Samstag, 12.01.2013 - Training

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Heute Mittag war ich ja zum Training, jetzt habe ich einen leichten Muskelkater in den Waden. Wobei ich gar nicht genau sagen kann, von welcher Übung das ist. Aber im Grunde machen wir ja immer Übungen für den ganzen Körper.

Nach dem Training ging ich zunächst etwas Einkaufen. Im Moment fällt mir das Einkaufen mächtig schwer, weil in allen Geschäften Stände mit der restlichen Weihnachtsschokolade stehen, alles preislich natürlich total reduziert. Mein Heißhunger auf Schokolade ist zwar riesen groß, aber bis jetzt (auch heute wieder) konnte ich widerstehen. Die Ziele, die ich vor Augen habe, die sind halt sehr groß. Ich weiß zwar nicht, ob ich sie irgendwann mal erreichen werde, aber wenn ich ständig rückfällig werde, dann klappt es ganz bestimmt nicht. Ein bisschen Disziplin muss ich dabei halt schon haben, sonst kann ich es völlig vergessen. Ja, ich bin also eisern geblieben. Als ich anschließend, also nach dem Bezahlen, dann vorne stand und alles (Brot, Butter usw.) in die Tasche gepackt habe, da stellte sich eine "relativ" dicke Frau mit ihrem Einkaufswagen neben mich und packte ebenfalls ihre Sachen ein. Als letztes nahm sie eine Tafel Milka-Schokolade aus dem Wagen. Sie öffnete sie direkt und biss genussvoll rein, so wie in eine Scheibe Brot. Ich habe gedacht, ich sehe nicht richtig. Man, was war das gemein!!!! 

Der Nachmittag und der Abend verlief dann völlig anders als sonst. Normalerweise ruhe ich mich nach dem Training immer erst ein bisschen aus. Heute war ich jedoch total voller Energie und habe mich um den Haushalt gekümmert. Heute Abend wollten wir dann eigentlich zusammen Fernsehen gucken, es kamen mehrere Filme, die ich sehr gerne gucke. Angefangen mit dem "Diamanten-Cop", was ich mit zu meinen Lieblingsfilmen zähle, schon viele Male geguckt habe. 

Ja, aber ziemlich genau gegen 20 Uhr hatte ich einen total toten Punkt. Mein Freund hat noch versucht, mich irgendwie wach zu halten, er sprach mich immer wieder an, aber bei mir ging nichts mehr. Ich schlief dann im Sessel sitzend fest ein. Gegen 23 Uhr wurde ich dann in etwa wieder wach. Das "Dschungel-Camp" auf RTL hatte ich ebenfalls bereits verpasst. Wir haben dann noch zusammen einen großen Teil von Independence Day mit Will Smith geguckt. 

Danach habe ich mir das "Dschungel-Camp" als Wiederholung im Internet angeguckt. Eigentlich wollten wir das gar nicht mehr gucken, ohne Dirk Bach ist es irgendwie anders. Seine Sprüche und Kommentare waren einfach einmalig. Ich fand ihn ganz große klasse. Der Neue versucht zwar immer witzig zu sein, kann Dirk Bach aber bei Weitem nicht das Wasser reichen. Außerdem kenne ich dieses Jahr von den "möchtegern Promis" so gut wie keinen. Bei den früheren Staffeln kannte ich immer den einen oder die andere, aber dieses Mal zumindest so gut wie keinen. Manche davon mag ich auch gar nicht, andere sind mir aber schon sympathisch in ihrer Art. Aber da ich die letzten Staffeln alle verfolgt habe, war die Neugierde einfach zu groß und wenn man dann erstmal etwas geguckt hat, dann bleibt man halt schnell am Ball, möchte wissen, wie es weitergeht, wie die "Promis" sich schlagen. Aber manche von diesen "Z-Promis" (anders kann man sie wirklich nicht nennen) sind ja super eingebildet, fühlen sich wer weiß wie toll. So etwas finde ich eh total schrecklich. 

Ja, das Training war heute wieder gut, hat Spaß gemacht, war aber zum Teil auch mal wieder sehr anstrengend. Angefangen haben wir wieder mit dem Boxen. Das ist ja kein "richtiges" Boxen, dabei kommt es darauf an, dass ich in Bewegung komme, dass mein Puls ein bisschen hoch geht. 

