So. 18. Febr. 2018

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Der Sonntag war ein sehr ruhiger Tag.

Mein Freund ist wegen Dienstag (Zahn-OP) mega nervös. Das war den ganzen Tag über Thema Nummer 1. Ich bin froh, wenn wir danach wieder zu Hause sind, also alles gut gegangen ist.

Er meinte, dass ich dort im Wartezimmer warten soll. Mir genug zum Lesen mitnehmen soll. Aber es soll etwa 2 bis 2,5 Stunden dauern.

Nach Hause zu gehen (es ist in der Stadt, also je Strecke etwa eine halbe Stunde) lohnt sich auch nicht so richtig.

Über 2,5 Stunden im Wartezimmer zu sitzen finde ich etwas zu heftig. Ich habe mir für diesen Tag ja extra Urlaub genommen. Also werde ich diese Zeit dann relativ positiv nutzen und etwas in die Stadt gehen. Ein kleiner Geschäftebummel.

Gegenüber von der Praxis ist ein Taxenstand. Wir werden zu Fuß dorthin gehen und danach mit dem Taxi nach Hause fahren.

Vom letzten Mal, als er unter Vollnarkose die Brücke über diesem Zahn angepasst bekommen hat (an dem jetzt die vereiterte Wurzel ist), hat er null Erinnerung an den Tag. An vorher, als wir dorthin gingen, kann er sich noch erinnern, aber der ganze Nachmittag ist weg aus seinem Gedächtnis. Schon am nächsten Tag hatte er mich gefragt, wie wir "gestern" eigentlich nach Hause gekommen sind.

Er lief damals, nach dem Eingriff, wie in "Trance" neben mir her zum Taxenstand. Zu Hause legte er sich direkt hin, hat fast den ganzen Nachmittag nur geschlafen. Ja, und am nächsten Tag fragte er mich dann halt, wie er gestern überhaupt nach Hause gekommen ist.

So ähnlich stelle ich es mir für Dienstag halt auch schon vor.

Ich habe heute etwas im Haushalt gemacht. Die Abende sind für Haushalt und Sport (alles zusammen) halt immer etwas knapp. Das muss ich aufteilen. Also habe ich mich heute um Staub putzen sowie die Küche gekümmert.

Heute Abend haben wir "Inspector Banks" im ZDF geguckt. Eine englische Krimiserie, immer wieder gut und spannend. Wobei es heute um einen Mord unter Japanern ging, ich nicht immer so richtig folgen konnte, weil sich ein paar so ähnlich sahen. Aber mein Freund hat mir immer etwas geholfen, nach dem Motto, das ist der Sohn, das ist der Bruder, der Cousin usw. Dadurch konnte ich etwas den Überblick behalten.

Ich dachte, das wären immer abgeschlossene Folgen. Heute haben wir erst gemerkt, dass die Folgen inhaltlich (von den Themen her) immer übergreifend sind. Das kommt immer Sonntags Abends, also werden wir die nächsten Folgen auch gucken. Wir möchten ja schließlich wissen, wie es jetzt weitergeht.

Dann wollte ich noch ein paar Sätze zum Thema "Schönheit" schreiben. Als ich gestern beim Friseur ein paar Minuten warten musste, da habe ich eine Zeitschrift bezüglich Frisuren durchgeblättert. Auch meine Frisur war darin.

Ich sage mal so, Schönheit liegt im Sinne des Betrachters. Jeder Mensch denkt diesbezüglich anders.

Deswegen finde ich so "Miss-Wahlen" immer total lächerlich. Es gibt sehr viele sehr hübsche Frauen, auch in dieser Frisuren-Zeitschrift waren sehr hübsche Gesichter dabei.

Bei diesen "Miss-Wahlen" muss die Jury halt aus den "anwesenden" Frauen die Schönste wählen. Und was ist mit den zigtausend anderen schönen Frauen, die nur nicht an solchen Wahlen teilnehmen? Die finde ich häufig viel hübscher als die "Miss-Germany" usw. Claudia Schiffer finde ich übrigens hässlich, die mochte ich noch nie.

