So. 22.09.2019

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Der Sonntag war ein richtig schöner ruhiger Tag. Es war zwar ein super schönes Wetter mit viel Sonne, aber wir hatten beide keine Lust groß rauszugehen. Mein Freund saß überwiegend auf dem Balkon. Etwa eine Stunde saß ich auch draußen. Ich habe in meinem Buch (Krimi) gelesen. Etwa 3/4 habe ich darin gelesen. Ich will es in diesem Urlaub noch zu Ende bekommen, danach mit einem neuen Buch anfangen.

Ich finde es so schön, dass ich mich abends intensiv mit dem Fotobuch vom Urlaub beschäftigt habe. Mein Computer ist allerdings "grausam". Super langsam. Der Arbeitsspeicher ist eine Katastrophe. Um Fotos in dem Programm zu bearbeiten oder sich die Seite im Fotobuch in groß (Bildschirmgröße) anzusehen, muss man immer mehrere Minuten warten (solange hat man immer die Sanduhr). Für 26 Seiten (die normale Seitenzahl) habe ich so rund 2 Stunden gebraucht. Ich musste ja auch gucken, welche Fotos (Themen, Städte) zusammen passen. 

Den "Feinschliff" mache ich noch mit meinem Freund zusammen. Außerdem "schneidet" das Programm des Öfteren, so dass man Fotos nur zur Hälfte sieht, wichtige Sachen am Rand verschwinden. Auch dieses richtige Zuschneiden muss ich noch machen. Auch dafür braucht man sehr viel Geduld (je Foto ein paar Minuten). Aber das will ich in dieser Woche noch fertig bekommen. 

Immerhin bin ich im Haushalt auch gut voran gekommen.

Im Urlaub habe ich die "Speisekarte" von unserem Lieblingsrestaurant fotografiert. Also für die "Wartezeit" aufs Essen war darin ein "Ostfriesen-Abitur" (Grins). Ich hielt es für einen Scherz (Scherzfragen), wollte es zu Hause mal in Ruhe machen. "Pustekuchen", alles Mathe-Aufgaben im Stil von Textaufgaben. Nein, ich bin kein Ostfriese - Lach. Dieses "Abitur" habe ich nicht bestanden. Dabei musste man etwas zu viel "um die Ecke denken". Das konnten wir beide nicht. Mein Freund hat zuerst aufgegeben. Ich habe noch etwas getüftelt, habe dann aber auch aufgegeben.

Zwischendurch hatte ich wieder Kontakt mit meiner früheren Freundin (WhatsApp). Das ist die einzige Freundin, mit der ich noch "näheren" Kontakt habe. Mit den anderen nur ein bis zwei Mal im Jahr. Unsere Leben sind so völlig unterschiedlich, so dass wir uns so gar nichts mehr "zu sagen haben". Keine gemeinsamen Themen mehr. 

Auch wenn diese eine Freundin charakterlich völlig anders ist als ich (super selbstbewusst, mit vielen Tattoos an Arm und Schulter, kurze Haare), trotzdem "verstehen" wir uns, zumindest auf dem schriftlichen Wege (übers Internet) immer noch gut. 

Ich bin stolz, dass ich abends noch Fahrrad gefahren bin. 16 Kilometer in 30:50 Minuten. Durchschnittlich mit 25 km/h, in den Powereinheiten mit etwa 32/33 km/h. Das war meine 8. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 128 gefahrene Kilometer für den Monat September. Im Jahr 2019 insgesamt 1.919,00 Kilometer. 

Nach dem Fahren noch ein paar Minuten "Sport". 10 Bizeps-Curls mit den 4 kg Hanteln. Runter auf die Matte. 10 Liegestütze auf Knien. Dann das Bein erst jeweils 10 x angewinkelt nach oben wippen (Fuß nach oben), dann (ohne Pause direkt weiter) 5 x Knie zum Bauch ziehen und in hüfthöhe nach hinten strecken. 

Danach noch ein paar Dehnübungen für die Beine/Fersen (im Sitzen und Stehen). 

Ich will und muss wieder in meinen normalen Sport-Rhythmus kommen. Aber den bisherigen Urlaub, auch die viele Ruhe, die brauchte ich einfach. Mein Körper war halt "geschlaucht".  

