019PetraM13/11/2019 - 09:09127
Mo. 11.11.2019PetraM12/11/2019 - 04:44142
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