Samstag, 11.08.2012 Personal-Training

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 Heute Mittag war ich ja wieder beim PT. Heute kam es mir ganz besonders schwer vor. Ich habe mehrmals gedacht, ob mein Trainer mich „ärgern“ wollte. Im Prinzip waren heute alle Übungen dabei, mit denen ich wegen fehlender Muskelkraft Probleme habe. Gefehlt haben nur noch Übungen mit dem großen Gymnastikball, der heute zum Glück nicht dabei war, aber ansonsten kam eine schwere Übung nach der anderen. Mein Trainer kennt ja inzwischen so ziemlich 90 % der Übungen, mit denen ich Probleme habe (ich gehe zumindest davon aus, dass er im Laufe der Zeit noch weitere „Schwachstellen“ finden wird, dass es auf Dauer nicht bei diesen 90 % bleiben wird) und diese Übungen haben wir heute eine nach der anderen durchgeführt.

Was ich an ihm (unter anderem) gut finde, das ist seine Art der Motivation. Das habe ich auch heute wieder gemerkt. Insbesondere bei Übungen, mit denen ich große Probleme habe, da findet er immer wieder die richtigen Worte, um einen bei der schwachen Leistung dennoch positiven Mut zu machen. Manche Übungen sehen bei ihm, wenn er es vor macht, super einfach aus, aber wenn es bei mir dann so gar nicht klappt, egal, wie sehr ich mich dabei anstrenge, dann bin ich immer total enttäuscht (wenn man so „versagt“), aber dann baut er einen sofort wieder auf, dass zumindest der Ansatz (die Spannung an sich) gut gewesen ist. Also, versuchen muss man diese Übungen dann ja eh, ein völliges „Abblocken“, das traue ich mich ja eh nicht so richtig. Aber was soll's, das Ziel, weshalb ich dieses Training so durchziehe, die Schmerzfreiheit, die habe ich bzw. die haben wir heute wieder erreicht, heute Abend habe ich eine völlige Schmerzfreiheit – Herz, was willst du mehr....?!?

Nach dem Training war ich zunächst völlig kaputt, habe mich hingelegt und bin sofort 2 Stunden fest eingeschlafen. So k. o. war ich danach schon lange nicht mehr. Eine Zeitlang tat mir alles weh, ich habe so ziemlich jeden Muskel gemerkt, Oberarme, gesamter Rücken (BWS, LWS und Steißbein), Beine (mehr schon wie Gummi) und die Füße, aber seitdem ich wieder aufgestanden bin, merke ich so gar nichts mehr. Absolut herrlich, ich liebe dieses „freie“ Gefühl, dafür ziehe ich das ganze Programm ja schließlich durch. Und auch wenn das Training, so wie heute, zum Teil sehr intensiv ist, solange mein Trainer die für mich richtigen Übungen (zum Muskelaufbau also zur Schmerzfreiheit) findet und es mir anschließend so super gut geht, werde ich es auf jeden Fall weiterhin in Kauf nehmen. Obwohl ich heute vor mehreren Übungen gedacht habe „O nein, das darf doch nicht wahr sein, nicht auch noch diese Übung......!!“.

Ja, wie gesagt, er hat heute irgendwie gezielt fast alle Übungen „rausgepickt“, mit denen ich zum Teil erhebliche Probleme habe. Bei manchen Übungen habe ich zwar „versucht“, die Pausen (auch zum Durchatmen) etwas hinaus zu zögern, aber das ist ihm jedes Mal aufgefallen, damit kommt man bei ihm nicht durch, er spricht einen dann immer sofort an, dass es weitergehen soll..... (In dieser Beziehung ist er mächtig hartnäckig.) Alleine hätte ich die heutigen Übungen nie im Leben durchgeführt und auch innerhalb von Gruppen hätte ich viele Bewegungen ganz bestimmt nur „angedeutet“, aber ganz bestimmt nicht vernünftig durchgeführt (dann hätte das Training aber auch ganz bestimmt nicht so viel gebracht, wer weiß, wie es mir dann gehen würde...!!??)

Schon als Aufwärmtraining waren Sprünge dabei, die ich eh nicht so mag. Die mochte ich schon nicht, wenn wir sie beim Tanzen dabei hatten. Damals habe ich dabei schon gerne improvisiert, sie mehr oder weniger nur angedeutet. Und allzu hoch kann ich eh nicht springen.

Dann folgten Gleichgewichtsübungen auf diesem „Wackelkissen“ - ganz schrecklich (damit hatte ich so meine Probleme)!!! Kniebeugen und ein Fuß stand dabei auf diesem Kissen (im Wechsel), ich musste die ganze Zeit mit dem Gleichgewicht kämpfen und die meiste „Arbeit“ hatten dabei meine Füße, weil ich mich damit ständig am Ausbalancieren war, auch einen leichten Krampf bekam, den ich erst bei der nächsten Übung (mit den 2 Kg-Hanteln) wieder in den Griff bekommen habe.

