Samstag, 06.10.2012 (Wetten Dass und Sport)

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Der heutige Tag war im großen und ganzen sehr schön. Heute Mittag war ich zunächst alleine in der Stadt. Mein Freund hatte Frühschicht und als er nach Hause kam war er, so wie üblich nach dem Arbeiten, müde und legte sich direkt hin. Mir bleiben dann im Prinzip nur 2 Möglichkeiten, entweder mich "leise" ins Wohnzimmer zurückziehen (vor den Computer oder den Fernseher) oder aber eine Runde in die Stadt zu fahren, was ich sehr selten mache, aber heute war es halt mal wieder so weit.

Ich habe endlich meine Stiefeletten, bei denen die Sohle kaputt ist, beim Schuster abgegeben. 12 Euro, nun gut, das ist kein "Weltbetrag", damit kann ich leben, sie sind erst 2 Jahre alt und ich hatte sie nicht allzu häufig an, das lohnt sich auf jeden Fall. 

Dann habe ich mir eine neue Tasche gekauft, die ich vor kurzem in der Stadt gesehen habe. Ich will sie demnächst dann als Sporttasche bzw. besser gesagt als Schwimmtasche nehmen. Sie hat rund 10 Euro gekostet und ich habe jetzt schon ein paar Tage darüber nachgedacht, ob ich sie mir wirklich kaufen soll. Das ist typisch für mich, darüber "schimpft" mein Freund auch immer. Ich "gönne" mir selber sehr wenig, nur Bücher habe ich extrem viele, daran kann ich nicht vorbei gehen, ansonsten überlege ich mir bei allen Sachen (ab 10 Euro aufwärts) zum Teil tagelang, ob ich es mir wirklich kaufen soll. Ich stecke mein Geld im Prinzip ja überwiegend in die Therapie. Auch wenn jegliche Art von Bewegung bei mir mit zur Therapie zählt, das PT ist dennoch natürlich auch mit ein Hobby und das zukünftige Schwimmen bzw. die Wassergymnastik natürlich auch. Ja, da rein stecke ich mein Geld in erster Linie, dennoch bleibt jeden Monat etwas über und dabei überlege ich dann immer sehr lange, wofür ich das letztendlich ausgebe. Mein Freund ist darin sehr viel spontaner, wenn ihm was gefällt, dann überlegt er nicht lange (zumindest wenn es nicht zu teuer ist), dann greift er sofort zu, bevor es letztendlich ausverkauft ist. Er sagt immer wieder zu mir, dass ich so viel Geld in die Therapie stecke, ich solle auch mal an mich selber denken und mir selber was gönnen. Ja, und heute habe ich mir nun diese neue Tasche gekauft. 

Heute Abend haben wir dann ja Wetten Dass geguckt. Men in Black 3 haben wir nicht mehr geschafft, mein Freund wurde zu müde, so dass wir diesen Film dann auf morgen Abend verschoben haben. Außerdem lief im WDR die "lange Dirk Bach-Nacht", mit vielen Erinnerungen an ihn, wovon wir ein ganzes Stück geguckt haben. Das war sehr interessant, bei manchen Erinnerungen, insbesondere bezüglich der Lukas-Folgen, musste ich auch Lachen, das ist halt mein Humor. 