Es kommt ja auch auf die Jury an. Wenn andere Personen in der Jury sitzen würden, dann würde bei der gleichen Wahl sehr wahrscheinlich eine ganz andere Frau gewinnen.

Jedem Menschen gefällt was anderes optisch besser. Manche Frauen, die so eine Miss-Wahl gewonnen haben, dann in Talksendungen sind, sind total eingebildet, weil sie die schönsten im ganzen Land sind. Nein, sind sie nicht. Sie sind unter denen, die sich dort gemeldet haben, vielleicht die Schönste, aber auch nur, weil sie mit der Jury Glück hatten. Weil sie denen halt zufällig gefallen haben.

Ich finde es kommt auf das ganze Erscheinungsbild an, auf die ganze Optik, auf die ganze Ausstrahlung usw. Und selbst wenn eine Frau einen "Makel" hat, das ist halt Natur. Das finde ich dann immer noch schöner und hübscher als eine Frau, die durch Schminke "perfekt" aussieht. Ja, aber was ist schon "perfekt"...?? Auch das liegt wieder im Sinne des Betrachters. Natürlichkeit finde ich auf jeden Fall tausend Mal schöner als "10 kg Schminke" im Gesicht. Wie eine Maske, ganz schrecklich. Einfach nur traurig, dass manche Frauen nicht zu ihrer natürlichen Schönheit stehen.

Außerdem ist der ganze Charakter natürlich auch super wichtig, was natürlich nichts direkt mit der Miss-Wahl zu tun hat. Was hat man von einer Frau, die vielleicht sehr hübsch ist, aber "nichts im Kopf hat", einfach nur nett lächeln kann? Das ist doch total peinlich. Dann lieber einen kleinen Makel haben, aber charakterlich gut im Leben klar kommen.

Es gibt viele schöne Frauen und natürlich auch Männer, aber die meisten sind halt "08/15", wie es so schön heißt, also stehen einfach mitten im Leben, mitten im Alltag, kämen gar nicht auf die Idee, an so einer Miss-Wahl teilzunehmen. Und dort gewinnen dann wieder nur Frauen bzw. Männer, die nichts besseres zu tun hatten, als zu so einer Show zu gehen (und die, wie gesagt, das Glück hatten, dass sie der zufällig anwesenden Jury auch gefallen - meine Stimme würden sie zumindest nicht bekommen).

Hier gibt es seit ein paar Wochen eine Person (ich nehme an einen Mann, aber es kann natürlich auch eine Frau sein), die nachts immer "Bremsübungen" auf den Schienen direkt vor unserem Haus macht. Meistens gegen Mitternacht, wenn die Straße leer ist. Er wartet, bis die Ampel rot ist, also wirklich kein Auto kommen kann, dann gibt er Gas, fährt mitten auf die Straßenbahnschienen und macht dort eine Vollbremsung. Dann dreht sich das Auto mehrmals. Das quitscht total laut. Selbst wenn der Fernseher an ist, hören wir das sehr laut. Dann fährt er (oder sie) ein paar Meter weg, dreht wieder um und kommt mit Vollgas wieder. Dieses Spielchen wiederholt sich immer mehrmals.

Beim ersten Mal, als wir (vor ein paar Wochen) die quitschenden Reifen gehört haben, da dachten wir, vor dem Haus wäre ein Unfall, da hätte jemand eine Vollbremsung gemacht und guckten automatisch aus dem Fenster. Nein, das Auto drehte sich mehrmals, fuhr wieder weg und kam direkt wieder.

Das nervt total. Ja, und das war heute Abend wieder der Fall.

Mein Tageshighlight war heute auf jeden Fall mein Sport. Mittags hatte ich zunächst mein Training.

Das war heute wieder ein super gutes Training.

Ich bin super stolz, dass ich es im ganzen (völlig ohne schlapp zu machen) so gut durchgezogen habe.

