Samstag, 11.05.2013, Training

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Heute Mittag war ich ja wieder beim Training und nachdem ich anschließend dann etwa 2 Stunden geschlafen habe (ich war halt mächtig kaputt), geht es mir seitdem echt gut. Ich bin total gut drauf. Meiner Schulter geht es heute Abend im Vergleich zu den letzten Tagen wesentlich besser. Nicht völlig schmerzfrei, aber eine deutliche Linderung. Ich gehe davon aus, dass das mal wieder eine kräftige Verspannung ist. Ich habe meinen Körper halt nicht so richtig unter Kontrolle. Es passiert mir oft genug, nicht nur während des Sports (bei verschiedenen Übungen), auch während der Arbeit oder während ich mich um den Haushalt kümmere (egal ob beim Spülen oder beim Bügeln), dass ich im Unterbewusstsein die Schultern anspanne, etwas dabei hochziehe. Wenn es hin und wieder passiert, dann ist das kein Problem, aber wenn mir das mal wieder intensiv oder über eine etwas längere Zeit passiert, dann registriere ich das meistens erst "zu spät", also wenn ich dort mal wieder Schmerzen habe. 

Nach dem Training war ich bis zum Abend an der Schulter schmerzfrei. Da wir ja Morgen Mittag bei meiner Mutter sind, habe ich mich heute Abend noch um den Haushalt gekümmert. Ich musste unbedingt noch Spülen und wenn wir morgen dann wieder nach Hause kommen, dann möchte ich lieber Sport machen (also Fahrradfahren und Gymnastik), anstatt dann erst mit dem Spülen anzufangen. Ja, und während des Spülens muss ich dann mal wieder eine "tolle" Haltung angenommen haben, auf jeden Fall habe ich die Schulter dann immer mehr gemerkt (was bis jetzt so geblieben ist). 

Zu Beginn des Trainings fragt er mich ja immer, wie es mir geht. Dabei habe ich ihm dann lieber direkt von den Problemen mit der Schulter erzählt. Eine reine Schonung wollte ich deswegen zwar auch nicht, aber ich hatte auch Angst, wenn dafür zu intensive Übungen dabei sind, dass die Schmerzen dann noch intensiver werden könnten. Aber das war kein Problem, auf solche Sachen geht er immer sofort ein. 

Das Training war so wie immer, super gut aber mit ein paar "Gemeinheiten", also Übungen, die ich zum Teil halt sehr schwer finde. Das war mal wieder etwas "paradox", mit den eigentlich schwierigeren Übungen, die wir zum Schluss hin auf dem Rücken liegend durchgeführt haben, also für die Beine und den geraden Rücken, damit bin ich soweit sehr gut klargekommen, aber mit den relativ einfachen Übungen hatte ich zum Teil erhebliche Probleme. 

Wir haben heute mit diesem "Gummiring" gearbeitet. Ich meine jetzt nicht das "offene" Theraband, sondern den stabilen, geschlossenen "Gummiring" (ich kenne beim Sport nicht alle Fachbegriffe). Vor die Sprossenwand stellen, dort nur zum Stabilisieren festhalten. Mit beiden Füßen in diesen Gummiring, ein Standbein und mit dem anderen Bein "arbeiten". Mal gestreckt nach hinten, mal zu den Seiten. Das fand ich extrem super schwer. Zum einen konnte ich dabei nicht ruhig und gerade Stehen bleiben, mein ganzer Körper ging dabei automatisch mit. Er hat mich mehrmals daran "erinnert", dass ich dabei nicht ausweichen soll, gerade Stehen bleiben soll. Letztendlich war ich dann am ganzen Körper so angespannt, dass ich im Unterbewusstsein die Schultern dabei kräftig hochgezogen habe. Das hat er zwar mehrmals korrigiert, aber dennoch ging ich damit immer wieder hoch. Das hatte ich absolut nicht unter Kontrolle. 

Ich war dabei viel zu sehr auf die Beine konzentriert. Nach hinten ging es noch einigermaßen, aber zu den Seiten hatte ich "null" Kraft, bekam die Beine nicht hoch. Ich habe diese Übung allerdings auch sehr schnell gemacht. Mal eben schnell mit Schwung nach hinten hoch (zu den Seiten klappte es halt gar nicht) und dann "schoss" mein Bein auch schon wieder runter. Bei den letzten Durchgängen hat er mich dann schon etwas "ausgebremst", Bein etwas oben halten, was mir dann auch extrem schwer fiel. 

Das seitliche Hochgehen war ja im Prinzip die gleiche Übung, wie wir es bei der KG regelmäßig durchführen, wenn meine Physiotherapeutin mit ihren Händen von außen am Bein einen Gegendruck erzeugt. Sie sagt dabei ja auch jedes Mal, dass sie kaum was merken würde, dass von mir kaum Druck bei ihr ankommen würde. Dieses Defizit wollte ich dann ausgleichen und ging dabei noch mehr mit dem ganzen Körper mit. Das fand ich heute mächtig schwer.

