Sa. 03. März 2018

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Bis auf den Abend war der Samstag echt schön.

Zuerst hatte ich mein Training. Danach waren wir Einkaufen (unser üblicher Einkauf für die nächste Woche) und abends dann lecker Essen.

In diesem griechischen Restaurant gibt es allerdings leider immer Pommes und Reis zu allen Gerichten. Also Pommes liebe ich ja, aber dieser Reis ist Djuvec-Reis, also mit Paprika. Ich war mutig und habe etwas davon gegessen. Aber leider habe ich ja eine Allergie gegen Paprika. Dementsprechend hatte ich dann einen kurzen Abend mit heftigen Bauchschmerzen und Durchfall.

Wobei die Bauchschmerzen "zusätzlich" ebenso vom seelischen her kommen können. Ich bin wegen nächster Woche halt auch so nervös. Die Besprechung im Büro und dann noch dieser Vortrag, zu dem ich gehen werde. Das ist für mich halt eine enorme seelische Aufregung.

Meine Brieffreundin hatte mir auch geschrieben, dass sie dort, in der Filiale, jetzt auch mit "Mitarbeiter-Gesprächen" anfangen werden. Das sollen "lockere" Gespräche sein, die der jeweilige Chef mit den Mitarbeitern führt. Davon ist bei uns ebenfalls die Rede. Meine Brieffreundin findet das gut, dass man bei solchen Gesprächen gut und locker über das eine oder andere Problem reden könnte.

Ich weiß nicht, Chef ist halt Chef. Wirklich locker könnte ich deswegen gar nicht mit ihm über alles reden (was mich so beschäftigt). Dafür habe ich zum einen halt auch diese Seite (wo ich mir halt auch so einiges "von der Seele" schreibe), dann rede ich mit meinem Freund über alles (der mir zwar nicht helfen kann, aber mir immer zuhört, mich immer gut versteht) und auch meinen Trainer, mit dem ich ebenfalls gut über alles mögliche reden kann.

Bezüglich des Vortrages bin ich auch nervös, weil ich die Frau, die den Vortrag hält, mal ansprechen will (in der Pause oder noch im Anschluss an den Vortrag).

Sie ist eine Psychologin, die sich auch auf Autismus und Asperger spezialisiert hat. Ich möchte sie mal fragen, ob sie mir einen Tipp geben kann, wie ich mich verhalten soll, wo ich eventuell etwas schriftliches für die Arbeit bekommen kann. Damit es mit dem Asperger dort offiziell anerkannt wird. Und ich rede nun mal nicht täglich mit Psychologen. Das macht mich mächtig nervös. Aber es ist für mich halt eine gute Gelegenheit, mal mit einer "Fachfrau" darüber zu reden.

Mein Samstag fing, wie gesagt, mit dem Training an. Dieses Mal mit etwas Verspätung, weil mein Trainer einen kleinen Unfall hatte. Einen kleinen Glatteis-Unfall. Zum Glück ist ihm nichts passiert (bis auf einen Schrecken), sondern nur etwas Blechschaden, was mir aber auch leid tut, so dass er jetzt etwas Rennerei hat.

Heute, am Sonntag, sind hier 15 Grad. Ja, was für ein krasser Unterschied. Gestern Morgen Minus-Grade und Glatteis und heute Sonne und 15 Grad. Hoffentlich kommt jetzt endlich der Frühling!!

Das war wieder ein super gutes Training.

Es waren unter anderem auch einige Arm-Übungen dabei. Ich habe jetzt einen richtigen Muskelkater. Am Samstag Abend war es in den Ellenbogen sehr intensiv, jetzt schon mehr in den Oberarmen.

Das Aufwärmtraining drehte sich um verschiedene Übungen rund ums Steppbrett, in verschiedenen Varianten hoch und runter. Mal im Wechsel, mal oben das Knie hochziehen, mal das Bein beim Runtergehen weit nach hinten, also etwas in den Ausfallschritt. Ebenfalls Liegestütze mit den Händen auf dem Steppbrett (runter, eine Liegestütze und wieder hinstellen) sowie neben Kettlebell-Swing mit der 5 kg Kugelhantel.

Dieses Steppbrett-Training gehört ja eh zu meinen Favoriten, macht mir immer wieder Spaß. Wobei ich die Abläufe dieses Mal zum Teil auch schwer fand, mich mehrmals mit dem Bein vertan habe (ob ich mit rechts oder links hochgehen soll). Aber dabei hat er auch schon mit aufgepasst.

Danach ging es intensiv für die Arme weiter.

Zuerst mit der Hantelstange. Zum "Warmwerden" ein paar Mal das Kreuzheben. Das habe ich ja sehr gut im Griff.

Direkt im Anschluss damit die Übung vom "Body-Trimmer", also Kreuzheben und die Arme/Ellenbogen beim Hochkommen seitlich hochziehen, bis die Ellenbogen etwa in Schulterhöhe sind, die Hantelstange etwa in Brusthöhe ist.