Früher bzw. so einige Personen (die ich kenne) hätten dieses Trainingspensum mit hart bzw. sehr hart beschrieben.

Ja, aber dank meiner ganzen bisherigen Trainingseinheiten bin ich inzwischen so fit (worüber ich wirklich stolz bin), so dass ich diese heutige Einheit relativ locker, ohne große Probleme durchgezogen habe.

Das Schönste ist, dass ich, nach meinen gestrigen Schmerzen (Stiche) im rechten Knie, wieder völlig schmerzfrei war (auch nachdem ich das Training gestern durchgezogen habe). Auch die linke Ferse habe ich nicht mehr gemerkt (völlig schmerzfrei). Ja, für dieses schöne Gefühl, für diese Schmerzfreiheit liebe ich meinen Sport immer wieder so richtig.

Während des Trainings haben wir auch wieder über ein paar Übungen (aus meinem Programm) gesprochen. Er hat mir Unterschiede in der Intensität erklärt. Grundsätzlich soll ich mich nicht auf Dauer auf eine Übungsvariante konzentrieren, sondern immer mal wieder mal die Eine und mal die Andere Variante durchführen.

Das Aufwärmtraining bestand aus einigen Wiederholungen vom Kettlebell-Swing (mal mit der 6 kg Kugelhantel, mal mit der 8 kg Kugelhantel), dazu kamen verschiedene Übungen mit den 3 kg Hanteln (mal mit Kniebeugen, mal mit Kreuzheben, mal Biceps-Curls, mal nach oben strecken) usw.

Dann ging es sehr intensiv weiter.

Während der ersten Durchgänge die 3 kg Hanteln mit der Biceps-Haltung (also Ellenbogen am Körper, Hände nach vorne, die ganze Zeit so ruhig halten). Jeweils mit rechts und links 7 mal den Ausfallschritt.

Dann ging es mit der 4 kg Kugelhantel weiter. Die Arme damit genauso halten, also die Kugelhantel zwischen den Händen, die Unterarme weiterhin die ganze Zeit in der Waagerechten halten.

Jeweils mit links und rechts 7 Ausfallschritte, dabei den Körper jedes Mal zur Seite drehen.

Anschließend (weiterhin mit der 4 kg Kugelhantel) zuerst 14 x Kreuzheben und die Arme nach oben strecken, danach 14 x Kniebeugen (also etwas weiter runter als beim Kreuzheben) und die Arme dann weiterhin nach oben strecken.

Ja, bis dahin habe ich alles super gut, völlig ohne Probleme hinbekommen.

Dann ging es auf dem Steppbrett, auf dem Rücken liegend weiter.

Zuerst mit der Hantelstange das Bankdrücken. Immer wieder sehr gut. Damit habe ich wieder locker über 10 Wiederholungen durchgezogen (bei 10 habe ich aufgehört zu zählen).

Dann mit den 3 kg Hanteln seitlich (mit fast gestreckten Armen) arbeiten, hoch bis zur Diagonalen und wieder runter. Auch das habe ich gut und locker hinbekommen.

Dann wurde es etwas schwerer. Diese beiden Übungen (hoch und seitlich) jeweils in "Zeitlupe", ganz langsam, ganz bewusst. Ja, das fand ich dann wirklich super schwer.

Gerade hoch, das Bankdrücken, klappt noch einigermaßen. War in Zeitlupe zwar schon deutlich schwerer, ging deutlich mehr in die Oberarme, aber ich habe es mit Konzentration gut hinbekommen.

Bei den seitlichen Übungen habe ich dann aber fast schlapp gemacht. Im regelmäßigen Rhythmus ist es kein Problem, aber so super langsam, das geht total in die Oberarme. Von mal zu mal tat es in den Oberarmen mehr weh, wurden die Oberarme "schwerer", wollten nicht mehr nach oben. Das war heute auch die schwerste Übung.

Danach ging es (vor dem Dehnen) noch etwas auf dem Boden liegend (also auf der Matte liegend) für die Bauchmuskeln weiter.

