So. 17. Dez. 2017

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Der Sonntag war bei mir sozusagen zwei geteilt.

Ich fand es heute schön,
dass ich Nachmittags mein Training hatte.
dass ich anschließend noch Fahrrad gefahren bin.
dass ich eine Flasche Cola Zero getrunken habe.
dass ich ein großes Glas 0,5 l frischen Zitronensprudel getrunken habe.
dass wir den Antwortbrief an den Anwalt fertig bekommen haben.
dass ich für morgen 2 neue Sachen in meiner Handtasche habe. Zum einen habe ich mir gestern ein neues Schlüsselmäppchen geholt (bei meinem alten war der Reißverschluss kaputt) und auch ein neues Mäppchen für meine Fahrkarte (für das Monatsticket), das alte (ein Plastikmäppchen) war inzwischen so ausgeleiert.

Bis gegen Abend war der Tag echt schön. Zuerst haben wir ausgeschlafen, dann in Ruhe gefrühstückt. Danach haben wir uns zusammen (Hand in Hand) um den Haushalt gekümmert, sind sehr gut voran gekommen.

Heute Nachmittag hatte ich Training, das wieder sehr gut gewesen ist.

Anschließend bin ich noch Fahrrad gefahren, die 15 Kilometer in 30:35 Minuten.

Durchschnittlich mit 25 km/h, mit 6 Powereinheiten von jeweils 90 Sekunden mit etwa 35/37 km/h (4., 9., 13., 16. 20. und 25. Minute). Den letzten Kilometer wieder durchgängig Power, bis ich die 15 Kilometer komplett geschafft hatte.

Das war meine 9. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 135 gefahrene Kilometer für den Monat Dezember. Im Jahr 2017 bisher insgesamt 1.695 Kilometer.

Aber als ich heute Abend (nach dem Sport) dann meine Sachen für morgen sortiert habe, da ging es mir schlagartig, fast schon wie auf Knopfdruck schlechter.

Morgen ist doch diese Sitzung, oder Schulung, oder Besprechung, keine Ahnung, was uns da genau erwartet.

Aber dieses Ungewisse, das ist halt auch das Schlimme. Bei der Computerschulung war klar, was uns da erwarten würde. Davor war ich zwar auch schon nervös (mit allen zusammen zu sein), aber nicht so schlimm, wie vor dem morgigen Tag.

Es soll über etwa 4 Stunden gehen. Das ist für mich eine sehr lange Zeit, eine sehr große seelische Herausforderung (und Belastung).

Ich hatte heute Abend deswegen heftige Bauchschmerzen, Durchfall (Reizdarm, ich saß den halben Abend auf dem Klo) und habe vor Aufregung (was auf mich zukommen wird) auch etwas geweint. Mein Freund hat schon versucht, mich deswegen etwas abzulenken und zu beruhigen (so was ist halt nichts für mich).

Es sollen dabei kleine Gruppen gebildet werden, in denen was "erarbeitet" werden soll. Ich muss die ganze Zeit an früher, an die Schulzeit denken, wenn ich in solchen Momenten (gerade auch im Sportunterricht) immer "über" geblieben bin, keiner freiwillig mit mir in einer Gruppe sein wollte (weil ich halt charakterlich häufig anders war als die Anderen). Ich war halt immer die Stille. Ich hatte zwar immer Freundschaften/Freundinnen, aber wenn es um solche Gruppenaufgaben ging, dann haben auch die immer lieber mit Anderen zusammen gearbeitet. Letztendlich musste ich dann immer vom Lehrer einer Gruppe zugewiesen werden (die dann mit mir zusammen arbeiten musste). Ich bin praktisch so gut wie immer "über" geblieben.

Wenn es mir morgen früh noch nicht besser geht (mit dem Durchfall), dann werde ich auf jeden Fall Tabletten (Immodium) nehmen. Ich will mich deswegen auf jeden Fall nicht krank melden. Irgendwie muss ich da jetzt durch.

Als "Nervennahrung" werde ich morgen dann schon die LowCarb-Schokoriegel essen. Die esse ich sonst immer Mittwochs, aber morgen werde ich sie schon vorziehen.

