Samstag, 01.06.2013

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Heute war ein super ruhiger Tag. Mein Freund hatte ja erst Frühschicht und als er heute Nachmittag dann nach Hause kam, da war er total kaputt. Er ist dann den ganzen restlichen Tag über zwischen Computer und Fernsehen hin und her gewandert. Ich habe sehr viel gelesen und immer zwischendurch ein bisschen aufgeräumt. 

Am Freitag habe ich von "Marco Polo" die Reiseführer über Ostfriesland und die Ostseeküste (Schleswig-Holstein) geholt. Darin (Ostseeküste) habe ich heute am meisten gelesen. Darin stehen sehr viele "Insider-Tipps" unter anderem für Ausflüge in Städte, über die ich bisher noch gar nicht nachgedacht habe. Noch 2 Wochen Arbeiten, dann habe ich Urlaub. Ich kann es noch gar nicht glauben. Wahnsinn, wie schnell die Zeit vom letzten Jahr (vom Urlaub) bis jetzt wieder vergangen ist. 

In den Büchern stehen so viele gute Tipps, das werden wir in den 10 Tagen, die wir dort oben sind, dann gar nicht schaffen. Aber mein Freund hat schon gesagt, dass das ja gar kein Problem ist. Da oben an der See gefällt es uns ja eh super gut, da wollen wir jetzt jedes Jahr für rund eine Woche hinfahren. Ich soll mir von den Tipps dann die "Best of"-Ziele raussuchen, das machen wir noch in diesem Jahr und die nächsten Sachen sind dann halt erst im nächsten Jahr dran. Eigentlich wollte ich auch nochmals zu den Orten, wo wir beim letzten Mal gewesen sind, aber das werden wir dann nicht alles schaffen. 

Unser erstes Hotel (für die ersten 5 Tage) an der Ostsee ist ja in Kappeln. In der Nähe von Kiel (etwa eine Stunde südlich von Kappeln) ist ein Tierpark (wovon ich im Internet gelesen habe). Wenn das Wetter mitspielt, dann wollen wir dort auf jeden Fall mal hin. Ich kann Tieren eh stundenlang zugucken und mein Freund liebt es, Tiere zu fotografieren. Das ist für ihn jedes Mal eine große Herausforderung, die ihm totalen Spaß macht. Anschließend können wir dann noch eine Runde durch Kiel laufen. Die lange Einkaufsstraße finde ich dort einfach nur super gut, dort waren wir bereits 2 Mal. 

Ansonsten habe ich in dem Reiseführer noch gelesen, dass es in Schleswig so schön sein soll (das war mir bisher noch gar kein Begriff) und dann auch noch Flensburg. Flensburg ist mir bisher nur von den "Punkten" bezüglich Autofahren ein Begriff, dass es dort anscheinend auch eine sehr schöne Altstadt gibt und auch einen Museumshafen, das war mir völlig neu. Das plane ich bereits fest mit ein. Ich liebe es durch Altstädte zu bummeln, so alte Fachwerkhäuser haben immer wieder eine tolle "Ausstrahlung". 

Am späteren Abend bekam ich dann ein schlechtes Gewissen, weil ich bisher noch nichts sportliches gemacht hatte. Ich bin dann zumindest noch Fahrrad gefahren, 10 Kilometer in 36 Minuten. Zu Gymnastik hatte ich heute so gar keine Lust, aber da ich am Sonntag Nachmittag ja eh eine Stunde Training habe, fand ich das jetzt nicht so schlimm. 

Bei mir gibt es sozusagen 4 Stufen. Die erste Stufe, die höchste Stufe sozusagen, wenn ich gut drauf bin, Zeit habe und alles komplett durchziehe. Also 10 Kilometer fahren und dann das Programm laut Plan (ca. 20 Minuten lang). Die zweite Stufe, wenn ich zwar was machen möchte, mir das komplette Programm aber zuviel ist. Dann fahre ich halt auch die 10 Kilometer, verkürze das Trainingsprogramm aber auf rund die Hälfte, also auf etwa 10 Minuten, indem ich jede Übung 10 Mal mache (laut Plan manche Übungen 20, 30 oder sogar 40 Mal). Das kommt dann immer ziemlich gut hin. 

