Samstag, 24.11.2012 Training

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O man, war das heute ein Tag. Heute Mittag war ich ja beim Training, das zwar gut, aber mal wieder extrem intensiv gewesen ist. Danach habe ich so ziemlich jeden Muskel gemerkt. Die Beine komplett (Wade und Oberschenkel), die Oberarme und fast den gesamten Rücken (BWS und den gesamten unteren Bereich). Diese Bereiche merke ich jetzt zwar auch noch etwas, aber bei Weitem nicht mehr so intensiv wie in den Stunden direkt nach dem Training. 

Ich bin immer noch froh darüber, dass mich der Physiotherapeut (also mein erster Personal-Trainer) Anfang letzten Jahres auf das Thema Personal-Training angesprochen hat, denn von mir aus wäre ich nicht auf diese Idee gekommen. Für mich war PT in erster Linie eine Sache für Promis, die dafür Hilfe brauchen, sich für einen Film, also für eine bestimmte Rolle fit zu machen.  Eventuell auch noch für Marathonläufer, die beim Training für diese lange Strecke einfach Motivation brauchen. In seltenen Fällen auch für junge Mütter, die ihr Gewicht nach der Schwangerschaft nicht so schnell in den Griff bekommen und dabei dann Hilfe brauchen. Aber ganz bestimmt nicht für "Otto-Normal-Verbraucher", wie es so schön heißt. Allerdings, wenn man auf verschiedenen Internetseiten von so einigen Personal-Trainern die Einträge, also die Referenzen liest, dann merkt man schnell, wie viele Menschen wie "Du und ich" heutzutage einen Personal-Trainer haben. Alleine macht es einfach nicht so viel Spaß. Von der Motivation ganz abgesehen, alleine hält man bei vielen Übungen nie im Leben so lange durch. Und dann natürlich das abwechslungsreiche Training.

Auch mein Trainer lässt sich immer wieder neue Übungen, also neue Bewegungsabläufe einfallen. Wir trainieren jetzt ein Jahr zusammen, aber bis auf ganz wenige Ausnahmen (natürlich wiederholt sich immer mal wieder etwas) gleicht kein Training dem anderen. Von den Abläufen her kommen immer wieder neue Herausforderungen auf einen zu. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mit so viel Abwechslung nicht wirklich gerechnet habe. Ich habe eher damit gerechnet, dass es so ähnlich wie bei der KG läuft. Erst kommen alles Übungen, die man in ähnlicher Form schon von früher her kennt und nach einer gewissen Zeit (einigen Wochen) schließt sich dann der "Kreis" und es kommen immer und immer wieder Wiederholungen. Anders kannte ich es gar nicht. Deswegen bin ich von meinem Trainer halt absolut positiv überrascht, dass ihm auch nach einem Jahr immer wieder neue Abläufe einfallen, dass von Routine oder Langeweile ganz bestimmt keine Rede sein kann. 

Als Aufwärmtraining haben wir wieder etwas das Boxen geübt, er hat mir dabei auch weitere Bewegungsabläufe gezeigt. Meine Schläge waren zwar zum Teil etwas kräftiger als letzte Woche, aber so richtig traue ich es mir dennoch noch nicht. Außerdem konzentrieren wir uns dabei im Moment nur auf die Arme. Eigentlich sollen manche Bewegungen aus dem Oberkörper heraus kommen, aber auch das klappt bei mir bisher noch nicht, meine Konzentration ist dabei einzig und alleine bei den Armen. Aber so angespannt, wie ich dabei gestanden habe (etwa 15 Minuten lang), bekam ich schließlich in der rechten Wade einen Krampf (ich stand die ganze Zeit im Ausfallschritt, musste die Beine anspannen, um das Gleichgewicht halten zu können). 

