Sa. 21. April 2018

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Heute war nicht so ganz mein Tag. 

Ich fand es schön,

- dass ich meinen Sport durchgezogen habe (auch wenn es aus zeitlichen Gründen nur ein verkürztes Programm war, besser eine knappe Stunde Sport als gar keinen).
- dass wieder so ein schönes Sonnenwetter war (so dass wir schön zu Fuß zur Schwester meines Freundes laufen konnten).
- dass wir heute Abend im WDR die Sendung "Sträters Männerhaushalt" geguckt haben, wo heute Ralf Schmitz zu Besuch war (den ich halt auch gut finde).
- dass ich heute trinkmäßig immerhin auf 1,5 Liter gekommen bin, auch wenn ich damit nicht die 100 % erreicht habe (dafür müsste ich ja auf 2,1 Liter kommen, was ich heute aber nicht geschafft habe).
- dass ich heute Abend wieder eine Schale Erdbeer-Quark (200 g) mit frischen Erdbeeren drin gegessen habe. Immer wieder super lecker. 
Ich war heute irgendwie im Ganzen nicht so gut drauf. So ein Tag, an dem ich am liebsten still, für mich alleine gewesen wäre. Aber das ging heute nicht, weil der Geburtstag meiner Schwägerin nachgefeiert wurde (sie hatte Anfang April Geburtstag).

Weil ich nicht wusste, wie lange wir dort bleiben bzw. wie viel Lust ich abends dann noch zum Sport habe (ob ich mich dafür noch aufraffen könnte), habe ich es heute Mittag bereits durchgezogen. 

Danach musste ich mich beeilen, ruck-zuck duschen, Anziehen und Haare föhnen, wobei ich sie nicht ganz trocken bekommen habe, was bei diesem Wetter aber nicht schlimm gewesen ist.

Mit knapp 10 Minuten Verspätung sind wir hier dann losgelaufen. 

Wir waren nur zu viert. Ihre Schwiegermutter (die 91jährige) hat seit rund 6 Wochen eine starke Erkältung, die sie nicht in den Griff bekommt. Das schwächt sie natürlich mächtig. 

Sie haben einen sehr großen Balkon. Darauf passt ein großer Tisch mit Stühlen. Dort haben wir gesessen. Wir waren rund 3 Stunden dort. Mir erschien die Zeit unendlich lang. 

Zum einen habe ich mich auf dem Balkon total unwohl gefühlt. Ich hätte lieber drinnen gesessen. Immer wieder kamen Hummeln und Fliegen an, das hat mich total genervt. Ich bin ja eh kein "Frischluft-Fanatiker". Draußen zu Laufen (lange Spaziergänge), das finde ich sehr schön. Aber draußen zu sitzen, noch dazu über einen längeren Zeitraum, das mag ich so gar nicht. 

In den 3 Stunden wanderte die Sonne etwas rum. Sie schien seitlich vor meinen Kopf. Das hat am Ohr so richtig gebrannt, richtig weh getan. 

Die Wohnung daneben wird in etwa einem Jahr frei (die alte Dame kommt dann in ein Pflegeheim). Mein Freund und seine Schwester waren dran, wie schön es wäre, wenn wir da einziehen würden, die Beiden dann Tür an Tür wohnen würden.

Aber das möchte ich nicht. Die Gegend an sich ist zwar schön, aber mir gefällt die Wohnung nicht. Nur das Wohnzimmer (sehr groß) finde ich schön. Die Küche ist total klein (die Hälfte von unserer jetzigen) und das "Kinderzimmer" ist halb so groß wie hier. Das würde ja mein "Sportzimmer" werden.  Außerdem habe ich darin ja auch meinen Bücherschrank usw. Nein, die ganze Aufteilung dieser Wohnung gefällt mir nicht. Darüber ist mein Freund sehr enttäuscht.

Es gab dort "Kaffee und Kuchen", was ich aber nicht genommen habe. Ich hätte auch Wasser haben können, aber ich fühlte mich heute im Ganzen total unwohl, dann bekomme ich halt nichts runter. 

Und Kuchen, so viel Zucker, wollte ich eh nicht essen. Darauf hatte ich gar keinen Hunger. Das hat mich heute überhaupt nicht gereizt.

Mein Schwager wollte mein Handy sehen. Er hat eine ganze Zeit daran rumgespielt, was ich gar nicht gut fand. Er hat mir Sachen daran verstellt, die ich jetzt nicht zurück bekomme (damit habe ich mich heute Abend schon lange beschäftigt, keine Ahnung, welche Tasten er dort gedrückt hat).