Ja, Wetten Dass fand ich total super klasse. Die letzten Folgen mit Thomas Gottschalk habe ich ja gar nicht mehr ganz geguckt. Das wurde schon mehr zur "Thomas-Gottschalk-Show", die Wetten traten immer mehr in den Hintergrund, mehr Musik als alles andere und die Gespräche mit den Promis drehten sich nur noch um deren neuen Filme, die in Kürze im Kino erscheinen. Es war zu einer einzigen Werbesendung für Promis geworden. Das gefiel mir immer weniger. Die heutige Sendung fand ich dagegen total super. Markus Lanz als Moderator finde ich ja eh klasse, seine Talkrunde sehe ich mir sehr häufig an, zumindest dann, wenn interessante Gäste dort sind (ebenfalls seine Kochsendung Freitag Abends). Ich finde, er hat heute sehr gut durch diese Sendung geführt. Die Wetten standen wieder mehr im Vordergrund, die Wettkandidaten wurden gut mit in die Show einbezogen und die Gespräche mit den Promis fand ich ebenfalls angenehm locker und interessant. Auch den Auftritt von Cindy aus Marzahn. Eigentlich mag ich sie nicht so besonders, aber in diese Sendung hat sie einen angenehmen frischen Wind gebracht, das passte meiner Meinung nach total gut (besser als manches "magersüchtige Modellpüppchen"!!). 

Ich habe nur nicht verstanden, weshalb die erste Wette verloren gewesen ist. Der Mann wollte 4 Bälle ins Tor bringen, dabei nicht von diesem Seil rutschen bzw. fallen, was ihm auch gelungen ist. Erst als alle 4 Bälle im Tor waren, also meiner Meinung nach die Wette gewonnen war (schon lange, bevor die vorgegebene Zeit abgelaufen war), da kam er ins trudeln und rutschte runter. Meiner Meinung nach war die Wette zu diesem Zeitpunkt aber schon beendet und alles in Ordnung, deswegen war ich total überrascht, als es hieß, nochmals alle 4 Bälle von vorne und dann halt Wette verloren. Wieso denn? Die Bälle waren doch alle längst drin, warum sollte er "danach" als Abschluss nicht vom Band rutschen. Wenn das hier jemand mitliest, der das verstanden hat, dann erklärt es mir bitte, ich habe das wirklich nicht verstanden, für mich war diese Wette eindeutig gewonnen. Ich fand diese Wette am heutigen Tag am besten und fand es deswegen auch gut, dass er zum Schluss dann Wettkönig geworden ist, das habe ich ihm so richtig gegönnt. 

Nachdem diese Wette bei ihm nicht anerkannt worden war, verlor er ja immer häufiger das Gleichgewicht auf diesem Band. Er tat mir dabei so richtig leid, ich kann das absolut nachvollziehen, ich könnte mich wahrscheinlich keine Minute ruhig darauf halten (wenn überhaupt....). Dabei musste ich dann auch an früher, an den Sport denken.

Mit Balancieren hatte ich immer schon ganz große Schwierigkeiten. Als ich ein kleines Kind war, hat meine Mutter ja ihren Übungsleiterschein gemacht, sie leitete dann mehrere Mutter- und Kind-Gruppen (schon alleine, damit sie mich immer mit dorthin nehmen konnte). Nachdem sie sich dann um die Anderen "gekümmert" hatte, ihnen Aufgaben (für den Sport) gegeben hatte, hat sie sich immer um mich gekümmert. Immer mal wieder holte sie die lange Bank hervor, die in Turnhallen immer am Rand steht. Sie drehte sie um und ich sollte auf diesem "schmalen Steg" von einer Seite zur anderen balancieren. Das war für mich jedes Mal eine katastrophe. Alleine habe ich es nie geschafft, eventuell mal ein oder zwei Schritte, aber dann ging es schon wieder seitlich abwärts. Nur wenn einer neben mir her lief, die ganze Zeit eine Hand von mir hielt, dann fühlte ich mich sicher, dann kam ich auch zur anderen Seite rüber, aber niemals ganz alleine. Das habe ich nie geschafft, dazu fehlt mir völlig das Gleichgewicht. Deswegen konnte ich seine Probleme vorhin auch voll und ganz verstehen. 