Das fiel mir total schwer, damit musste ich schon mächtig kämpfen. Mit dem Body-Trimmer (stabiles Gummiband) fällt mir diese Übung deutlich leichter.

Danach mit der 4 kg Hantel nach diagonal oben arbeiten. Also gerade Stehen, die Hantel zwischen den Händen halten und immer wieder die Arme diagonal nach oben strecken. Das hat sehr gut geklappt.

Dann mit der 6 kg Kugelhantel arbeiten. Erst runter (Kniebeuge, Sumo Squat), beim Hochkommen 2 x die Arme gerade nach oben strecken. Auch das hat sehr gut geklappt.

Dann wurde es wieder deutlich schwerer.

Gerade nach vorne beugen und die Triceps-Übung, also die Arme mit den 3 kg Hanteln gestreckt nach hinten bzw. oberhalb vom Rücken bekommen. Immer wieder weit nach oben wippen. Das fand ich wieder super schwer, damit muss ich immer wieder sehr kämpfen. Ich glaube, dass sollte ich alleine mal wieder öfters üben (mal wieder öfters mit in mein Programm einbauen).

Dabei gehe ich, zum Schwung-Holen, mit den Armen immer wieder weit nach unten. Ja, und da passt mein Trainer dann halt immer mit auf. Mit den Armen/Händen nur bis Hüfte bzw. Rücken-Höhe runter, aber dann schon wieder weit nach oben ziehen. Umso kleiner der Radius zum Schwung-Holen ist, umso schwerer finde ich diese Übung (klar, die Kraft dann wirklich nur aus dem Arm, aus der Muskulatur her nehmen).

Danach ging es auf dem Boden, auf der Matte weiter.

Zuerst auf die Knie, die Hände eng auf das Steppbrett und enge Liegestütze. Das klappt inzwischen zwar einigermaßen (besser als früher), aber leicht fällt sie mir trotzdem nicht.

Dann auf den Rücken legen. Über/hinter dem Kopf arbeiten. Zuerst mit der 4 kg Hantel, dann mit der 5 kg Hantel.

Dabei hat er mir (für mein eigenes Training) gezeigt, wobei ich bei der Armhaltung genau achten soll. Ich habe die Arme dabei aus der Schulter heraus zu viel/zu intensiv bewegt. Diese Übung muss mehr aus den Ellenbogen gesteuert werden, die Oberarme/Schultern dabei ruhiger halten.

Ich hatte ihn auf diese Übung angesprochen, ob er mir dabei nochmals die "Feinheiten" zeigen könnte (worauf ich genau achten soll) und fand es gut, dass er darauf sofort wieder eingegangen ist, es mit mir in Ruhe durchgegangen ist, wir es dann auch direkt geübt haben, also diese Übung mit eingebaut haben. Darin ist er immer sehr flexibel.

Danach enges Bankdrücken, die Oberarme am Körper halten, mit den 4 kg Hanteln über dem Bauch arbeiten (nach oben strecken). Das fiel mir auch wieder schwer.

Anschließend noch ein paar Übungen für den Bauch.

Zum einen Hüfte anheben, Beine/Knie zum Bauch ziehen. Das fällt mir immer wieder schwer. Ich glaube, dass sollte ich wirklich mit in meinem Programm einbauen, es öfters mal alleine üben.

Meine Hüfte "klebt" dabei immer auf dem Boden und ich muss mich anstrengen, um sie wirklich vom Boden hoch zu bekommen. Aber inzwischen klappt es schon etwas besser als früher (anfangs konnte ich sie so gut wie gar nicht vom Boden anheben).

Danach (nach der Brücke, einmal hoch, Spannung, langsam wieder flach hinlegen) kamen Crunches in verschiedenen Varianten.

Also jeweils ein Bein gestreckt anziehen, Oberkörper hoch und mit gegengleicher Hand zum Schienbein ziehen. Anschließend beide Beine/Knie angewinkelt hoch und mit den Händen (Oberkörper hoch) vor die Knie drücken.

Alles in allem, einschließlich interessanter Gespräche und wieder guten Tipps für mein eigenes Training, war es wieder ein super gutes Training.

Unter anderem drehten sich unsere Gespräche um die Motivation. Also Motivation durch andere/bessere Menschen. Das klappt bei mir natürlich auch nicht bei allen Sachen. Bei Sachen, die ich überhaupt nicht kann, da bringt es mir auch nichts, dass andere Menschen darin gut bzw. sehr gut sind (z. B. Thema Schwimmen, die Fortbewegung im Wasser war noch nie meine Stärke).