Die dritte Stufe, so wie heute, wenn ich zwar "etwas" machen möchte, ich mich aber nicht so richtig aufraffen kann, es zunächst immer weiter vor mir herschiebe. Bevor ich dann gar nichts mehr mache, dann fahre ich lieber zumindest die 10 Kilometer (dafür brauche ich ja immer durchschnittlich 35 Minuten). Die anschließende Gymnastik lasse ich dann ganz ausfallen. Ja, und dann die vierte, die unterste Stufe sozusagen, das sind dann die Tage, an denen ich zwar rein "theoretisch" was machen möchte (was ich mir ja eigentlich für täglich vorgenommen habe, zumindest das Fahren), mich dazu aber absolut nicht aufraffen kann. Das sind dann natürlich die "schlimmsten", die "faulsten" Tage, die hin und wieder mal vorkommen (bei mir in erster Linie an den Freitagen). 

Montags, wenn ich nach der Arbeit "nur" KG hatte, dann fahre ich abends hin und wieder ja auch noch Fahrrad. Aber Dienstags, Mittwochs und Donnerstags, also nach dem Training bzw. wenn ich mindestens 45 Minuten "versucht" habe, mich so schnell wie möglich im Wasser zu bewegen, dann kann man das Fahren abends völlig vergessen. Dann habe ich meine Beine abends nicht mehr so ganz unter "Kontrolle". 

Wenn ich an die Wassergymnastik denke, dann muss ich gerade auch an die russischen Frauen denken. Also sie sind alle total nett, ich verstehe mich mit allen total gut (die Eine hat mich letzte Woche ja noch angesprochen, wie ich eigentlich mit Vornamen heißen würde), aber trotzdem ist dieses Grüppchen immer etwas "seltsam". Ich habe manchmal das Gefühl, dass sie nur zum "Quatschen" dahin kommen (solche Frauen gab es in meinen früheren Gymnastik-Gruppen auch immer). Sie sind pausenlos nur am Reden und machen alle Übungen nur "andeutungsweise" mit. 

Mir tut die Leiterin diesbezüglich manchmal leid. Wenn sie sieht, dass jemand eine Übung falsch macht, dann spricht sie diejenigen kurz an und erklärt es nochmals, zeigt nochmals, wie es richtig laufen soll. Aber diese Mühe könnte sie sich bei den russischen Frauen wirklich sparen. Egal wie oft sie es ihnen richtig zeigt, sie machen trotzdem alles nur andeutungsweise mit und unterhalten sich stattdessen weiter. Also ich finde ihr Verhalten zum Teil wirklich schon "unhöflich". Die ganze Gruppe macht richtig mit, die Leiterin zeigt ihnen nochmals, wie es richtig gemacht wird und sie reden und reden, als wenn sie dort völlig alleine wären.... Also die "feine englische Art" finde ich dieses Verhalten nun wirklich nicht.

Über die eine Frau musste ich letzte Woche noch etwas lachen. Manche Menschen sind halt sehr empfindlich. Es ist schließlich Wassergymnastik, wir stehen und bewegen uns schließlich im Wasser. Die Leiterin holte die Nudeln und warf sie ins Wasser. Dabei bekam eine der russischen Frauen ein paar Spritzer Wasser ins Gesicht. Sie schrie in diesem Moment mächtig auf (sie achtet übrigens auch immer sehr auf ihre Frisur!!!). Also ein Grinsen konnte ich mir in diesem Moment wirklich nicht verkneifen. 

Wie viele "volle Ladungen" habe ich bei den einzelnen Übungen (insbesondere mit Nudeln und Hanteln) inzwischen abbekommen? Na und, ich bin doch schließlich nicht aus Zucker....!! Untertauchen würde ich freiwillig bzw. absichtlich zwar auch nicht, aber je nach Situation (wenn man das Gleichgewicht verliert) war ich inzwischen schon oft genug "Land unter". Meine Haare sind danach jedes Mal "pitsch Nass", die kriege ich mit Chlorwasser auch nicht so schnell trocken. Na und, was solls, Cappy auf und fertig. 

Wie heißt es immer so schön, wo gehobelt wird, da fallen Späne. Ja, und wenn man ins Wasser geht, dann wird man nunmal nass...... Ich stehe dabei jetzt meistens schon ein Stückchen weiter weg, bei den anderen Frauen, mit denen ich mich ebenfalls total gut verstehe. Die machen auch alle immer so richtig mit. Dann brauche ich keine Angst zu haben, wenn ich die Nudel oder die Hanteln mal "zu" intensiv bewege, dass ich dann womöglich noch daran "Schuld" bin, wenn eine der russischen Frauen mal wieder nass wird, mal wieder einen Spritzer ins Gesicht bekommt (bei manchen Übungen kommt das Wasser nunmal mächtig in Wallung, das lässt sich dabei absolut nicht vermeiden). 

 

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Fr/Sa 29/30 Mai 2020PetraM30/05/2020 - 21:37493
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