Er gibt mir dabei immer eine Reihenfolge vor, wie ich vorgehen soll und so soll ich dann einige Wiederholungen machen. Heute war ich dabei wesentlich "mutiger" als sonst, meine Schläge waren deutlich kräftiger als bisher. Bisher hatte ich immer etwas "Angst" zuzuschlagen, das ist für mich halt auch totales "Neuland". Heute war ich jedoch so auf die Kombinationen der Schläge konzentriert, dass die Kraft dabei völlig automatisch intensiver geworden sind. Darauf habe ich dabei so gar nicht mehr geachtet. Bis jetzt waren es meistens recht einfache, überschaubare "Komibationen", nach dem Motto, 10 Mal gerade, 10 Mal seitlich usw. Heute bestand jede Kombination jedoch aus verschiedenen Schlägen, im Wechsel gerade, seitlich, von unten, mal mit rechts, mal mit links. Ja, ich war dabei so auf die richtige Reihenfolge konzentriert, dass die Kraft, also die Geschwindigkeit insbesondere des rechten Armes dabei automatisch zugenommen hat. 

Die meisten Probleme habe ich noch mit den Begriffen, wie ich dabei schlagen soll. Jab, Cross, Haken und Uppercut. Ich kann das nicht so richtig auseinanderhalten. Jab und Cross ist im Prinzip klar, beide gerade nach vorne. Mit Haken ist seitlich gemeint, also den Oberkörper dabei drehen. Ich denke bei Haken jedoch immer an einen "Kinnhaken" und will dementsprechend mit der Hand von unten kommen. Dabei muss ich mich jedes Mal total konzentrieren, um es richtig zu machen. In meiner Klasse war ein Junge, der sich auf dem Schulhof des Öfteren geprügelt hat, dabei immer einige "Kinnhaken" verteilt hat. Seit damals ist dieser Begriff, der Schlag von unten unters Kinn, irgendwie hängengeblieben.  

Ja, und bei meinem "tollen" Englisch komme ich bei dem Wort "Uppercut" ebenfalls immer wieder durcheinander. Ich kann Up und Down nicht auseinander halten. Mein Freund erinnert mich dann immer an Australien, was ja auch "Down-Under", also "unten" genannt wird. Wenn ich "up" höre, denke ich immer an das deutsche "ab", also runter. Beim Boxen ist mit Uppercut der "Kinnhaken", also der Schlag von unten gemeint. Bei Uppercut, also "ab", nehme ich jedes Mal automatisch den Arm hoch (von oben nach unten sozusagen) und will den seitlichen Haken ausführen. Diese beiden Begriffe verwechsel ich beim Boxen eigentlich ständig.

Das Problem mit Up und Down hatten wir auch, als wir in London im Urlaub waren. Wir waren in einem Museum, bekamen dort anfangs einen Plan mit den einzelnen Abteilungen. Wir haben dann nach dem Weg gefragt, wo sich die Abteilung befindet. Oder besser gesagt, ich habe nach dem Weg gefragt, mein Freund hielt sich wie immer schön im Hintergrund. Dort waren alle super nett und hilfsbereit. Wir sollten sozusagen "Upstairs" gehen, Ja und bei "Ab" ging ich mit meinem Freund prompt in den Keller. Dort haben wir die Abteilung natürlich nicht gefunden. Bis mein Freund mich dann schließlich gefragt hat, was der Herr genau gesagt hat, Up oder Down. Nun gut, mein Freund kann ziemlich gut Englisch, er kennt meine Probleme damit, wenn er sich in solchen Situationen völlig raus hält, dann ist auch er Schuld daran, wenn wir dann falsch laufen. 

Nach dem Boxen kamen heute Mittag dann verschiedene Übungen mit den Hanteln, die alle soweit gut geklappt haben. Eine Übung davon ging mächtig in den unteren Rückenbereich. Beine leicht auseinander, die 5 Kilo Hantel in beide Hände, gerader Rücken und vor und zurück schwingen, also zurück zwischen die Beine und vor, so hoch wie möglich. Irgendwie falle ich beim Hochgehen immer sehr leicht ins Hohlkreuz, so dass ich mich dabei immer total auf den geraden Rücken konzentriere. Ich sollte es 2 x 20 Mal durchführen. Umso mehr ich mich dann auf den geraden Rücken konzentriere, umso mehr verspanne ich mich dabei. Das kräftige Ziehen im unteren Rücken wurde dadurch immer intensiver. Kurz danach, als ich wieder locker stand, waren diese "Schmerzen" wieder weg, aber die Übung fiel mir dadurch sehr schwer. Es hat zwar gut geklappt von der Ausführung her, aber das Ziehen im unteren Rücken war vom Feinsten.