Aber bei Sachen, die mir Spaß machen (z. B. dieses Krafttraining, Hanteltraining usw.), da finde ich es halt motivierend, wenn ich mir gute Sportler angucke, was sie schon alles geschafft haben. Auch wenn ich eventuell (oder sogar wahrscheinlich) nie so gut wie sie werde, trotzdem eifer ich ihnen nach. Wenn sie so pessimistisch (ich schaffe es eh nicht....) an die Sache gegangen wären, dann hätten sie ihre Erfolge nie erreicht. Von nix kommt nix.

Aber wenn man regelmäßig trainiert, dann kann durchaus so einige Erfolge erzielen. Und das ist halt auch mein Ziel, durch gutes und regelmäßiges Training ebenfalls meine bestmöglichen Erfolge zu erzielen, wobei sich diese Erfolge im Laufe der Jahre sicherlich immer mehr steigern werden.

Ja, ich finde gute Sportler mit ihren Erfolgen, was man mit Training erreichen kann, wirklich total gut und sehr motivierend.

Nach einer kurzen Pause sind wir dann eben Einkaufen gegangen. Da wir in der letzten Woche (an den Urlaubstagen) mehrmals Einkaufen waren, brauchten wir nur noch ein paar wenige Sachen.

Nachmittags sind wir dann Essen gegangen. Wir sind die Strecke wieder gelaufen (etwa 45 Minuten jede Strecke).

Weil es noch ziemlich kalt war, ein fieser Wind, an den Straßenrändern lag noch einiges an Schnee, habe ich dieses Mal mit einer Hühnersuppe angefangen. Etwas warmes braucht der Mensch. Das war total lecker. Anstelle von Nudeln war einiges an Reis darin. Dazu gab es ein Baguette, das wir uns geteilt haben.

Danach gab es den Salat, der zu allen Gerichten dazu gehört (grünen, Kraut und Möhren mit Dressing) und dann kam die Hauptspeise. Ich hatte Schweine-Medaillons mit Broccoli, Pommes und Soße Bernaise. Und bei den Pommes gibt es dort halt immer etwas Djuvec-Reis. Ich war halt so mutig und habe etwas Reis mitgegessen. Ja, und leider war wohl anscheinend einiges an Paprika drin, was ich halt nicht vertrage.

Als Nachtisch habe ich (anstelle von Eis) eine Tasse Kaffee getrunken. Das war lecker und hat gut getan.

Ja, die "Wirkung" vom Paprika ließ dann leider nicht allzu lange auf sich warten. Aber auch "danach" hatte ich den ganzen Abend noch etwas Bauchschmerzen, wobei ich vermute, dass das dann eher vom seelischen her kam (die Aufregung vor der nächsten Woche halt).

Abends haben wir auf NDR 3 Heidi Kabel in "Frau Piper lebt gefährlich" geguckt. Eine Komödie rund um einen Mordfall, in dem Heidi Kabel den Fall löst.

Das habe ich vor Jahren schon live gesehen, also mit Laien-Darstellern.

Ich war vor ein paar Jahren mit einer Kollegin aus einer anderen Abteilung befreundet. Wir haben uns einmal Samstag Abend privat getroffen, waren im Theater, genau in diesem Stück. Aber an das Ende konnte ich mich nicht mehr genau erinnern. Aber bei mir sind dennoch einige Erinnerungen wach geworden, als ich das Stück im Fernsehen gesehen habe.

Die Freundschaft zu dieser Kollegin ist zerbrochen, weil bei ihr die Mutter (90 Jahre) im Vordergrund stand. Sie war bereits geschieden (die Kollegin) und lebte wieder bei ihrer Mutter. Sie sagte direkt, dass sie ihre Mutter zu unseren nächsten Treffen mitbringen würde. Es wäre für ihre Mutter zu langweilig, den Abend alleine zu Hause zu sitzen, während sie sich mit einer Kollegin vergnügen würde. Im Grunde drehten sich alle Gespräche, alle Sätze nur darum, wie ihre Mutter sei, wie ihre Mutter über alles denken würde usw.

Diese Freundschaft habe ich dann im Sande verlaufen lassen, habe mich immer seltener mit ihr in Kontakt gesetzt. Diese Kollegin war etwa 5 Jahre älter als ich.

Ja, aber durch diesen damaligen Theaterbesuch kannte ich dieses Stück halt schon, habe einiges dann doch wieder erkannt.

Fahrrad bin ich abends dann nicht mehr gefahren. Die Bauchschmerzen haben mich zu sehr genervt.

Außerdem taten meine Arme vom Muskelkater zu heftig weh. Ich wollte nur noch ganz ruhig liegen bleiben.

So, heute ist sozusagen der letzte freie Tag, wobei wir Sonntags ja eh immer frei haben. Der kleine Urlaub hat mir wirklich gut getan, morgen geht dann wieder der normale Alltag los, wobei diese erste Woche halt direkt sehr aufregend wird (mit den Terminen - Besprechung und Vortrag). Aber den heutigen Tag werde ich jetzt nochmals genießen.

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