Beim Thema Sport in Turnhallen (wegen dem Balancieren auf der umgedrehten Bank) musste ich vorhin auch an die KG denken. Als ich noch ein Kind war, hatten wir nur ein großes Trampolin in der Halle, das gelegentlich rausgeholt worden ist. Darauf konnte ich nie ruhig stehen bleiben, bei der kleinsten Bewegung (und wenn nur jemand anderes gleichzeitig mit mir darauf gekommen ist) verlor ich sofort das Gleichgewicht und fiel darauf hin. Meine Mutter hat es immer mal wieder rausgeholt und hat uns darauf "rumtoben" lassen. 

Wenn Übungen für das Hochspringen auf dem Plan standen, also dass wir auf bzw. über mehrere "gestapelte" längliche Kästen springen sollten, dann stellte sie davor immer so eine "Absprunghilfe" hin, im Prinzip 2 große längliche Platten übereinander. Damit bin ich niemals klargekommen, konnte keinen Schwung bekommen, bin eher vor die Kästen gelaufen, als darauf zu landen. Mit diesem Problem stand ich damals zum Glück aber nicht alleine da. In der Schulzeit erging es einigen aus meiner Klasse dabei dann ähnlich. Dann kamen die Mini-Trampoline raus, die aber nur als neue Absprunghilfe genutzt wurden. Sie wurden dann ebenfalls vor die Kästen gestellt und damit kam dann jeder aus der Klasse klar. Ein kleiner Anlauf, kurz darauf und schon war man oben. Das war dann gar kein Problem mehr. Aber sie wurden bei uns damals nur als reine Absprunghilfe genutzt, nicht als eigenständiges "Sportgerät", so wie das große Trampolin. 

Umso erstaunter war ich vor relativ kurzer Zeit, als im Rahmen der KG plötzlich dieses Mini-Trampolin rausgeholt worden ist. Mein erster Gedanke war, worauf ich in diesem Raum damit denn springen soll? Erst dann habe ich "begriffen", dass das "heutzutage" (ich habe ja lange Zeit keinen Sport am Gerät mehr gemacht, nur noch Gymnastikübungen) ein eigenes Sportgerät ist. Als es dann hieß, dass ich darauf im Prinzip die gleichen Übungen machen soll, wie auf dem Boden stehend, die gleichen Bewegungsabläufe mit den Armen und Beinen, da sah ich direkt "schwarz". Das kann ich bis heute nicht richtig, zum einen muss ich mich dabei immer irgendwo etwas festhalten (um nicht völlig das Gleichgewicht zu verlieren) und sobald ich die Beine bzw. die Füße etwas bewegen soll, so dass das Trampolin sich etwas bewegt, komme ich immer sofort ins trudeln und werde unsicher, halte mich sofort "krampfhaft" wieder fest. 

Ja, Übungen mit dem Gleichgewicht waren halt noch nie meine Stärke. Wenn ich Fotos (im Rahmen vom PT) von Anderen sehe, die ruhig auf dem großen Gymnastikball sitzen oder stehen und dabei dann womöglich mit den Armen noch Übungen machen (z. B. mit den Hanteln), dann frage ich mich jedes Mal, wie sie das schaffen. Das ist so gar nicht mein Ding, das schaffe ich bis heute nicht. Darauf sitzend ein paar Sit-Ups durchzuführen, das ist kein Problem, das machen wir beim Training inzwischen sehr häufig, auch, ähnlich wie bei den Unterarm-Liegestützen auf dem Kasten, die Arme auf den Ball legen, möglichst weit nach vorne rollen und dort dann die Spannung (insbesondere im Bauch) halten, auch das führen wir des Öfteren durch, das ist zwar sehr anstrengend (je nachdem, wie weit man damit dann nach vorne rollt), aber dennoch im Prinzip kein Problem, aber komplett, völlig ohne Bodenkontakt auf den Ball zu gehen, nein, das traue ich mir absolut gar nicht zu. 

