Montag, 27.08.2012 KG

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Heute Nachmittag war ich zur KG, was mal wieder mächtig anstrengend gewesen ist. Im Moment "ärgern" mich meine Therapeuten, also meine Physiotherapeutin und auch mein Trainer, beide kommen zur Zeit ständig mit Übungen an, mit denen ich zum Teil ("noch") erhebliche Probleme habe. Meine Therapeutin kam heute tatsächlich mit dem großen Gymnastikball an. In dem Moment traf mich fast der Schlag, da ich ja dank meines "tollen" Gleichgewichtssinns damit nach wie vor erhebliche Probleme habe. Aber immerhin sind bei ihr diese Übungen wesentlich einfacher, als beim PT. Mein Trainer will es ja immer erreichen, dass ich komplett, ohne Bodenkontakt, auf diesem Ball zum Sitzen komme. So weit geht meine Therapeutin zum Glück nicht. Bei ihr muss ich "nur" auf dem Ball sitzen (die Füße auf dem Boden), versuchen dabei einigermaßen ruhig zu bleiben und dann teils mit Armen, teils mit Beinen Bewegungen durchzuführen. Sie stand dabei die meiste Zeit hinter mir und sobald ich etwas ins "trudeln" kam, was mehrmals passiert ist, griff sie sofort zu und hielt mich fest.

Es fing völlig harmlos an, zuerst nur leicht auf dem Ball hüpfen (ohne dabei abzuheben), dann mit dem Becken vor und zurück, nach rechts und links und dann im Kreis. 

Dann holte sie die 1 Kg-Hanteln. Damit dann die Arme mal seitlich gestreckt anheben, bis in Schulterhöhe und wieder runter, jeden Bewegungsablauf heute 10 mal, was mir mit der Zeit dann immer schwerer fiel (bei den letzten Durchgängen unterstützte sie mich dann jeweils, weil ich alleine nicht mehr hoch genug gekommen bin). Dann ab Schulterhöhe hoch bis über den Kopf (weiterhin mit gestreckten Armen) und wieder runter bis Schulterhöhe, ebenfalls 10 Mal. Dabei musste sie mir von Anfang an helfen, dazu fehlte mir heute irgendwie die Kraft. Danach die Arme von unten gestreckt über vorne bis oben und wieder runter. Dann die Arme anwinkeln, also die Unterarme waagerecht, die Grundhaltung war in Höhe des Oberkörpers, von dort dann die Ellenbogen möglichst weit nach hinten, also die Schulterblätter zusammen ziehen und wieder ein Stückchen nach vorne. Dabei hat sie die Arme jedes Mal noch ein Stück weiter nach hinten gezogen. Das zog mächtig im oberen Rücken. Zwischen allen Übungen hat sie jedes Mal den geraden Rücken kontrolliert bzw. korrigiert, weil ich bei allen Bewegungen immer wieder ins Hohlkreuz gefallen bin.

Dann ging es mit den Beinen weiter, wobei ich immer mehr ins trudeln kam (bei den vorherigen Übungen blieben die Füße ja die ganze Zeit über fest am Boden stehen, dadurch hatte ich guten Halt).  Zunächst das rechte Bein bis zur geraden Streckung, also bis in Hüfthöhe anheben (2 x 10 Mal), was ich allerdings nicht so ganz geschafft habe (es so hoch zu heben) danach das linke Bein. Dann mit ihrer Unterstützung das jeweilige Bein (im Wechsel) gestreckt oben halten und mit dem Fuß 10 Mal "winken" (2 Durchgänge, je 10 Mal mit jeder Seite). Dann wieder die "klassischen" Übungen, die Beine aufstellen und sie drückte dagegen, 3 Mal nach außen drücken, 3 Mal nach innen. 

Die letzte Übung fand ich dann am schwersten. Wieder jeweils ein Bein (im Wechsel) bis zur Streckung anheben, wobei ich es alleine nie bis in Hüfthöhe schaffe, immer unterhalb bleibe. Sie drückte es dann hoch, bis zur richtigen Höhe, ließ es dort los und ich sollte es alleine dort halten, bis sie langsam bis 6 gezählt hat. Dabei hatte ich ganz erhebliche Gleichgewichtsprobleme, mit dem jeweiligen Standbein ging ich auf dem Boden ständig hin und her, immer schneller, um mich irgendwie halten zu können. Als meine Therapeutin dann plötzlich meinte, dass sie meine Beinbewegung an "Schmidtchen Schleicher (mit den elastischen Beinen....)" erinnern würde, da war es bei mir aus. Ich brach sofort die Übung ab und musste total loslachen. Ein schöner Vergleich (Grins). 