Er sah sich meine Apps an und seiner Meinung nach würde ich einiges falsch machen. "Wichtige" Apps würden auf der ersten Seite noch fehlen und ich müsse viel mehr damit arbeiten. Wer A sagt muss auch B sagen. Wer sich so ein Teil kauft, müsse auch sämtliche Sachen damit machen.

Nein, das will ich aber nicht. Es ist ein Telefon und ich werde damit internet-mäßig nur die Sachen machen, die mich wirklich interessieren. 

Ich bekam von ihm dann mehrmals zu hören, dass ich nicht so stur sein soll, mal mehr mit der Zeit gehen soll.

Aber mit jedem weiteren Vorwurf wurde ich aggressiver, ging innerlich immer mehr auf Abstand. Es ist mein Handy und es ist meine Sache, was ich damit mache.

Zum Beispiel Thema Fotos. Das ist ja das große Hobby meines Freundes. Er hat dafür auch eine sehr gute Ausstattung (verschiedene Kameras, verschiedene Objektive). Er kann damit gut ran zoomen und kennt sich mit dem Bildaufbau (Tiefenwirkung) sehr gut aus. 

Für mich ist es nur ein "kleines Hobby". Wenn mein Freund im Urlaub (in einer Woche) locker bis zu 400 Fotos (und mehr) macht, dann mache ich vielleicht 20 Fotos (ein paar schöne Schnappschüsse). 

Mein Schwager war dann ständig dran, dass ich jetzt alle Fotos damit machen soll. Nein, das möchte ich aber nicht. Es ist schön, dass ich es (wenn sich mal was ergibt) dabei habe, aber für mich ist es in erster Linie immer noch ein Telefon.

Er meinte dann, dass ich ja auch, wenn ich mit der Tastatur nicht klar komme, da rein sprechen kann. Ja, das weiß ich (das hat mein Trainer mir ja schon gezeigt), aber das ist mir ehrlich gesagt "zu blöd". Ich "spreche" doch nicht ständig mit meinem Telefon, dafür gibt es die Tastatur.

Auch, dass ich den großen Computer (dieses Laptop) demnächst dann zu Hause lassen kann (wenn wir in Urlaub fahren). Nein, wenn man mal was "kleines" nachgucken möchte (Adressen usw.), dann werde ich das Handy-Internet ganz bestimmt nutzen. Aber fürs Schreiben, so wie diese Einträge, werde ich das Laptop weiterhin nutzen. Sollte ich damit nicht ins Internet kommen (so wie im letzten Urlaub), dann werde ich die Tageseinträge halt wieder im Schreib-Programm schreiben und nach dem Urlaub erst hier reinsetzen. Aber ganz auf das Schreiben verzichten, dann würde mir auch im Urlaub total was fehlen. Das gehört für mich inzwischen seit einigen Jahren zu jedem Tag dazu. 

Er hat mir immer mehr Vorwürfe gemacht (dass ich zu wenig damit mache) und ich wurde immer aggressiver. Am liebsten wäre ich gegangen, ich hatte keinen Lust mehr.

Aber wir blieben noch über eine Stunde (nach diesem Gespräch). Ich habe innerlich total abgeschaltet, habe zwischendurch auch nicht mehr zugehört. Meine Gedanken waren ganz weit weg. Als die Anderen mich dann angesprochen haben, da habe ich nur noch kurz und knapp geantwortet. Die Zeit zog sich wie Kaugummi. 

Es ging unter anderem auch noch um Thema Haushalt. Mein Freund und seine Schwester haben sich darüber unterhalten. Unter anderem auch Thema Wäsche, dass ihr Nachbar immer alles (Unterwäsche, Socken) so ordentlich und akribisch auf die Wäscheleine hängt (auf dem Balkon). Darüber würden sie immer so lachen. Mein Freund meinte direkt, dann müssten sie mal unseren Wäscheständer sehen, wenn ich gewaschen habe. Alles im ordentlichen Abstand (wie mit dem Lineal) und die Wäscheklammern farblich sortiert (das mache ich immer, völlig automatisch). Da hieß es dann, dass ich mal etwas "normaler" werden soll....

Ich bin wie ich bin. Und bezüglich Haushalt, was ich hier abends alleine mache, lasse ich mir auch nicht reinreden. Wenn ich Fragen habe, dann o.k., aber ansonsten entscheide ich selber, wie hier alles läuft.