Diesbezüglich hat mein Trainer mich echt gut geschult. Früher habe ich nie auf Kalorien-Angaben geachtet. Aber inzwischen finde ich es echt interessant, auf diese Angaben zu gucken.

In einer Zeitschrift habe ich zum Beispiel einen Kuchen gesehen (Schokolade und Lebkuchen), bei dem jedes Stück (rund 35 Gramm) 536 Kalorien hat. Früher hätte ich davon einfach so ein oder mehrere Stücke gegessen. Heute denke ich jedoch daran, dass ich bei 30 Minuten Fahrradfahren (15 Kilometer) gerade mal rund 500 Kalorien verbrenne. Nein, von solchen Sachen lasse ich inzwischen meine Finger.

Mein LowCarb-Schokoriegel (35 Gramm) hat 108 Kalorien. Damit kann ich wirklich leben. In der Woche esse ich davon 2 Riegel (einen aus Schokolade, einen mit Vanille-Creme-Füllung), aber sonst keine weiteren Süßigkeiten mehr.

So ein Mist, hier ist es schon wieder am Schneien. Hoffentlich wird es nicht wieder so ein Chaos-Tag wie letzten Montag, das hätte mir wirklich noch gefehlt.

Heute Abend, auch für mich zur seelischen Ablenkung, haben wir den Brief für den Anwalt noch fertig gemacht. Wir haben nicht alle Fragen bis ins Detail beantwortet, haben aber die wichtigsten Punkte beantwortet. Den Brief werde ich morgen dann abschicken. Ich hoffe, dass das dann reicht.

Ja, wie gesagt, heute Nachmittag hatte ich mein Training. Auch das heutige Training war wieder hart - hart aber herzlich sozusagen.

Aber wenn das Training zu leicht werden würde, dann würde es auch zu langweilig werden. Aber diesbezüglich brauche ich bei meinem Trainer wohl keine "Angst" zu haben. Sobald er merkt, dass eine Übung gut klappt (oder schon zu gut klappt, zu leicht wird), dann kommt eine Steigerung in der Intensität dazu.

Aber gerade deswegen macht es bei ihm ja auch immer wieder so einen Spaß. Ich liebe es, wenn ich dabei wieder (so wie heute) kleine Erfolgserlebnisse habe!!

Schon das Aufwärmtraining war intensiv und voller Pep.

Neben der Kettlebell-Swing-Übung (mal mit der 6 kg Kugelhantel, mal mit der 8 kg Kugelhantel), waren Laufen auf der Stelle, komplettes Kreuzheben (mit Hanteln, beim Hochkommen nach oben strecken) sowie eine Übung für den Körper mit dabei (den Oberkörper zur Seite drehen, dabei das Theraband in den Händen halten, also mit den Körper mit diesem Gegendruck drehen).

Danach kamen zunächst Übungen (in erster Linie) für das Gleichgewicht.

Verschiedene Bewegungsabläufe auf dem Steppbrett. Immer wieder auf einem Bein stehen. Mal mit Ausfallschritten, mal mit hochkicken, mal seitlich hoch und runter (mit Kniebeugen) usw.

Ich kam zwar kurzzeitig etwas ins trudeln (auf einem Bein stehend), hatte es aber im großen und ganzen gut im Griff.

Danach ging es auf dem Rücken liegend weiter.

Es folgten zunächst Übungen mit dem großen Gymnastikball.

Zuerst Fersen darauf, Hüfte hoch (gerade Linie) und ruhig halten. Das war kein Problem.

Dann etwas wippen, etwas runter und wieder hoch. Damit musste ich schon deutlich mehr kämpfen (Hüfte immer wieder bis zur geraden Linie hochdrücken).

Dann den Ball etwas näher (bis zu den Knien), Hüfte oben halten und die Beine im Wechsel etwas vom Ball abheben. Das klappt noch nicht so richtig, das fand ich sehr schwer (es wurde dann immer schwerer).

Ball weg, Beine aufstellen, nur die Fersen aufstellen, die 5 kg Hantel auf die Hüfte und hoch zur Brücke wippen. Sehr schwer, auch dabei habe ich mächtig gekämpft (der Schweiß floss schon in strömen - Grins).