Dann war eine weitere Übung für die Beine dabei, mit der ich ebenfalls große Probleme hatte. Ich muss sagen, ich bin wirklich froh darüber, dass ich mich mit ihm so gut verstehe. Nachdem ich anfangs dabei immer sehr still gewesen bin und jede Übung einfach so "hingenommen" und durchgeführt habe, sage ich inzwischen schon des Öfteren (nicht immer), was ich gerade denke, wenn mir eine Übung z. B. sehr schwer vorkommt.. Ich muss bei ihm zum Glück nicht jedes Wort auf die "Goldwaage" legen. Wenn ich eine Übung extrem schwer finde, deswegen "etwas" genervt werde und entsprechende Kommentare loslasse, dann versteht er es schon "richtig", was aber nicht heißt, dass er diesbezüglich dann nachgeben würde. Darin ist er dann immer mächtig hartnäckig.

So eine Übung war vorhin halt auch dabei. Er baut halt auch immer gerne Übungen mit ein, die ich als "gemein" bezeichne, weil ich es halt schwer finde, die er jedoch eher als "Herausforderung" bezeichnen würde. Manche "Herausforderungen" finde ich aber zu schwer, ich kann es noch nicht richtig und würde es am liebsten sofort abbrechen. Stattdessen ziehe ich es dann so gut es geht durch und dennoch kommen Korrekturen ohne Ende, weil die Ausführung halt nicht "perfekt" ist. In solchen Momenten werde ich dann immer genervter und gereizter und könnte ihn dann immer am liebsten............. (Grins). Ich bin dann immer mehr am "schimpfen" und "verteidige" mich, dass ich es nicht besser kann, aber er bleibt trotzdem stur und hartnäckig und ist nur am korrigieren........ 

Der Kasten stand vor der Sprossenwand und ich sollte mich dabei etwas daran festhalten. Dann erst nur jeweils mit einer Seite (mehrmals Wechsel), mit rechts beginnend wie auf eine hohe Stufe, einmal hochdrücken und wieder kurz runter (also mit dem anderen Bein dann runter auf den Boden). Das Gewicht sollte eigentlich auf dem Standbein sein (und bleiben), auf dem jeweils oberen (das auf dem Kasten stand). Das kann ich nicht, das klappt immer noch nicht so richtig. Ich habe dabei schon sehr intensiv mit dem Arm gearbeitet, habe mich an der Sprossenwand hochgezogen, ansonsten wäre ich auch gar nicht so richtig hochgekommen (trotzdem kam von ihm der Kommentar, dass ich, wenn ich es nur aus den Beinen heraus nicht schaffe, noch mehr mit dem Arm arbeiten soll, mich noch intensiver hochziehen soll). Mir fehlt halt immer noch die Kraft im Oberschenkel. Ich ging immer in einem Satz runter. Unten sollte ich nur "auftippen" und direkt wieder hoch. Das ging nicht, wenn ich erstmal so weit unten war, dann kam ich nicht mehr hoch. Jedes Mal verlagerte ich das Gewicht dann auf das untere Bein (worauf er mich bei jedem Durchgang ansprach), holte Schwung und zog mich dann in einem schnellen Satz wieder nach oben. Sowohl das Hoch- als auch das Runtergehen sollte deutlich langsamer erfolgen. Bei jedem einzelnen Durchgang sprach er mich auf die gleichen Sachen an, ich "rechtfertigte" mich jedes Mal aufs Neue, dass ich das nicht kann, nicht besser hinbekomme, er ging darauf jedoch nicht ein, blieb total hartnäckig und es folgten die nächsten Korrekturen (wie hieß es in dem Film doch so schön, "Und täglich grüßt das Murmeltier", daran musste ich vorhin während der Übung dann denken). Umso genervter ich dabei wurde, umso intensiver "rechtfertigte" ich mich dabei dann auch. Ich glaube, wenn uns dabei jemand gehört hätte (wir sind dort zum Glück ja immer alleine), dann hätte man unsere Stimmung, dieses Hin und Her auch für einen "Streit" halten können, aber davon sind wir wirklich weit entfernt.....!!!!! (Grins) 

Ansonsten ist das Training echt gut gelaufen. Während der Übungen mit dem "Gummiring" und dem Kasten war mein ganzer Körper so angespannt, dass ich die Schulter immer mal wieder heftig gespürt habe. Dann folgten noch einige Übungen auf dem Rücken liegend (auf der Matte). Bei den Beinübungen (Beine anziehen und weg strecken) sollte ich dann mit dem Oberkörper ruhig liegen bleiben, mich nur auf den geraden Rücken und die Beine konzentrieren. In der Zeit habe ich die Schulter dann gar nicht gemerkt. Auch bei den Crunches war die Schulter in Ordnung. Dabei sollte ich die Arme wieder drehen, also Handinnenflächen nach oben und möglichst nah zu den Knien, dort möglichst lange halten. Dabei waren die Schultern ja auch nach unten "gezogen". Aber als wir abschließend dann noch ein paar Übungen gemacht haben, dabei zog ich die Schultern dann automatisch wieder hoch und kurz danach merkte ich sie dann doch wieder. 