Danach kamen dann auch noch Übungen auf dem Bauch liegend (was ich ja total hasse), womit ich ganz große Probleme hatte, obwohl er mich dabei die ganze Zeit über positiv motiviert hat. Erst die Hände hinter den Kopf und den angehobenen Oberkörper im Wechsel zu den Seiten hochdrehen (nur aus der BWS heraus, die LWS sollte dabei möglichst ruhig und gerade bleiben, was ich super schwer fand). Dann auch noch die Arme gestreckt nach vorne, mit dem Oberkörper etwas hochkommen und die Arme etwas vom Boden anheben. Das ist „meine“ Übung, die ich so gar nicht kann, bei der ich am liebsten „gestreikt“ hätte. Eigentlich sollten die Arme dabei jeweils etwas oben bleiben, aber ich war froh, wenn ich sie überhaupt für eine Sekunde vom Boden angehoben bekommen habe (er hat mir dabei die ganze Zeit positiven Mut zugesprochen, Hauptsache Spannung in die Arme, so dass ich sie überhaupt vom Boden angehoben bekomme).

Anschließend dann auch noch die Übung, bei der ich mich aus allen Vieren hoch drücken soll (bis die Beine gestreckt sind), was ich bis heute nicht schaffe, weiterhin froh bin, wenn ich die Knie vom Boden angehoben bekomme (ich weiß bis heute nicht, wie ich diese Übung vor einigen Wochen geschafft habe, das ist mir ein totales Rätsel!!!!). Ich kam mal wieder nur wenige Zentimeter hoch und habe gezittert ohne Ende.

Und als wenn das noch nicht reichen würde, diese Übung auch noch in einer „verschärften“ Variante, die Beine ein ganzes Stück weiter nach hinten, die Arme weiter nach vorne und so dann ebenfalls hoch drücken. Dabei bekam ich die Knie dann gar nicht mehr vom Boden hoch, die Beine waren am Zittern ohne Ende. Diese Variante war definitiv zu schwer, zu intensiv für mich (zumindest zum jetzigen Zeitpunkt, wer weiß, bei seinem intensiven Training, vielleicht schaffe ich es „irgendwann“ sogar.....).

Und als wenn er mich mit dieser „tollen“ Übungsauswahl noch nicht genug „geärgert“ hätte, folgten dann auch noch Übungen im Vier-Füßler-Stand, also Bein und gegengleichen Arm gestreckt so hoch wie möglich anheben (das Zittern im Standbein ist dabei immer vom Feinsten). Allerdings so, wie ich es normalerweise immer ausführe (schon früher während der KG), so „darf“ ich es bei ihm nicht machen. Ich „improvisiere“ dabei immer gerne, verlagere das Gewicht etwas anders (als es sein sollte), wodurch es wesentlich leichter fällt und ich die Spannung deutlich besser halten kann. Das ist ihm allerdings schon längst aufgefallen, er achtet jetzt immer darauf, dass mein Rücken, dass die Gewichtsverlagerung dabei völlig gleich, völlig mittig bleibt, dadurch fällt mir diese Übung dann total schwer und das Zittern im jeweiligen Standbein ist halt vom Feinsten (kein Wunder, dass ich anschließend „Beine wie Gummi“ hatte).

Zum Schluss hin kamen dann noch Übungen auf dem Rücken liegend. Auch wenn diese sehr schwer waren, im Vergleich zu den vorherigen Übungen fielen sie mir dennoch sehr leicht. Zum einen die Beine anziehen (jeweils ein Bein, das andere blieb aufgestellt stehen), mit dem Oberkörper so hoch wie möglich kommen und dann das Bein strecken, dabei auf einen geraden Rücken achten, den Rücken auf den Boden drücken. Danach beide Beine anziehen, die gestreckten Arme neben die Knie, mit dem Oberkörper hoch, oben bleiben (zwischendurch nicht ablegen) und immer wieder die Arme „vor schieben“, also mit dem Oberkörper ein Stückchen höher und wieder etwas zurück, aber oben bleiben, die Spannung die ganze Zeit beibehalten.