Ich werde jetzt erst kurz über den heutigen Nachmittag schreiben, weil ich "stinksauer" gewesen bin, auf "über 180". Wenn mein Trainer dann bei uns gewesen wäre, dann hätte er, was mich betrifft, den Boxschlag seines Lebens bekommen, ganz bestimmt (Grins). Nach dem Training war ich noch kurz Einkaufen. Unterwegs bekam ich von meiner Mutter eine SMS, dass ich mich kurz melden soll. Das habe ich jedoch erst gemacht, als ich wieder zu Hause war. Als ich bei uns rein kam, blinkte schon der AB. Meine Mutter hatte darauf gesprochen, wo ich denn wäre, ich solle mich unbedingt melden. Ich rief dann direkt zurück (hatte noch Jacke und Schuhe an, die Einkaufstasche natürlich auch noch nicht ausgepackt) und sie meinte, sie würde jetzt zu mir kommen, sie (meine Mutter und ihr Freund) wären schon unterwegs.

NEIN, ich war total kaputt, das Training war erst eine knappe Stunde vorbei und ich spürte meinen ganzen Körper, wollte einfach nur meine Ruhe haben. Mich in Ruhe umziehen, die Taschen auspacken und mich dann etwas hinsetzen. Aber nein, meine Mutter beharrte darauf, dass sie bereits unterwegs sind und jetzt auf jeden Fall zu mir kommen würden. In dem Moment stieg mein Adrenalin schon ins unermässliche, ich wurde deswegen mächtig sauer. Ich sagte 3 mal Nein und nach dem dritten Mal legte meine Mutter ohne ein weiteres Wort einfach auf. Ich zog dann erst meine Jacke aus, und schrieb meinem Freund dann eine SMS (er hatte Spätschicht), war innerlich total gereizt und aufgewühlt, in dem Moment hörte ich einen Schlüssel an der Wohnungstür (ohne dass es vorher geschellt hätte) und im nächsten Moment stand meine Mutter im Wohnzimmer vor mir. 

Ich bin fast "ausgerastet", war total wütend und habe sie mächtig angeschrien, warum sie es nicht akzeptieren könne, dass ich kaputt bin und einfach nur meine Ruhe haben möchte. Sie hatte für mich eingekauft (einfach so, ohne Absprache), war total hibbelig (so wie immer) und redete direkt auf mich ein, dass ich jetzt SOFORT alles auspacken soll und auch anprobieren soll (sie hatte mir spontan eine neue Jeans gekauft). Ich habe mich geweigert. Ich fühlte mich total schlapp und meine Beine taten unwahrscheinlich weh, ich wollte mich doch einfach nur ruhig hinsetzen. Unser Gespräch wurde immer heftiger, sie beharrte darauf, dass ich sofort reagieren solle (anprobieren und alles auspacken), ich blieb jedoch bei meinem Nein, dass ich endlich meine Ruhe haben wolle. Wenn mein Trainer in dem Moment mit den Boxhandschuhen vor mir gestanden hätte, dann hätte ich ausgeholt ohne Ende!!!!! 

Als meine Mutter dann nach einigem Hin und Her merkte, dass ich wirklich nicht reagierte, das Gespräch wurde immer heftiger, da gab sie es schließlich (endlich) auf und ging wieder. 

Sie hat mir etwas geholt, was ich im Prinzip eh nicht essen "darf", zumindest nicht im Rahmen meiner Diät. O. k., sie hat es nur gut gemeint, sie meint es immer nur gut, aber trotzdem nervt das total. Ich habe "früher" (bis vor kurzem) für mein Leben gern Obst aus der Dose gegessen, z. B. Mandarinen, Ananas, Pfirsiche oder Birnen, so einen Fruchtcocktail halt. Zum Teil täglich mindestens eine Dose (zum Teil auch mehrere). Darüber habe ich zwar mit meinem Trainer noch nicht gesprochen, aber mein Schwager kennt diese Vorliebe seit vielen Jahren und er hat mich schon des Öfteren davor gewarnt, dass ich meine Finger davon lassen soll. In den Dosen, in dem Fruchtwasser ist viel zuviel Zucker, damit kriege ich mein Gewicht sonst nie in den Griff. Meine Mutter interessiert sich nur dafür, was mir schmeckt, nicht dafür, ob darin Zucker oder ähnliches ist. Sie hat mir vorhin dann direkt 4 Dosen davon mitgebracht (mit Mandarinen). Als ich das kurz danach (als meine Mutter wieder weg war) meinem Freund geschrieben habe, da kam direkt seine Antwort, dass ich davon bloß die Finger lassen solle. 