Heute Nachmittag, beim Aufräumen, ist mir zufällig wieder die CD in die Hand gefallen von unserem damaligen Jazz-Tanz-Auftritt. Meine Mutter hat damals alles auf Super 8 mitgefilmt, hat es direkt anschließend auf Video "brennen" lassen und vor ein paar Jahren, da Videos ja sozusagen "aussterben", auf CD brennen lassen. Nachdem mein Freund vorhin im Bett war, habe ich diese CD dann reingeschmissen und habe mir diesen Film angeguckt. Das war eine super schöne Erinnerung an diesen Abend. Wenn es von dieser Tanzschule, von den Teilnehmern von diesem Abend eine Art "Klassentreffen" geben würde, da wäre ich dann sofort bei. Aber das wird es nicht geben, die einzigste, die alle Daten zusammen hatte, das war ja die Leiterin, die Anfang letzten Jahres gestorben ist. 

Mich würde es schon interessieren, was aus den Anderen so geworden ist (es war halt eine super schöne Zeit). Die Kinder aus der Jugendgruppe sind inzwischen ja auch alle erwachsen. Eine habe ich zufällig vor einiger Zeit wieder getroffen. 

Im Jahr 2007 war ich ja für etwa 2 Monate in einem Fitness-Studio (bis ich vom Gerätetraining eine so heftige Sehnenscheidenentzündung bekommen habe, dass ich mit einem Attest von einem Sportarzt von heute auf morgen aus diesem Vertrag aussteigen konnte). Einmal die Woche stand dort Gerätetraining auf dem Plan und einmal die Woche eine Rückenschule. Beim Gerätetraining mussten immer wieder die gleichen Geräte durchlaufen werden. Im Grunde war alles für den Rücken, aber bis auf ein Gerät wurden die Arme immer sehr intensiv mit einbezogen. Von Woche zu Woche wurden die Schmerzen intensiver, bis ich den linken Arm schließlich kaum noch bewegen konnte. Der Arzt wollte den Arm sofort stilllegen, was natürlich auch einen Krankenschein bedeutet hätte, aber das wollte ich nicht, ich bekam stattdessen eine Bandage für den Ellenbogen verordnet (aus der Apotheke), konnte damit den Arm dann zumindest etwas "beruhigen" bzw. ruhig stellen, ihn etwas schonen, bis die Schmerzen dann wieder nachließen. 

Das schlimmste an diesem Fitness-Studio fand ich, dass dort sehr viele Fitness-Trainer waren. Bei jedem Training, Woche für Woche hatte ich einen neuen Trainer bzw. eine neue Trainerin. Für jeden Kunden gab es zwar eine Art "Laufzettel", mit den bisherigen Leistungen, an welchem Gerät man wie viele Kilos schafft, aber das war es dann auch schon, alle anderen Angaben, welche Erkrankung man hat, welche Vorerkrankungen, warum man dort das Training mitmacht, wie man mit den Übungen an sich klar kommt, musste man Woche für Woche dem jeweils aktuellen Trainer aufs Neue erzählen. Das fand ich ganz, ganz schrecklich, im Prinzip in jeder Woche wieder bei Null anfangen zu müssen. Mir ist es halt wesentlich lieber, Trainer bzw. Therapeuten zu haben, die mich über eine längere Zeit (bzw. so lange wie möglich) "begleiten" und mich halt kennen, mich "systematisch" aufbauen und nicht ständig bei Null anfangen zu müssen. 

Eine von den Trainerinnen in diesem Fitness-Studio war dann eine Tänzerin von der damaligen Kinder-Tanz-Gruppe (die ich vorhin ebenfalls wieder auf der CD gesehen habe). Sie wollte erst ursprünglich eine eigene Tanzschule aufmachen, was ihr jedoch zu "gefährlich" war, stattdessen ist sie dann in die Fitness-Branche gewechselt (wie sich die Ausbildung in diesem Bereich genau nennt, das weiß ich nicht, davon habe ich keine Ahnung). Ja, aber auch bei ihr habe ich nur einmal das Training gehabt, danach war schon wieder der nächste Wechsel. Es waren Trainer bzw. auch Trainerinnen dabei, die ich echt toll fand, die sehr sympathisch waren, bei denen ich mir ein dauerhaftes Training durchaus hätte vorstellen können, aber es waren halt auch andere Fälle dabei, die mir von ihrer Art her absolut unsympathisch waren, bei denen ich dann nur gedacht habe, egal, was solls, du musst sie ja eh nur heute aushalten, beim nächsten Training hatte ich ja eh schon wieder jemand anderes. 