Aber mit diesem Problem scheine ich nicht alleine zu sein. Bei der Wassergymnastik kommt neben den "typischen" Kommentaren "gerade Stehen, Bauch anspannen, Brust raus" auch regelmäßig der Kommentar "Schultern runter". Ich glaube nicht, dass ich damit dann immer alleine gemeint bin, dass Andere damit dann auch Probleme haben. 

Bei den Crunches kam dann mal wieder die "typische" Korrektur, dass ich beim Wippen zu weit runter gehe (die Hände sollten die ganze Zeit in Knie-nähe bleiben). Dabei war ich dann mal wieder kurz davor, mit ihm eine kleine "Diskussion" darüber anzufangen, wie weit ich runter gehen kann, was "unten" bzw. "zu weit unten" bedeutet, denn meiner Meinung nach war ich dabei relativ hoch (und nicht zu weit unten). Aber da ich bei ihm bei solchen Diskussionen ja eh nie voran komme und die "Diskussion" kurz zuvor bei der Bein-Übung auf dem Kasten auch nichts gebracht hat, er dabei ja auch hartnäckig geblieben ist, habe ich mir dann jeglichen Kommentar während der Crunches erspart. Das hätte ja eh zu nichts gebracht, ich habe mir dann nur so meine Gedanken gemacht......

Nach dem Training waren wir dann zunächst Einkaufen. In erster Linie die Blumen für meine Mutter, dazu eine weiße Kerze mit roten Herzen drauf und eine Dose in Herzform mit Seife drin (in Form von roten Rosen). 

Das nächste Training ist dann erst in knapp einer Woche, also am Freitag Nachmittag (nach der Arbeit). Da er am Mittwoch nicht kann, ließ es sich in dieser Woche nicht ändern, dass wir dann nur einmal trainieren. Dafür habe ich mit ihm schon "grob" (die genaue Uhrzeit machen wir noch fest) den Termin nach unserem Urlaub ausgemacht. Wir sind ja ab Mitte Juni 10 Tage im Urlaub. Auch wenn es mir zur Zeit echt gut geht, ich die Schmerzen soweit im Griff habe, diesbezüglich bin ich trotzdem sehr "pessimistisch". Auch wenn ich vorhabe, abends im Hotel ein paar Übungen zu machen, ich glaube nicht, dass ich in diesen 10 Tagen ohne intensives Training (also auch ohne KG und ohne Wassergymnastik) völlig schmerzfrei bleibe. Es wäre zwar super schön, wenn das klappen würde, aber ich glaube nicht wirklich daran. Aber wenn ich danach dann schon die nächsten Termine fest habe (diesbezüglich dann sozusagen einen "Lichtblick" habe), dann kann ich mögliche Schmerzen viel besser ignorieren und verdrängen. Wir kommen dann Mittwochs Nachmittags nach Hause und für Donnerstag haben wir vorhin dann einen Termin ausgemacht. Darin ist mein Trainer zum Glück sehr flexibel. Ich werde die Wassergymnastik dann ausfallen lassen. Beides an einem Tag, erst Training und dann Wassergymnastik, das wird mir zuviel und das Training ist mir bei Weitem wichtiger als die Bewegung im Wasser. Auch wenn mir die Wassergymnastik in der Gruppe Spaß macht, Hobby- bzw. Therapiemäßig steht bei mir das Training beim Sport dennoch an erster Stelle. 

Ich hoffe mal, dass ich am Dienstag an der Wassergymnastik teilnehmen kann (nachdem es in der letzten Woche ja ganz ausgefallen ist). Ich sage mal so, bei mir spielen die Hormone im Moment anscheinend völlig "verrückt", sind total durcheinander (ich hoffe, dass sich das schnellstmöglich wieder richtig "einpendelt"). Heute wäre ich ganz bestimmt nicht ins Wasser gegangen, aber bis Dienstag sind ja noch 2 Tage dazwischen (die Frauen werden sich bestimmt denken können, wovon ich rede....). So heftig war es seit Jahrzehnten, seit der Schulzeit nicht mehr (wie hatte mein Arzt schon gesagt, "Was ist bei mir schon normal...??"). Deswegen befürchte ich bei der Blutabnahme ja auch einen akuten Eisenmangel. Das werde ich dann ja am Donnerstag erfahren. 

TitelAutorDatumBesucher
So. 13.10.2019PetraM14/10/2019 - 03:0611
Sa. 12.10.2019PetraM13/10/2019 - 15:5916
Fr. 11.10.2019PetraM12/10/2019 - 14:2926
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