Ja, und dann die Sache mit der Jeans, die ich erst im Laufe des Abends anprobiert habe. Sie meinte, ich solle sie am Donnerstag bei der Weihnachtsfeier anziehen. Also an der Weihnachtsfeier werde ich zu 90-95 % teilnehmen (sofern mich nicht im letzten Moment der Mut völlig verlässt, aber das Seminar habe ich ja schließlich auch durchgezogen, davor war ich garantiert noch nervöser!!). Ich mag halt die Gruppenleiterin von der Wassergymnastik, sie ist mir sehr sympathisch. Sie kennt mich bisher so gut wie gar nicht, hat mich erst zwei Mal gesehen, ging am Donnerstag aber trotzdem so nett auf mich ein, das fand ich total gut. Ihre Idee, die Weihnachtsfeier als "Einstieg" in die Gruppe zu sehen, um die Anderen mal etwas kennenzulernen, finde ich eigentlich sehr gut. Während des Trainings würde ich mich eh weiterhin in die hinterste Ecke verdrücken. Bis ich in meiner früheren Gruppe Kontakt zu den Anderen aufgenommen habe, beim Training auch mal "mitten drin" war (und nicht nur hinten an der Stange), das hat mehrere Monate gedauert. Vielleicht klappt der Einstieg, wenn man zunächst locker zusammen sitzt, sich erstmal etwas kennenlernt, dann etwas besser bzw. leichter. 

Als ich vorhin dann die Jeans anprobiert habe, da bekam ich direkt einen Lachanfall. Die Beine sind super weit (da würden meine Beine fast schon zwei Mal reinpassen), Stickereien ohne Ende (was ich eh nicht so mag, ein paar Stickereien sind ja in Ordnung, aber diese Hose ist extrem) und das Schlimmste - sie geht mir gerade eben bis über die Knie......!! Diese Hose werde ich nie im Leben anziehen, ganz schrecklich!! Im Winter sieht das eh völlig unmöglich aus, Stiefel, hohe Strümpfe (bzw. Wollsocken) und dazu dann eine kurze Hose. Nein, das ist wirklich nicht mein Ding. Da hatte meine Mutter aber ein ganz schlechtes Augenmaß.

Ich muss dabei sagen, dass ich so gut wie nie mit kurzen Hosen rumlaufe. Ich habe nur einen Shorts, den ich jedoch nur zu Hause anhabe. Sobald ich in den Keller gehe (für die Wäsche), dann nur in langer Jogginghose. Auch fürs Training habe ich nur lange Hosen und ebenfalls im Hochsommer auf der Arbeit. Außerhalb der Wohnung werden mich nur wenige Menschen mit kurzen Hosen sehen. O. k., bei der Massage lässt sich das natürlich nicht vermeiden und auch im Badeanzug nicht. Aber bei der Wassergymnastik bin ich ja schließlich die meiste Zeit im Wasser. 

Das kennt wahrscheinlich jede Frau, dass man etwas an sich nicht mag. In erster Linie ist das bei mir natürlich der Bauch, also das Hohlkreuz, das ich ja auch immer mit weiten Sachen so gut es geht "verstecke". Ja, aber direkt danach kommen meine Beine, die finde ich ganz schrecklich. Wenn ich früher in der Schulzeit mal einen Rock an hatte (höchstens ein bis zwei Mal im Jahr), dann hatte ich (auch im Hochsommer) immer eine Strumpfhose drunter. Da ich davon jedoch immer einen mächtigen Juckreiz bekam, habe ich schließlich gar keine Röcke mehr angezogen. Den letzten Rock hatte ich mit etwa 19 Jahren an, also als ich schon mit meinem Freund zusammen war. Mein Freund meinte jedoch direkt zu mir, dass ihm an mir Hosen besser gefallen würden, ich wäre mehr der sportliche Typ, mir würden Röcke nicht stehen. Seit damals habe ich auch keinen mehr angehabt. Ja, und diese Hose, die neue Jeans werde ich ganz bestimmt nicht anziehen.

