Montag, 22.04.2013, KG

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Heute Abend bin ich nicht ganz so gut drauf. Wegen dem morgigen Arzttermin bin ich total nervös, habe mächtig Angst davor. So wie immer, wenn ich vor einer Sache Angst habe, habe ich heute Abend "erst recht" so richtige Bauchschmerzen. Aber das ist bei mir völlig normal. Ich bin froh, wenn ich diesen Termin endlich hinter mir habe und alles relativ glatt und hoffentlich auch schmerzfrei gelaufen ist. Aber das werde ich natürlich erst morgen Abend wissen.

Heute Abend habe ich mich noch etwas um den Haushalt gekümmert, aber das war reine "Ablenkungs-Taktik". Ich wollte eigentlich zumindest noch etwas Fahrradfahren, aber dazu konnte ich mich so gar nicht mehr aufraffen. Ich stand seelisch halt mächtig neben mir. 

Heute Abend habe ich dann noch mit meiner Mutter telefoniert. Sie muss nächste Woche für ein paar Tage ins Krankenhaus. Dieser "Stent", den sie im Arm hat (für die Dialyse), der war letzte Woche ja etwas verstopft, musste ambulant wieder "durchgepustet" werden, damit man ihn weiterhin für die Dialyse benutzen kann. Bei der anschließenden Kontrolluntersuchung (mittels Röntgen und Ultraschall) wurde festgestellt, dass sich in diesem Plastikröhrchen mittig ein kleiner Knick gebildet hat. So etwas darf nicht sein, in so einem Knick "sammelt" sich ansonsten alles schnell wieder und sobald es wieder verstopft, klappt die Dialyse dann wieder nicht richtig (dann fließt das Blut nicht richtig da durch). Deswegen kommt sie nächste Woche kurzzeitig ins Krankenhaus. Dort soll sie kein ganz neues Stent bekommen, sondern nur dieses Stück mit dem Knick soll ausgetauscht werden, auf diesem Stück ein neues Plastikröhrchen dazwischen eingesetzt werden. Aber das (es wird ja schließlich in einer Ader eingesetzt) erfolgt bei einer Vollnarkose. Selbst wenn das nur ein relativ kleiner Eingriff ist, ich bin dennoch froh, wenn wir auch das, auch diese ganze Aufregung wieder hinter uns haben.

Dann war ich vorhin total enttäuscht. Ich mag es ja gar nicht, wenn ich eine tolle Idee habe, der Ansatz auch gut klappt, aber die weitere Ausführung dann nicht funktioniert. Meine alte Schwimmbrille war ganz aus Plastik, das Gummi so lang, dass es im Prinzip individuell für jeden passt. Vorhin wollte mein Freund dann schon mal meine neue Schwimmbrille fertig machen. Nach ein paar Versuchen gab er es jedoch auf. In das Gummi bekam er keinen vernünftigen Knoten, das wollte absolut nicht halten. Er wollte es auch nicht zu stramm machen, nicht dass es am Hinterkopf sonst noch drückt, wenn ich sie bei der Wassergymnastik mal eine längere Zeit aufhaben sollte. Und an das kleinere Gummi, also an die Verbindung zwischen den Augen, daran hat er sich gar nicht getraut. Das war ihm viel zu kompliziert, zu viel "Feinarbeit". 

Ja, so etwas mag ich überhaupt nicht, wenn man sich erst über etwas gefreut hat, aber die Ausführung dann nicht so richtig klappt. Aber darauf werde ich meinen Trainer auf jeden Fall nochmals ansprechen. Er hatte eh gesagt, dass er im Laufe der Zeit schon so einige "zusammen gebastelt" hat. Ich hoffe, dass er mir damit dann auch helfen kann.

Heute Nachmittag war ich ja auch noch bei der KG. Das war wieder total gut. Die Zeit verging dabei total schnell. Als wir fertig waren kam es mir so vor, als wenn gerade mal höchstens 10 Minuten vorbei wären. Heute waren alle Übungen auf dem Bauch liegend (auf dem Boden, auf einer Matte), was ich ja nicht so besonders mag, obwohl ich auch dabei zum Teil schon einige Erfolge habe. Jede Übung haben wir dann mehrmals durchgeführt. 