Ja, aber so ein "Bäumchen Wechseldich" würde ich jetzt keinesfalls mehr mitmachen. Schon damals habe ich dann halt des Öfteren gedacht, warum kann sich nicht mal einer der guten Trainer eine längere Zeit intensiv mit mir beschäftigen, was jedoch bei deren Terminplanung völlig unmöglich gewesen ist. Ja, aber diese damaligen Gedanken habe ich halt mit dem jetzigen PT und meinem Trainer auf jeden Fall verwirklicht. Die Erfolge, die ich gerade in den letzten Monaten bei ihm hatte, die hätte ich mit ständigem Trainerwechsel ganz bestimmt nicht erreicht. Er kann gezielt vorgehen, die Übungen immer entsprechend anpassen, was, wenn man immer wieder bei Null anfangen muss, ein Ding der Unmöglichkeit ist. 

Aber bei ihm scheine ich wirklich Glück zu haben, ich meine jetzt, was das dauerhafte Training betrifft. Ich hatte bzw. habe gelegentlich bei ihm etwas Angst, dass für ihn auf Dauer alles zuviel werden könnte. "Reine" Personal-Trainer, was die Anderen sind, mit denen ich halt flüchtig in Kontakt bin, die sind für ihre Existenz auf jeden Kunden angewiesen. Aber mein Trainer ist ja im "Hauptberuf" auch Sportlehrer. Im Moment bildet er sich zwar noch fort, um diesen zweiten Zweig, das Personal-Training, noch auszubauen, aber ich habe trotzdem etwas Angst, dass ich ihn dennoch im Laufe der Zeit verlieren könnte, dass ihm auf Dauer diese doppelte Belastung mit Schule und abends (und am Wochenende) noch Training zu viel werden könnte. Diese Unsicherheit werde ich irgendwie nicht so richtig los. Ich hoffe natürlich, dass das Eine nichts mit dem Anderen zu tun hat, dass wir dennoch das Training dauerhaft bzw. so lange wie möglich so durchziehen werden und bin deswegen froh, über jeden weiteren Termin, den wir vereinbaren. Ich habe halt irgendwie Angst vor dem Tag, an dem er dann sagt, dass er mit diesem Training aufhören wird und sich nur noch auf seine Rolle als Lehrer konzentrieren wird. Dann müsste ich natürlich sehen, dass ich schnellstmöglich jemand Neues finde, mit dem ich ebenso gut klar komme und dessen Training mir auch so gut hilft. Aber ich hoffe, dass dieser Zeitpunkt, sofern er denn eintreffen wird, noch in weiter Zukunft liegt (im Moment läuft das Training einschließlich der Erfolge halt so gut). Deswegen finde ich es auch immer gut, wenn er von Situationen spricht, die in der Zukunft liegen, dass ich mir zumindest vorerst diesbezüglich noch keine Sorgen machen muss. Vor einigen Wochen, als wir über mein bevorstehendes Seminar Ende Oktober gesprochen haben, da meinte er z. B. zu mir, dass ich ihm danach dann davon erzählen soll, wie es dort gelaufen ist. Mein erster Gedanke war dann, gut, mit anderen Worten, Ende Oktober werden wir auf jeden Fall noch zusammen trainieren. 