Ja, das heutige Training war wieder gut, sehr abwechslungsreich, aber auch total anstrengend. Wie gesagt, zunächst etwa 15 Minuten Boxtraining, wobei ich zumindest bei ein paar Bewegungen etwas mehr Kraft hatte (also auch etwas mutiger war als letzte Woche). Die geraden Schläge (also nach vorne) fallen mir dabei kraftmäßig am leichtesten, mit den seitlichen habe ich dagegen schon mehr Probleme. Ich nehme die Kraft, den Schwung halt nur aus den Armen, nicht aus dem Oberkörper heraus, der bleibt bei mir dabei völlig ruhig. 

Anschließend dann etwa eine halbe Stunde lang ständiger Wechsel zwischen Arm- und Beinübungen mit immer neuen Bewegungsabläufen. Alle Armübungen natürlich mit Hanteln. Im Wasser (bei der Wassergymnastik) sind solche Bewegungen um ein vielfaches leichter, als vorhin im Trainingsraum. Mal ging es um das "Gewichtheben", also nach vorne beugen, als wenn man einen Kasten Wasser hoch heben möchte, mal nach vorne boxen, mal im Wechsel nach oben. Bei allen Übungen natürlich mit der Grundhaltung, also der Grundspannung, was er immer und immer wieder korrigieren musste, da ich total auf die Arme konzentriert war (also gerader Rücken, Becken nach vorne, Bauch anspannen, Schulterblätter zusammen, Kopf hoch und das Atmen nicht vergessen....). Das "Gewichtheben" hat eigentlich schon sehr gut geklappt, das habe ich schon ziemlich gut im Griff. Ebenfalls mit dem Oberkörper nach vorne (Waagerechte) und die Arme, also die Ellenbogen nach hinten hochziehen. Dabei hatte ich nur Probleme mit der Atmung. Beim Hochziehen hielt ich grundsätzlich die Luft an (dabei sollte ich eigentlich ausatmen), beim Runtergehen atmete ich aus und sobald die Arme unten waren ganz schnell wieder ein und wieder zum Hochgehen die Luft anhalten. Einen anderen Atemrhythmus bekam ich irgendwie nicht rein. 

Beim nach vorne Boxen musste ich mich mächtig auf die Arme konzentrieren, weil ich ansonsten völlig automatisch immer weiter runter gehe, sie nicht auf Schulterhöhe halten kann (dafür brauche ich totale Konzentration). Natürlich folgten dann viele Korrekturen, weil ich immer wieder den Bauch locker ließ. Ebenso bei der nächsten Übung, mit den Armen im Wechsel nach oben. Dabei sollen die Arme möglichst gerade hochgehen, also nicht diagonal nach vorne. Völlig automatisch gehe ich dann mit dem Oberkörper ein Stück nach hinten und falle total ins Hohlkreuz (woraufhin natürlich die nächsten Korrekturen folgten). 

Ja, vorhin lief es dann so ab, eine Übung mit den Armen und dann eine Übung für die Beine, immer im Wechsel. Wobei ich sagen muss, dass mir die Übungen für die Arme inzwischen schon relativ leicht fallen (darin merke ich jetzt auch nichts mehr, also keinen Muskelkater), für die Beine dagegen umso schwerer. 

Zum einen Kniebeugen, die ganze Zeit möglichst tief bleiben, nur kleine Bewegungen. Anfangs finde ich das immer leicht, aber umso länger man so steht, umso mehr zieht es in den hinteren Oberschenkeln, es wird mit der Zeit dann immer schwerer. Beim nächsten Durchgang kamen dann auch noch Sprünge dazu. Ich hasse Sprünge, aber auch, weil ich es halt nicht so richtig kann. Dazu fehlt mir immer noch die Kraft. 