Unter die Füße bekam ich eine dicke "Rolle" (so eine Art Kissen) und dann jedes Mal die Beine so anspannen, dass sie gerade sind, also die Knie durchgedrückt sind (also nicht mehr am Boden sind). Po anspannen und unter den Bauch bekam ich ebenfalls ein (flaches) Kissen. Durch dieses Kissen war ich eh schon nicht mehr im Hohlkreuz. Als ich bei den Übungen dann darauf achten sollte, den Bauch noch zusätzlich anzuspannen, den Rücken etwas nach hinten zu drücken, hatte ich damit echte Probleme. Mit dem Kissen unter dem Bauch ging das irgendwie nicht so richtig. 

Dann zunächst mehrmals nur die Grundspannung (also für Beine und Rücken). Dann die Arme in U-Haltung und mit dem Oberkörper etwas hoch kommen. Das klappt inzwischen einigermaßen. Allerdings habe ich dabei wieder deutlich den Unterschied gemerkt, ob ich eine Übung alleine zu Hause durchführe oder ob dabei jemand mit aufpasst. Es folgten so einige Korrekturen. Abgesehen natürlich mal wieder von der Atmung (sobald ich oben bin halte ich grundsätzlich die Luft dann, dann trotzdem weiterzuatmen, das fällt mir unwahrscheinlich schwer), Schulterblätter weiter nach hinten, die Arme höher (die Oberarme waren nicht in Schulterhöhe, sondern ein ganzes Stück tiefer) und die Unterarme weiter nach hinten (die Arme waren nicht gerade, die Unterarme zu diagonal Richtung Boden). Wenn man auf alle diese "Feinheiten" gezielt achtet, dann wird diese Übung (zumindest für mich) mächtig schwer. Davon haben wir dann einige Wiederholungen gemacht.

Dann aus dieser Position heraus die Bewegung vom Brustschwimmen. Damit hatte ich erhebliche Probleme, konnte es nur andeuten (dabei gehen meine Arme sofort wieder runter zum Boden). 12 Mal am Stück diese Bewegung, kurze Pause und Wiederholung. Aber immerhin klappten dagegen die nächsten Übungen wieder deutlich besser. Erst wieder die "Grundstellung", also die Arme in U-Haltung und dann 12 Mal nach vorne strecken und dann die Arme zurückziehen, bis die Ellenbogen am Oberkörper anliegen (dabei wieder an die Schulterblätter denken) und wieder nach vorne strecken. Dabei ist es meiner Therapeutin dann auch aufgefallen, dass ich besser geworden bin. Sonst konnte ich die Arme dabei vorne nicht in der Luft halten, sie berührten dabei grundsätzlich den Boden, heute konnte ich sie aber wirklich oben halten. Ebenfalls nach einer kurzen Pause nochmals 12 Wiederholungen.

Danach die Arme zur Seite strecken (Schulterhöhe) und so dann gerade hoch (wieder auf die Schulterblätter achten). Beim nächsten Durchgang (also nach 12 Wiederholungen) den halben "Engel", also die gestreckten Arme runter (bis Hände am Po sind) und wieder zurück, bis Arme in Schulterhöhe sind (wieder 2 x 12 Mal). Die ganze Zeit natürlich mit dem Oberkörper oben bleiben, Beine auch unter Spannung halten.

Als Abschluss die Arme nach unten, also die Hände an den Po, Schultern wieder kräftig zusammen und 2 x 12 Mal mit dem Oberkörper hoch kommen und oben etwas halten. Danach habe ich meinen oberen Rücken dann sehr heftig gemerkt (ist ja klar, von der Anspannung her).

 

TitelAutorDatumBesucher
Do. 20.02.2020PetraM21/02/2020 - 04:0114
Mi. 19.02.2020PetraM20/02/2020 - 18:3421
Di. 18.02.2020PetraM19/02/2020 - 03:1742
Mo. 17. Febr. 2020PetraM18/02/2020 - 04:5329
So. 16. Febr. 2020PetraM17/02/2020 - 03:2918
Sa. 15. Februar 2020PetraM16/02/2020 - 18:1516
Fr. 14.02.2020PetraM15/02/2020 - 19:5927
Do. 13.02.2020PetraM14/02/2020 - 03:2539
Mi. 12.02.2020PetraM13/02/2020 - 02:5941
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Di. 04.02.2020PetraM05/02/2020 - 09:01129
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Mo. 03.02.2020PetraM04/02/2020 - 09:16128
So. 02.02.2020PetraM03/02/2020 - 03:25135
Sa. 01.02.2020PetraM02/02/2020 - 22:06154
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