Zum Abschluss dann nochmals ein paar leichte Übungen, nochmals mit dem Becken auf dem Ball kreisen, dann die Arme bzw. die Hände in den Nacken. Nunächst die Ellenbogen nach vorne zusammen, mit dem Oberkörper weit runter Richtung Knie, dann gerade Hinsetzen (sie achtete auf den geraden Rücken) und die Ellenbogen möglichst weit zurück (3 Wiederholungen von diesem Ablauf).

Also ich fand heute die Bewegungen mit den Beinen am schlimmsten, insbesondere was dabei das Gleichgewicht betrifft. Die Übungen mit den Hanteln gingen zwar mächtig in die Oberarme, aber trotzdem fand ich sie harmlos im Vergleich zu den Beinübungen. 

Heute Abend habe ich einen total ruhigen eingelegt. Eigentlich wollte ich noch Fahrrad fahren, konnte mich dazu aber nicht mehr aufraffen, keine Lust zu nichts. Gegessen habe ich heute Abend nur noch grünen Salat, mit dem Trinken hatte ich heute leider mal wieder große Probleme, habe es "gerade eben" auf einen Liter gebracht (das letzte Glas habe ich gerade erst getrunken, um es, bevor ich ins Bett gehe, wirklich auf einen Liter gebracht zu haben). Ja, das "blöde Trinken" ist bei mir halt immer wieder ein Thema für sich. An manchen Tagen klappt es relativ gut, dann bin ich froh, dass ich es auf 1,5 bis 2 Liter bringe und an anderen Tagen, so wie heute, schaffe ich mit "Mühe und Not" gerade mal einen Liter, das ist Tag für Tag unterschiedlich. 

Vorhin haben wir bei der KG dann auch kurz über meinen Geburtstag gesprochen. Meine Therapeutin meinte schon, dass ich ihr sagen soll, welche Übungen ich dann am liebsten machen möchte. Normalerweise ist die Therapie ja kein "Wunschkonzert", ich kann hin und wieder zwar schon mal sagen, was ich gerne mal wieder machen möchte oder welcher Körperteil es "schmerzmäßig" am nötigsten hätte, aber grundsätzlich entscheidet sie, welche Übungen wir dann letztendlich durchführen. 

Ich habe schon überlegt, dass ich dann Beinübungen auf der Seite liegend wählen werde. Zum einen führen wir das nur super selten durch (bei ihr habe ich das glaube ich erst einmal gemacht). Dann fallen mir Übungen für die Beine (wenn sie nicht gerade auf dem "wackeligen" Ball durchgeführt werden) grundsätzlich leichter als für die Arme (die Hantelübungen fielen mir vorhin mächtig schwer) und meine Beine haben den Muskelaufbau eh dringend nötig. Außerdem kommt es bei Übungen auf der Seite liegend nicht ganz so intensiv auf die Bauchmuskeln an (bei Übungen auf dem Rücken liegend werden sie meistens bei sämtlichen Bewegungen stark mit beansprucht). Da wir die Bauchmuskeln beim PT ja meistens sehr intensiv mit einbeziehen, kann man sich dann ja bei der KG zumindest mal mehr auf die Beine konzentrieren. Ja, diese Übungen im Allgemeinen (auf der Seite liegend für die Beine) werde ich meiner Therapeutin dann vorschlagen. 

TitelAutorDatumBesucher
Do. 05.12.2019PetraM06/12/2019 - 08:301
Mi. 04.12.2019PetraM05/12/2019 - 09:0158
Di. 03.12.2019PetraM04/12/2019 - 09:0964
Mo. 02.12.2019PetraM03/12/2019 - 09:0973
So. 01.12.2019PetraM02/12/2019 - 04:5177
Sa. 30.11.2019PetraM01/12/2019 - 07:5190
Fr. 29.11.2019PetraM30/11/2019 - 14:32122
Do. 28.11.2019PetraM29/11/2019 - 08:5877
Mi. 27.11.2019PetraM28/11/2019 - 08:59145
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So. 24.11.2019PetraM25/11/2019 - 04:25136
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