Mittags hatte ich wieder mein Training, das wieder sehr gut war, aber zum Teil auch mächtig schwer. Bei ein paar Übungen stand ich kurz vor der Aufgabe.

Zum Glück hat mein Trainer aber viel Geduld, gibt nicht auf, wenn etwas auf Anhieb nicht so richtig klappt.

Unsere Gespräche drehten sich um die Motivation, weil ich zur Zeit eine "halbe Flaute" habe. Das Fahrradfahren (Bewegung und Kalorien verbrennen) sowie das Dehnen für die Beine und Fersen behalte ich regelmäßig bei, damit ich weiterhin möglichst schmerzfrei Laufen kann (das habe ich zur Zeit gut im Griff). Aber das "übrige" Krafttraining, was mir "eigentlich" ja auch Spaß macht (für meine Muskulatur auch super wichtig ist), bleibt aktuell etwas auf der Strecke. Das, diesen Muskelaufbau, muss ich "demnächst" bzw. in Kürze wieder regelmäßig durchführen.

Schon das Aufwärmprogramm war sehr heftig.

Zum einen die Kettlebell-Swing, was ich noch sehr gut im Griff hatte.

Aber dann ging es mit der 5 kg Kugelhantel weiter (die wir später mit der 4 kg Kugelhantel ausgetauscht haben). Kreuzheben, also runter mit der Kugelhantel (Richtung Boden) und beim Hochkommen den Arm damit nach oben strecken. Ja, damit musste ich mächtig kämpfen. Mit der 5 kg Kugelhantel war es zunächst schon eine richtige Kraftübung.

Des Weiteren folgten noch Sprünge (Kniebeugen in Verbindung mit Sprüngen) sowie Liegestütze (runter auf den Boden und wieder hinstellen).

Ja, das war schon ein ordentliches Powerprogramm.

Dann ging es zunächst "durch den Raum" weiter. Zuerst das Rubber-Band um die Beine (Unterschenkel), runter in die Kniebeuge, Beine weit auseinander und so dann seitlich Laufen (schnelle, kleine Schritte). Das hat ganz gut geklappt.

Dann auf der Stelle, das Rubber-Band zwischen die Hände. Arme nach vorne strecken. Weit auseinander (also das Band dehnen), so (mit dieser Spannung) runter in die Kniebeuge (langsame Bewegung, unten etwas halten) wieder hoch und Arme etwas zusammen (Band wieder lockern).

Das war wieder eine "typische" Bewegung, bei der die Ablenkung durchs Gespräch gut gewesen ist. Anfangs fand ich es (Band) zu stramm, mir fiel es schwer, damit die Arme auseinander zu bekommen, Spannung ins Band zu bekommen. Aber beim interessanten Gespräch habe ich es schließlich automatisch und nebenbei gemacht.

Danach wieder durch den Raum, dieses Mal mit Ausfallschritten, unten immer mit Nachwippen.

Dann im Ausfallschritt stehen bleiben, Arme nach vorne strecken. Das Ende vom Theraband nehmen (am anderen Ende zog er, zum Glück nicht ganz so heftig) und den Oberkörper (mit den nach vorne gestreckten Armen) zur Seite drehen.

Danach ging es auf dem Boden weiter.

Zuerst mit der Rolle, dem Rad. Auf die Knie, weit vor und wieder zurück rollen.

Dabei kamen so einige Korrekturen. Mehr Spannung, mehr "Gefühl" in den Körper (Rücken, Schultern, Oberarme, also bezüglich der richtigen Ausführung). Hüfte vorne lassen (ähnlich wie bei Liegestützen auf Knien, den Po nicht zu weit nach hinten ziehen). O man, das war wirklich so richtig schwer. Damit musste ich so richtig kämpfen. Die richtige Übung für den Herbst und Winter. Ein paar Wiederholungen und schon ist man nass geschwitzt (Grins).

Danach ging es auf dem Rücken liegend weiter.

Ich habe (aktuell) ja Probleme mit dem linken Bein. Die Beweglichkeit im Oberschenkel hat deutlich nachgelassen (im Vergleich zu rechts), das habe ich schon bei ein paar Bewegungen (auch im Alltag) gemerkt. Bevor es im Laufe der Zeit zu schlimm wird, will ich dafür lieber Übungen mit ins Programm aufnehmen.