Das finde ich ja auch an meinem Trainer so gut. Er redet mir bezüglich des Smartphones nicht rein, sondern sagt immer, dass ich mich damit beschäftigen soll (was ich ja mache) und ihn dann halt fragen soll, wenn was nicht klappt. Ja, und das mache ich ja auch und er geht auf alle Fragen ein, erklärt mir dann alles. Er gibt mir zwar gute Tipps, schreibt mir aber nicht vor, was ich damit "unbedingt" machen soll. Das ist meine eigene Sache. 

Von 15 bis 18 Uhr haben wir dort gesessen. Ich war froh, als wir dann endlich wieder zu Hause waren. Ich brauchte dann erst mal Ruhe, musste innerlich auch wieder runter fahren.

Außerdem war mein Körper total geschwächt. In der letzten Stunde (auf dem Balkon) wäre ich im Sitzen fast eingeschlafen. Erst eine Stunde Sport und danach 3 Stunden (eigentlich mit Konzentration) dort zu sitzen, das war aktuell etwas viel für mich.

Zu Hause habe ich mich direkt hingelegt und habe für rund 2 Stunden fest geschlafen. Den Abend über war ich dann auch sehr still. Der Tag hat mich im ganzen sehr geschlaucht, ich wollte nur noch meine Ruhe haben. 

Gut, dass ich meinen Sport schon heute Mittags durchgezogen habe, dazu hätte ich heute Abend wirklich keine Lust mehr gehabt. 

Zuerst wieder das Fahrradfahren, 12 Kilometer in 25:40 Minuten. Durchschnittlich mit 25 km/h, alle 5 Minuten eine Powereinheit von etwa 90 Sekunden mit etwa 33/34 km/h. 

Das war meine 7. eigene Sporteinheit (mit Fahrradfahren) in diesem Monat, 83 gefahrene Kilometer für den Monat April. Im Jahr 2018 bisher insgesamt 805,20 Kilometer.

Nach dem Fahrradfahren noch etwa 30 Minuten Sport (einschließlich ca. 5 Minuten Dehnen).

Steppbrett-Training, 5 Übungen für jeweils 2 Min., dazwischen jeweils 35 Sek. Pause.

Bei 3 Übungen (gerade hoch und runter) mit den 1 kg Hanteln nach vorne boxen. Erst mit rechts beginnend hoch und runter. Dann mit links beginnen hoch und runter. Dann im Wechsel, unten nur steppen.

Dann noch 2 Übungen, zum einen Knie seitlich hoch ziehen (3 x hoch ziehen, dann Seite wechseln), dabei mit den 2 kg Hanteln im Wechsel Biceps-Curls. Danach vorne hoch kicken (mit einem Bein - im Wechsel - auf das Steppbrett, das andere Knie vorne hoch Richtung Bauch ziehen), dabei mit den 3 kg Hanteln Biceps-Curls.

30 Sek. "Bergsteiger", also die Liegestütz-Position, die Hände auf das Steppbrett stützen und die Beine/Knie im Wechsel zur Brust ziehen.

Weiter auf der Matte. 30 Sek. Unterarmstütze.

Hinstellen. 10 Kniebeugen mit der 4 kg Kugelhantel, beim Runtergehen nach unten halten, beim Hochgehen Arme nach oben strecken.

Mit der Hantelstange 10 x Kreuzheben.

Wieder auf den Boden, auf den Rücken legen, Beine aufstellen, hoch zur Brücke und 10 x Laufen, Bein dabei strecken. Mit dem Standbein jeweils einmal nach unten wippen.

Flach auf dem Boden liegen, beide Beine gestreckt nach oben (senkrecht), 5 x gleichzeitig gestreckt nach unten, bis kurz über dem Boden und wieder hoch zur Senkrechten. Beine anziehen (Knie Richtung Brust) und beide zusammen 5 x strecken (flach über dem Boden). Dann die Beine 10 x im Wechsel flach über dem Boden strecken. Beide Beine strecken, flach über dem Boden und 10 x die Schere waagerecht.

Beine aufstellen, 10 x gerade Crunches, Hände Richtung Knie.

5 x die kleine "Kerze" (Reverse Crunch), also Knie zum Oberkörper ziehen, Hüfte etwas vom Boden anheben.

15 x Kettlebell Swing mit der 8 kg Kugelhantel.

10 x auf die Zehenspitzen hoch wippen. Beim letzten Mal oben 30 Sek. stehen bleiben.

Zum Abschluss dann für etwa 5 Minuten die Dehnübungen für Beine/Fersen sowie Arme und Schultern, abschließend die Arme/Schultern vor und zurück kreisen. Jede Dehnübung für rund 30 Sekunden halten.

TitelAutorDatumBesucher
Di. 22. Mai 2018PetraM23/05/2018 - 04:1823
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