Hantel weg, weiter auf den Fersen bleiben, hoch zur Brücke und laufen, die Beine im Wechsel anheben. Bei der intensiven Anspannung in den Beinen stand ich kurz vor einem Krampf, was aber zum Glück nicht passiert ist.

Diesen Block (mit Ball und Brücke) fand ich im ganzen sehr intensiv.

Danach folgten 3 x Unterarmstütze. Auch sehr intensiv.

Anschließend hatte ich ein kleines Erfolgserlebnis. Die Seitstütze, die ich dieses Mal, mit viel Konzentration, deutlich länger als sonst gehalten habe. Ich hatte schon Angst vor dem "Vorführeffekt", dass ich sofort zusammen klappen würde. Ich habe das jetzt schon so oft alleine trainiert und wollte ihm unbedingt "zeigen", wie gut ich es inzwischen kann. Also volle Konzentration und los ging es.

Ich konnte es dann tatsächlich stabil über eine längere Zeit sicher halten. Sogar deutlich länger, als wenn ich es alleine mache (so einige Sekunden). In dem Moment, als ich es geschafft habe, war ich so richtig happy und glücklich. Ja, da macht sich jedes einzelne Training bezahlt. Meine Muskulatur wird immer besser, kräftiger und stabiler.

Ja, und das habe ich nur meinem Trainer zu verdanken!! Das ist wirklich sein Verdienst. Ohne seine Hilfe, sein gutes Training wäre meine Muskulatur noch nicht so kräftig und stabil.

Danach auf den Rücken legen und es folgten noch Übungen für den Bauch. Zum einen Crunches, Oberkörper hoch, mal mehr zum rechten Bein, mal mehr zum linken Bein.

Flach liegen, Beine anziehen, im Wechsel flach über dem Boden strecken. Das hat wieder sehr gut geklappt. Zum Abschluss auch noch ein paar Bicycle Crunches.

Alles in allem war es wieder ein super gutes Training.

Ja, ich bin über jeden kleinen Erfolg, egal wie klein er ist, immer wieder total super happy. Als ich meinen Trainer kennengelernt habe, bis dahin nur Krankengymnastik gemacht hatte, da konnte ich mehrere Übungen (z. B. Unterarmstütze, Seitstütz usw.) noch nicht mal "andeutungsweise" durchführen, bin beim kleinsten Versuch sofort total (im ganzen Körper) zusammen geklappt. Absolut keine Kraft im Rumpf und in den Beinen.

Ja, aber ich bin ihm für sein Training wirklich total dankbar. Dank seines Trainings wurde ich nach und nach, Monat für Monat und Jahr für Jahr immer besser, so dass ich die heutigen Erfolge schon mal erreicht habe.

Aber ich bin noch längst nicht am Ende angelangt, wobei es auch kein "Ende" an sich gibt. Es gibt immer wieder neue Übungen, immer wieder weitere Steigerungen, die ich vor Augen habe, die ich mit der Zeit schaffen bzw. erreichen will (nach den bisherigen Erfolgen bin ich diesbezüglich auch ehrgeizig, dass ich noch weitere Erfolge schaffen will).

Ja, ich finde es selber so richtig schön, dass dieses Training inzwischen so richtig zu meinem Hobby geworden ist, das mir so einen Spaß macht und gesundheitlich so viel bringt.

So, Schluss für heute. Jetzt hoffe ich erstens, dass es morgen früh wettermäßig (Schnee) nicht so heftig wird (dass ich gut zur Arbeit komme). Und zweitens, dass es mir morgen früh gut geht, dass sich mein Bauch wieder beruhigt (dass ich die Nacht im Bett und nicht auf dem Klo verbringen werde).

Bezüglich Autismus habe ich noch einen sehr interessanten Artikel gefunden:

http://www.familie.de/kind/autistisches-maedchen-singt-hallelujah-108827...

TitelAutorDatumBesucher
Sa. 20. Okt. 2018PetraM21/10/2018 - 02:574
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