Zuerst flach liegen, die Beine/Knie etwas zum Körper ziehen (Hüfte etwas anheben) und die Beine etwa 3/4 strecken. Zwar relativ schwer (für mich), aber ich habe es gut hinbekommen (war dabei auch total konzentriert).

Dann noch ein paar Crunches, jeweils ein Fuß auf das andere Knie, 5 mal zum oberen Knie hochwippen, kurz runter und wieder hoch.

Alles in allem war es wieder ein super gutes Training.

Zum einen bin ich wirklich so richtig stolz, dass ich dieses Pensum ohne Schlapp zu machen so gut durchziehen kann. Meine Leistung (dass ich schon so gut geworden bin) macht mir selber so richtig Spaß. Und ich finde es halt auch immer wieder gut, wie er auf meine Fragen eingeht, mir die Übungen, die Unterschiede bei den Varianten so erklärt.

Ja, und über meine Schmerzfreiheit, dass mir der Sport so viel bringt, bin ich natürlich auch total happy.

Abends bin ich dann auch noch Fahrrad gefahren, die 15 Kilometer in 30:00 Minuten (um genau zu sein 15,05 Kilometer, ich wollte mindestens 30 Minuten fahren, war etwas früher "fertig", bin dann noch 50 Meter gefahren, bis ich die 30 Minuten voll hatte). Durchschnittlich mit 25 km/h, mit Powereinheiten von 100 bis 130 Sekunden mit etwa 35/36 km/h.

Das war meine 10. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 150 gefahrene Kilometer für den Monat Februar. Im Jahr 2018 bisher insgesamt 450 Kilometer. Damit habe ich mein "absolutes Soll" beim Fahrradfahren immerhin schon mal erreicht.

Nach dem Fahrradfahren noch 35 Minuten Sport (einschließlich ca. 5 Minuten Dehnen).

Ich hatte noch Lust auf etwas Bewegung und da beim heutigen Training weder Steppbrett-Training noch Unterarmstütze dabei waren, habe ich noch eine kleine Sporteinheit drangehangen.

Steppbrett-Training, 7 Übungen für je 2 Min., dazwischen jeweils 35 Sek. Pause.

Bei 3 Übungen (gerade hoch und runter) mit den 1 kg Hanteln nach vorne boxen, bei 2 Übungen (Knie seitlich und vorne hoch Richtung Bauch ziehen) mit den 2 kg Hanteln Biceps-Curls und bei den seitlichen Übungen (Steps) mit den 3 kg Hanteln Biceps-Curls.

30 Sek. "Bergsteiger", also die Liegestütz-Position, die Hände auf das Steppbrett stützen und die Beine/Knie im schnellen Wechsel zur Brust ziehen.

10 x Dips (auf dem Steppbrett Liegestütz rücklings).

Weiter ohne Steppbrett, auf der Matte.

30 Sek. "Plank", Unterarmstütze.

Auf die Seite legen, 3 x Seitstütz.

Auf den Rücken legen, Beine aufstellen, Füße nur auf die Fersen und 10 x hoch zur Brücke.

Füße flach aufstellen, hoch zur Brücke und 20 x Laufen, Bein dabei strecken. Mit dem Standbein jeweils einmal etwa zur Hälfe nach unten wippen (langsame Bewegungen).

Das hat mir heute Abend als zusätzliches "Grundprogramm" gereicht.

Als Abschluss dann noch (so wie immer) 10 x auf die Zehenspitzen hoch wippen. Beim letzten Mal oben 30 Sek. stehen bleiben.

Danach für etwa 5 Minuten die Dehnübungen für Beine/Fersen sowie Arme und Schultern, abschließend die Arme/Schultern vor und zurück kreisen. Jede Dehnübung für rund 30 Sekunden halten.

Dieses Auspowern hat als Tagesabschluss dann nochmals so richtig gut getan.

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Mi. 23. Mai 2018PetraM24/05/2018 - 08:451102
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