Ja, wie gesagt, heute waren „übungsmäßig“ alle meine „Schwachstellen“ dabei, so dass mir dieses Training im ganzen sehr schwer vorgekommen ist. Trotzdem, Spaß gemacht hat es irgendwie dennoch. Mein Trainer hat halt eine angenehme, lockere Art, so dass das Training bei ihm an sich Spaß macht. Und im Prinzip hat er ja auch Recht, wenn er nur einfache Übungen auswählen würde, die ich eh schon alle kann, dann hätte ich zum einen keinen „Trainingsreiz“ und ob ich danach dann ebenfalls eine solche Schmerzfreiheit hätte, das wäre dann auch nicht gewährleistet. Ich will mit dem Muskelaufbau ja schließlich weiter kommen, will im Laufe der Zeit weitere Erfolge erzielen (so dass diese Schmerzfreiheit immer länger anhält). Während des Trainings habe ich wirklich mal gedacht, dass das wirklich nicht wahr sein darf, dass er heute alle schweren Übungen kompakt in eine Trainingseinheit gesteckt hat. Aber wirklich „böse“ kann ich auf ihn dennoch nicht sein, er will mir ja schließlich auch nur helfen und solange es mir danach so gut geht, können die ausgewählten Übungen ja auch nicht falsch gewesen sein (eher im Gegenteil!!).

Am schwersten, abgesehen von den Gleichgewichtsübungen auf dem „Wackelkissen“, fand ich zum einen die Übungen auf dem Bauch liegend (wobei er mich einige Male motivieren musste, weil ich am liebsten aufgegeben hätte, einfach liegen geblieben wäre, aber er sprach mich immer wieder an) und natürlich die Versuche, mich aus dem Vier-Füßler-Stand hoch zu drücken, was ja weiterhin absolut gar nicht klappt. Auch wenn er anderer Meinung ist (er meint, die fehlende Kraft im Rumpf sei daran Schuld), ich meine nach wie vor, dass die fehlende Kraft in meinen Beinen daran die Hauptschuld ist. Egal, wie sehr ich dabei den Bauch anspanne, ich schaffe es nicht, die Beine gerade durchzudrücken.

Ja, nach dem Training war ich völlig k. o., mir tat irgendwie alles weh, die Beine fühlten sich an wie Gummi, aber nachdem ich etwa 2 Stunden geschlafen habe, bin ich wieder völlig fit und beschwerde- bzw. schmerzfrei aufgestanden.

Nach den „Strapazen“ des heutigen Tages habe ich mir heute Abend dann mal ein Glas Weißwein gegönnt, einen „weißen Perlwein“. Vorhin haben wir den Film „Super 8“ von Steven Spielberg geguckt. Ein guter, spannender Film. Ich habe mir zwar anfangs schon in etwa gedacht, wie es weitergehen könnte, wie er eventuell enden könnte (und lag damit auch ziemlich richtig, „E.T. lässt grüßen“..... ), aber trotzdem war die Story spannend gedreht.

http://www.youtube.com/watch?v=eXi4bUSxIJI

Ich habe mal wieder einen neuen „Ohrwum“. Der Sänger heißt Christoff und ist ein Belgier. Seitdem ich sein Lied „Das 1000 Sterne Hotel“ gehört habe, habe ich es ständig im Kopf.

http://www.youtube.com/watch?v=n5sXuEZE9Zg

Morgen soll ja ein super schöner Sommertag werden, den wir ausnutzen wollen. Zuerst eine Cabrio-Tour (worauf mein Freund sich schon sehr freut) und dann noch einen schönen Spaziergang. Wohin es genau geht, das wissen wir noch nicht, das werden wir morgen wohl spontan entscheiden. Es gibt mehrere Ziele, die uns immer wieder interessieren, oder auch mal was Neues ausprobieren. Mein Trainer hat mich vorhin auch schon daran „erinnert“, dass ich morgen Nachmittag dann noch Fahrrad fahren soll. Nachdem ich in den letzten beiden Wochen diesbezüglich sehr „faul“ gewesen bin, war von einem „sportlichen Ruhetag am Sonntag“ dann keine Rede mehr.... Im Prinzip hat er natürlich Recht, ich muss auf jeden Fall mal wieder öfters und regelmäßiger fahren, das Fahren sollte eigentlich immer Priorität haben, egal wie viel ich im Haushalt noch machen muss, dann kann wirklich auch mal bis morgen liegen bleiben...!!

TitelAutorDatumBesucher
Do. 14. Dez. 2017PetraM15/12/2017 - 08:248
Mi. 13. Dez. 2017PetraM14/12/2017 - 05:1121
Di. 12. Dez. 2017PetraM13/12/2017 - 04:4821
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So. 10. Dez. 2017PetraM11/12/2017 - 02:3650
Sa. 09. Dez. 2017PetraM10/12/2017 - 14:2752
Fr. 08. Dez. 2017PetraM09/12/2017 - 10:4668
Do. 07. Dez. 2017PetraM08/12/2017 - 04:2297
Mi. 06. Dez. 2017PetraM07/12/2017 - 03:4197
Di. 05. Dez. 2017PetraM06/12/2017 - 03:5984
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