Es folgte dann erst eine mega-schwere Übung. Also auf dem Rücken liegen. Beine aufstellen. Ein Fuß auf das andere Knie legen. So dann "Reverse Crunch", also die Hüfte "eigentlich" anheben.

Nun gut, dabei habe ich "versagt". Keine Chance. Mit rechts oben (also rechtem Fuß auf linkem Knie) kam ich (mit Schwung, was aber falsch war) wenige Zentimeter hoch. Mit linkem Fuß oben bekam ich die Hüfte gar nicht hoch vom Boden. Wie "fest geklebt", als wenn mich einer von oben auf den Boden drücken würde.

Bei beiden Seiten (Fuß auf Knie) dann noch nach oben kommen (Oberkörper etwas anheben, mit den Händen vor das Knie drücken) und dynamisches Crunchen (Hände hinter den Kopf, möglichst weit nach oben wippen).

Auch noch die gerade Variante. Die Beine angewinkelt anheben. So klappten die Reverse Crunches dann auch, so bekomme ich die Hüfte (inzwischen) ein gutes Stück nach oben (früher hat auch diese Variante nicht geklappt). Dann die Crunches. Zuerst wieder beide Hände vor die Knie drücken. Danach Hände hinter den Kopf und dynamisch nach oben wippen.

Zum Abschluss noch etwas mit der Faszienrolle und ein paar Dehnübungen (für Beine und Fersen).

Unter anderem drehten sich unsere Motivations-Gespräche um das Thema, wie man jemanden, der nach Problemen aufgibt oder Angst vor einem neuen Start hat, zum Weitermachen motivieren kann. Ein sehr interessantes Thema, das auf mich zu 100 % zutrifft. Es gab in meinem Leben, gerade auch sportlich (auch schon früher in meiner Jugend mit meinem Vater) so viele Situationen, so viele Sportarten, die ich "eigentlich" gut fand, anfangs aber nicht konnte (oder dabei kleine "Unfälle" hatte), es dann sofort wieder komplett beendet habe. Dazu gehören das Schwimmen, das Skilaufen, das Schlittschuhlaufen, das Fahrradfahren, den Weitwurf (mit einer völlig falschen Wurftechnik) und noch einige weitere Sachen. Ich habe alles mal gemacht, hatte mit allen Sachen Probleme und gab es direkt wieder komplett auf.

Aber deswegen bin ich stolz, dass ich bei meinem jetzigen Training nicht aufgebe, dass ich zum Beispiel beim Hanteltraining (Trizeps), aber auch beim Kettlebell-Swing, was ich anfangs gar nicht konnte, dem Unterarm- und Seitstütz usw. am Ball geblieben bin, es immer wieder trainiert habe, bis ich es dann endlich konnte. Nicht perfekt, aber daran arbeiten wir ja Woche für Woche weiterhin.

TitelAutorDatumBesucher
So. 13.10.2019PetraM14/10/2019 - 03:0611
Sa. 12.10.2019PetraM13/10/2019 - 15:5916
Fr. 11.10.2019PetraM12/10/2019 - 14:2926
Do. 10.10.2019PetraM11/10/2019 - 08:2630
Mi. 09.10.2019PetraM10/10/2019 - 08:2736
Di. 08.10.2019PetraM09/10/2019 - 03:0133
Mo. 07.10.2019PetraM08/10/2019 - 02:1332
So. 06.10.2019PetraM07/10/2019 - 20:5829
Sa. 05.10.2019PetraM06/10/2019 - 16:0550
Fr. 04.10.2019PetraM05/10/2019 - 17:2641
Do. 03.10.2019PetraM04/10/2019 - 05:07125
Mi. 02.10.2019PetraM03/10/2019 - 19:09116
Di. 01.10.2019PetraM02/10/2019 - 19:38132
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So. 29.09.2019PetraM30/09/2019 - 14:09129
Sa. 28.09.2019PetraM29/09/2019 - 18:58152
Freitag, 27.09.2019 PetraM28/09/2019 - 15:51178
Do. 26.09.2019PetraM27/09/2019 - 14:22253
Mi. 25.09.2019PetraM26/09/2019 - 04:02260
Di. 24.09.2019PetraM25/09/2019 - 04:20232
Mo. 23.09.2019PetraM24/09/2019 - 15:02244
Das Ostfriesen-AbiturPetraM23/09/2019 - 22:27248
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Do. 19.09.2019PetraM20/09/2019 - 14:21240
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