Bezüglich fehlender Kraft (auch was die Sprünge betrifft) hat sich mein Trainer nicht wirklich darüber gewundert, dass ich bei der Wassergymnastik nicht so wirklich mitgekommen bin, ich meine, was die Schnelligkeit, was die Bewegungen unter Wasser betrifft. Dazu braucht man nunmal "etwas" Kraft, die ich zum Teil halt noch nicht habe, aber wir arbeiten ja schließlich weiterhin daran...!!!

Ja, mit Sprüngen habe ich halt so meine Probleme. So richtig hoch komme ich dabei eh nicht und danach muss ich immer sehr heftig mit dem Gleichgewicht kämpfen. Am liebsten würde ich nach jedem Sprung eine "Mini-Pause" machen, stattdessen soll ich ja eigentlich immer in der vorherigen Position (also z. B. in der Kniebeuge) landen, was mir unendlich schwer fällt. Ich komme grundsätzlich mit geraden, gestreckten Beinen wieder auf und versuche dann "schnellstmöglich", die vorherige Position wieder einzunehmen, wobei ich zum Teil mächtig ins trudeln komme, kurz davor bin, das Gleichgewicht völlig zu verlieren (was auch mehrmals schon passiert ist). Bei den Kniebeugen sollte ich dann jeweils 5 Mal runter gehen, dann einen Sprung und wieder 5 mal runter (so einige Wiederholungen). Umso öfter wir das durchgeführt haben (mehrmals), umso schwerer fiel es mir, immer wieder das Gleichgewicht zu finden. Mit der Zeit ging das mächtig in die Beine (die ich jetzt immer noch etwas merke, aber nicht mehr so intensiv wie vorhin).

Dann wurde es für die Beine noch wesentlich schwerer. Im Ausfallschritt stehen (also ein Bein vor, ein zurück), das vordere Bein möglichst ruhig halten (das bewege ich dabei meistens zu intensiv mit, dabei muss er immer mächtig mit aufpassen) und mit dem hinteren Bein tief nach unten wippen. 5 mal nach unten, dann ein Sprung, "eigentlich" wieder unten landen und wieder 5 mal nach unten und dann der nächste Sprung. Einige Durchgänge, mal mit dem rechten Bein vorne, mal mit dem linken. Bei dieser Übung musste ich mächtig kämpfen, war nach den Sprüngen kurz davor, das Gleichgewicht völlig zu verlieren (ich kam natürlich jedes Mal wieder mit gestreckten Beinen zum Stehen). Das fand ich sehr schwer, solche Übungen machen mir immer sehr zu schaffen. 

Danach ging es dann noch auf dem Boden weiter. Zunächst die Unterarm-Liegestütze auf dem Kasten, was heute relativ gut geklappt hat. Zumindest abgesehen davon, dass er heute auch dabei verstärkt auf die Beine geachtet hat. Normalerweise habe ich dabei die Beine immer eng zusammen, "stütze" die Knie sozusagen gegeneinander ab. Das ging heute nicht, er hat darauf geachtet, dass die Beine ein Stück auseinander sind, wodurch es mir schwerer fiel, die Spannung in den Beinen zu halten. In der "Mini-Pause" (zum Durchatmen sozusagen) habe ich dann sofort die Füße etwas versetzt, also leichte Schrittstellung (einen Fuß etwas näher zum Kasten ran), aber auch das sollte ich nicht. In der nächsten Pause hat er dann darauf geachtet, dass die Füße auch während der Pause nebeneinander, also parallel stehen bleiben. Dadurch fiel mir diese Übung dann deutlich schwerer als sonst (aber geklappt hat es trotzdem, es war halt nur schwerer). 

Dann ging es auf den Matten weiter, ein paar Übungen auf dem Rücken liegend. Zum einen Beine aufstellen und gerade hoch kommen (also Crunches), was relativ gut geklappt hat. Danach seitliche Crunches, womit ich deutlich mehr Probleme habe. Also die Hände hinter den Kopf und mit dem Ellenbogen zum gegengleichen Bein. Dabei komme ich anscheinend nie hoch genug, habe damit große Probleme. Ich komme zwar ein Stück hoch, drehe dabei den Oberkörper, aber die andere Schulter bleibt unten auf dem Boden. Eigentlich soll ich dabei so weit hoch kommen, dass sich auch die andere, die "untere" Schulter vom Boden löst. Das finde ich immer super schwer, so hoch komme ich meistens nicht.