Mit den Unterarm-Liegestützen sowohl auf dem Kasten also auch auf dem großen Gymnastikball (dabei mit dem Oberkörper vor und zurückgehen) bin ich heute sehr gut klargekommen. Das Problem dabei war mal wieder die Atmung. Solange ich die Luft anhalte, ist immer alles bestens. Aber sobald ich etwas versuche zu atmen, wird mein Bauch sofort locker und es kommen die Korrekturen, dass ich mehr auf die Bauchspannung achten soll. Entweder die Übung klappt sehr gut und ich halte solange wie möglich die Luft an, oder aber die hole zwischendurch mal Luft und es kommen die Korrekturen über die Bauchspannung. Entweder - oder, anders geht diese Übung bei mir nicht.

Eine Übung klappte bei mir heute überhaupt nicht. Im Ausfallschritt hinknien, also ein Bein vorne aufstellen. Unter den Fuß mittig das Theraband. Oberkörper gerade, in jede Hand ein Ende vom Band. Dann sollte ich mit den Händen hochgehen, möglichst bis über den Kopf, am besten die Arme strecken. Bei meinem Trainer sah das super einfach aus, bei ihm sehen alle Übungen einfach aus, ich hatte dabei jedoch keine eine Chance. Mit höchster Kraftanstrengung kam ich etwa 2 mal bis in Höhe des Gesichts, danach nur noch in etwa bis ans Kinn. Das klappte so gar nicht. Nach ein paar Wiederholungen haben wir diese Übung dann zum Glück wieder abgebrochen (ohne weitere Wiederholungen).

Zum Schluss hin ging es auf die Matte. Zuerst die Crunches, gerade und seitliche, die heute extrem schwer waren. Zuerst war es sehr leicht, mit den Händen hinter dem Kopf. Ja, aber dann sollte ich die Hände runter nehmen, die Arme neben dem Körper ablegen. Für die Arme war das sicherlich besser, aber dadurch fiel mir diese Übung unendlich schwer. Dabei habe ich dann deutlich gemerkt, dass ich mich sonst wirklich immer mit den Armen hochdrücke. Ich kam kaum noch hoch, nur wenige Zentimeter. Noch nichtmals halb so hoch, wie sonst. Dabei sollte ich gleichzeitig die Beine mitnehmen, also anwinkeln und so weit wie möglich Richtung Brust ziehen, Becken vom Boden etwas anheben (und dabei dann halt gleichzeitig die Crunches, mit dem Oberkörper den Beinen entgegen kommen). Ja, mit den Armen hinter dem Kopf (5 Mal) ging es relativ gut, aber sobald die Arme neben dem Körper lagen (auch 5 Mal) konnte man es vergessen, ich kam kaum noch hoch. In diesem Rhythmus (5 x mit Armen, 5 x ohne) haben wir dann 2 x die geraden Crunches gemacht, 2 x nach rechts, 2 x nach links. Das ging bei mir dieses Mal weder in die Beine, noch in den Bauch, aber ganz intensiv in den Nacken. Der Nacken ist neben den Handgelenken nach wie vor meine absolut größte "Schwachstelle", darin hatte ich in den kleinen Pausen zwischen den einzelnen Durchgängen schon so richtige "Schmerzen", von der Muskelanspannung halt. Ich bin damit halt gar nichts gewöhnt, habe den Nacken immer schon bei allen Übungen total geschont. So schwer wie heute sind mir die Crunches schon seit Ewigkeiten nicht mehr gefallen.

Als Abschluss dann noch eine kleine Übung mit den Beinen, also dabei flach auf dem Boden bzw. auf der Matte liegen, den Rücken möglichst tief auf die Matte drücken. Das hat "relativ" gut geklappt. Da mich die Kraft dann immer mehr verließ, ging mein Rücken immer mal wieder etwas hoch, ganz flach unten konnte ich ihn während dieser Übung nicht mehr halten.

 

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Fr. 19.07.2019PetraM20/07/2019 - 12:317
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