So. 28. Jan. 2018

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Der Sonntag ist echt schön gewesen.

Ich fand es schön,

dass mein Gewicht bei 64,8 kg war, auf der Waage meines Trainers sogar bei 64,7 kg. Ich hatte ja gehofft, bei Anfang 65 kg zu liegen. Dass ich es dann sogar in den 64er-Bereich geschafft hatte, darüber war ich echt happy.

Ja, aber jetzt kommt es natürlich darauf an, es zu halten (also nicht wieder zu weit hoch zu rutschen) bzw. auch noch etwas tiefer, also auf Anfang 60 zu kommen. Mal sehen, wie ich das schaffen werde.

dass ich Mittags mein Training hatte (dazu gleich mehr).

dass ich Abends noch Fahrrad gefahren bin. Die 15 Kilometer in 30:10 Minuten. Durchschnittlich mit 25 km/h, mit Powereinheiten von 100 bis 120 Sekunden mit etwa 35/37 km/h.

Das war meine 19. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 285 gefahrene Kilometer für den Monat Januar. Im Jahr 2018 bisher insgesamt 285 Kilometer.

dass wir Eintrittskarten für eine Theatervorstellung (im Sommer) bestellt haben. Es ist eine bekannte Komödie. Darüber werde ich später mal mehr schreiben. Im Fernsehen war ein Bericht darüber und es hat uns Beide total interessiert, es mal live zu sehen, so dass wir dann spontan die Karten dafür bestellt haben. Darauf freue ich mich jetzt schon so richtig.

dass ich heute Abend wieder ein Glas Cola Zero getrunken habe (das mache ich nur am Wochenende).

dass die ersten 3 Blüten an meiner Osterglocke raus sind. Zumindest die gelben Ansätze sind zu sehen.

dass ich heute Nachmittag für 2,5 Stunden bei unserer Nachbarin war. Dadurch kam allerdings meine "Sonntags-Planung" mit Haushalt usw. mächtig durcheinander. Aber sie hat sich total über meinen Besuch gefreut, so dass ihr sogar die Tränen gekommen sind (und mir natürlich dann auch).

Eine halbe Stunde hatte ich geplant, aber dann kamen wir von einem Thema zum nächsten, so dass ich mich dann erst nach 2,5 Stunden wieder "loseisen" konnte. Zwischendurch ging 2 mal das Telefon (Freunde von ihr), die sie aber jedes Mal schnell wieder "abgewimmelt" hat, da sie gerade netten Besuch hätte, sie würde dort später zurück rufen.

Zum einen hat sie mir alles ausführlich von ihrem Krankenhausaufenthalt erzählt. Von ihrer eigenen Krankengeschichte. Aber auch alles von ihren netten Bettnachbarn. Sie ist gelernte Krankenschwester und da die Krankenschwestern heutzutage ja eh zu viele Patienten betreuen müssen, hat sie sich dann jeweils um ihre Bettnachbarinnen gekümmert. Auch beim Essen usw. Das hat sie mir bis ins Detail alles erzählt.

Darüber kamen wir auf den Pfleger Alexander Jorde zu sprechen, der ja schon in mehreren Talkrunden zu sehen war. Und darüber dann halt auf die Politik.

Über die Politik kamen wir zu Gesetzen und was sie alles zuzahlen muss. Sie zeigte mir ihre Rechnungen von der Krankenkasse. Sie bekam im Krankenhaus eine Hauttransplantation (Haut vom Oberschenkel auf den Unterschenkel, wo sie eine offene Stelle hatte), die immer noch täglich neu bandagiert werden muss. Dazu kommt weiterhin täglich eine Pflegekraft, die ihr dabei hilft. Diese Pflegekraft muss sie, so wie bei einem Rezept, anteilmäßig mit bezahlen.

Darüber kamen wir auf Rezepte im Allgemeinen bzw. Krankengymnastik zu sprechen. Sie hat so Rückenschmerzen, soll zum einen abnehmen, sich aber auch mehr bewegen (damit sie nicht einrostet). Sie will es ja, es ist aber schwer. Umso mehr Gewicht auf ihr Bein drückt, umso mehr Schmerzen hat sie (ja, da kenne ich ja selber auch was von). Das Bein muss sie weiterhin schonen. Aber für den Rücken braucht sie Bewegung. Sie merkt selber, dass ihr Bewegung gut tut. Jeden Tag nimmt sie sich zwei 1,5 Liter Flaschen Wasser und macht damit ein Paar Übungen.