Danach wieder gerade Crunches, aber die Beine dieses Mal dabei anziehen und leicht wegstrecken. Dabei konnte ich heute die Spannung absolut nicht halten. Mein Bauch war irgendwie viel zu locker, ich bekam nicht genug Spannung rein, konnte den Rücken nicht auf den Boden drücken. Beim nächsten Durchgang sollte ich deswegen die Beine angewinkelt oben lassen und nur mit dem Oberkörper arbeiten, nur noch hoch und runter gehen. 

Ja, wie gesagt, nach dem Training war ich völlig kaputt, habe zunächst im Prinzip alles gemerkt, den ganzen Rücken, beide Beine von oben bis unten, die Arme, einfach alles. Im Laufe des Nachmittages wurde es dann immer besser. Die Arme merke ich jetzt gar nicht mehr, den Rücken nur noch ganz minimal (je nach Bewegung ein leichtes Ziehen in der BWS oder LWS) und ein deutliches Ziehen in den hinteren Oberschenkeln. 

Was ich an meinem Trainer auch gut finde, das ist, dass er nicht so überheblich wirkt, sondern darauf eingeht, wenn ich Fragen habe, also auch zu den Übungen, wie das alles zusammen hängt. Ich habe halt zum Teil selber nicht verstanden, weshalb ich mit manchen Übungen bei der Wassergymnastik Probleme hatte, obwohl wir sie ähnlich auch beim Training immer durchführen (aber halt nur ähnlich). Er hat mir dann die Unterschiede zu unseren Übungen erklärt, dass im Wasser oder auf dem Trockenen dabei verschiedene Muskelgruppen beansprucht werden, die bei mir zum Teil noch nicht gleich stark sind (dadurch kann ich auch noch nicht alles richtig mitmachen, was natürlich nicht heißt, dass man daran nicht arbeiten kann!). Als Laie habe ich davon nunmal keine Ahnung, ein Arm ist ein Arm (Grins), dass für die verschiedensten Bewegungen andere Muskelgruppen zuständig sind, davon habe ich nunmal keine Ahnung. 

TitelAutorDatumBesucher
Mi. 02. Dez. 2020PetraM03/12/2020 - 08:314
Di 01. Dez. 2020PetraM02/12/2020 - 09:1594
Mo. 30. Nov. 2020PetraM01/12/2020 - 09:0240
So. 29. Nov. 2020PetraM30/11/2020 - 08:4655
Sa. 28. Nov. 2020PetraM29/11/2020 - 16:5057
Fr. 27. Nov. 2020PetraM28/11/2020 - 18:2993
Do. 26.11.2020PetraM27/11/2020 - 08:0474
Mi. 25. Nov. 2020PetraM26/11/2020 - 05:36139
Di. 24. Nov. 2020PetraM25/11/2020 - 08:25139
Mo. 23.11.2020PetraM24/11/2020 - 08:33164
So. 22.11.2020PetraM23/11/2020 - 08:19141
Sa. 21.11.2020PetraM22/11/2020 - 18:29165
Fr. 20.11.2020PetraM21/11/2020 - 22:04153
Do. 19. Nov. 2020PetraM20/11/2020 - 08:31128
Mi. 18.11.2020PetraM19/11/2020 - 09:02168
Di. 17.11.2020PetraM18/11/2020 - 08:42166
Mo. 16.11.2020PetraM17/11/2020 - 08:45185
So. 15. Nov. 2020PetraM16/11/2020 - 08:56144
Sa. 14. Nov. 2020PetraM15/11/2020 - 19:44151
Fr/Sa 13./14. Nov. 2020PetraM14/11/2020 - 17:22149
Do. 12. Nov. 2020PetraM13/11/2020 - 08:16116
Mi. 11. Nov. 2020PetraM12/11/2020 - 08:01140
Di. 10. Nov. 2020PetraM11/11/2020 - 08:0790
Mo. 09. Nov. 2020PetraM10/11/2020 - 07:59158
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