Diese Angst kommt wahrscheinlich aber auch von meinem früheren, von dem ersten Trainer, den ich im letzten Jahr hatte. Zuerst lief das Training echt gut und ich habe auch bei ihm kleine Erfolge gehabt, aber auch er fuhr etwas "zweigleisig", das "CrossFit" hat ihm mehr bedeutet als das Personal-Training für einen Rücken. Er hat sich dann ja schließlich im Prinzip von heute auf morgen nur noch auf das CrossFit konzentriert und ich war völlig abgemeldet. Ja, und diese Angst habe ich jetzt halt auch bei meinem Trainer, dass er sich irgendwann nur noch auf die Schule konzentrieren wird, dass er in der Freizeit auch wirklich frei haben möchte und dass auch er dann dieses Training beenden wird. 

Zu unserem Training nehme ich ab sofort keine Turnschuhe mehr mit, ich habe sie im Laufe der Zeit immer mal wieder mitgenommen, habe sie jedoch schon seit Monaten dabei nicht mehr angehabt. Deswegen habe ich jetzt mit ihm abgesprochen, dass ich sie nur noch mitbringe, wenn es sein muss, wenn er entsprechende Übungen einplant, dann soll er es mir halt kurz vorher (also einen Tag vorher) per SMS oder Mail mitteilen, das ist dann ja gar kein Problem. Er meinte dann zu mir, dass Schuhe besser wären, wenn wir mal draußen auf der Wiese Übungen machen würden, was bei diesem Wetter jetzt ja nicht mehr in Frage kommt. Also erstens plane ich Übungen draußen auf der Wiese eigentlich so gar nicht ein (mal sehen, was diesbezüglich zukünftig auf mich zukommt), aber zweitens habe ich in dem Moment dann direkt gedacht, oder meint er schon den nächsten Sommer, spricht er schon vom nächsten Jahr? Das wäre natürlich sehr schön, wenn auch er schon so von der Zukunft sprechen würde, also das Training, so wie ich, auf lange und unbefristete Zeit mit einplant. Ja, diese Unsicherheit, dass das dann letztendlich doch nicht klappen könnte, die werde ich noch nicht so richtig los. 

TitelAutorDatumBesucher
Mi. 18.09.2019PetraM19/09/2019 - 04:466
Di. 17.09.2019PetraM18/09/2019 - 16:2213
Mo. 16.09.2019PetraM17/09/2019 - 14:2431
So. 15.09.2019PetraM17/09/2019 - 02:3730
Sa. 14.09.2019PetraM17/09/2019 - 02:3531
Fr. 13.09.2019PetraM17/09/2019 - 02:3223
Do. 12.09.2019PetraM17/09/2019 - 02:3019
Mi. 11.09.2019PetraM17/09/2019 - 02:2715
Di. 10.09.2019PetraM17/09/2019 - 02:2414
Mo. 09.09.2019PetraM17/09/2019 - 02:2114
So. 08.09.2019PetraM09/09/2019 - 07:1496
Sa. 07.09.2019PetraM08/09/2019 - 15:0177
Fr. 06.09.2019PetraM07/09/2019 - 13:4471
Do. 05.09.2019PetraM06/09/2019 - 08:5077
Mi. 03.09.2019PetraM05/09/2019 - 08:5070
Di. 03.09.2019PetraM04/09/2019 - 08:3773
Mo. 02.09.2019PetraM03/09/2019 - 09:1179
So. 01.09.2019PetraM02/09/2019 - 03:4866
Sa. 31.08.2019PetraM01/09/2019 - 15:1256
Fr. 30.08.2019PetraM31/08/2019 - 14:0551
Do. 29.08.2019PetraM30/08/2019 - 08:35121
Mi. 28.08.2019PetraM29/08/2019 - 02:4679
Di. 27.08.2019PetraM28/08/2019 - 08:2872
Mo. 26.08.2019PetraM27/08/2019 - 03:0761
So. (Nachtrag)PetraM26/08/2019 - 03:3362
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