Sie hat mich dann auch gefragt, welche Übungen ich bzw. wir immer so machen würden. Meinen Trainer kennt sie flüchtig, sie hat ihn halt schon mehrmals gesehen, wenn er gekommen oder gegangen ist. Tja, mein Fitness-Level hat sie natürlich nicht im geringsten. Ich habe ihr dann zwar ein paar Übungen gezeigt, aber für mich als Laie war es schwer, spontan nur Übungen für Oberkörper und Arme zu zeigen, bei denen die Beine nicht gebraucht werden. Ich kenne inzwischen halt mehr "Kombi-Übungen".

Bei ihr ist übrigens im Sturm das Rollo kaputt gegangen. Sie ist ja schon Ende November ins Krankenhaus gekommen. Damit das Fenster nicht so schmutzig wird, hat sie die Rollos zu 3/4 unten gelassen.

Im Sturm wurde das Rollo dann aus der Verankerung gerissen. Es hängt zwar noch oben dran, flattert jetzt aber beim Wind immer hin und her, klatscht immer wieder vor das Fenster. Der Techniker, der kommen sollte, hat aus Krankheitsgründen abgesagt (die Grippewelle, lag mit Fieber im Bett), einen neuen Termin hat sie noch nicht. Ich habe mich mehrmals erschrocken, wenn ein Windstoß kam und das Rollo dann wieder vor das Fenster geklatscht ist.

Ja, aber in bin froh, dass ich zu ihr gegangen bin, ihr damit so eine Freude machen konnte. Ich habe ihr eine kleine Flasche Sekt Rotkäppchen-Sekt Rose (0,33 l) und zum neuen Jahr einen kleinen Glücksbringer (Hufeisen) aus Marzipan mitgebracht.

Den wollte ich eigentlich meiner Fußpflegerin schenken. Sie mag so gerne Marzipan. Aber weil ich den Termin im Januar ja wegen dem Sturm absagen musste, sie jetzt erst Ende Februar wieder sehe, da habe ich ihn lieber heute mit zu unserer Nachbarin genommen. Und ich glaube, dass sich unsere Nachbarin sogar mehr darüber gefreut hat. Sie bekommt ganz bestimmt weniger Besuch, hat weniger Kontakte als meine Fußpflegerin, die ja täglich einen vollen Terminkalender hat.

Eigentlich wollte ich schon am frühen Nachmittag zu ihr rüber gehen, aber nach dem Training war ich total kaputt (einschließlich Muskelkater in Armen und Beinen), so dass ich erst mal eine Pause gebraucht habe (erst gegen 16.30 Uhr rüber gegangen bin).

Das war heute ein gutes, interessantes (bezüglich der Gespräche) und auch sehr intensives Training.

Zu Beginn war die Kontrolle. Auf seiner Waage 64,7 kg. Damit war ich schon mal voll und ganz zufrieden.

Die übrigen Werte (auch bezüglich Fett- und Muskelanteil, Bauch- und Hüftumfang usw.) bekomme ich dann beim nächsten Training.

Ich bekam dann zunächst über etwa 15 Minuten einen Vortrag von ihm (anschließend haben wir das Training dann noch etwa 50 Minuten durchgezogen).

Sein Vortrag drehte sich um Disziplin beim Essen. Bezüglich Sport bekomme ich inzwischen keine Vorträge mehr von ihm (zumindest deutlich weniger bzw. seltener als früher). Da weiß er, dass ich es möglichst oft und regelmäßig durchziehe.

Aber bezüglich Essen kennt er mich halt schon ziemlich gut. Diesbezüglich bekomme ich von ihm keine "allgemeinen" Vorträge mehr, sondern wirklich auf mich bezogen. Das ist halt der Vorteil, wenn man sich gut kennt. Wir trainieren ja schon "ein paar Jahre" zusammen, führen dabei auch immer interessante Gespräche. Dadurch kennt er mich sehr gut, kann auch gezielt (nicht Allgemein) auf mich eingehen.

Ja, "Ausreden" zählen dann nicht mehr.

Ich mache halt immer den Fehler, dass ich erst zu lange sündige und erst kurz vor der Kontrolle darauf hinarbeite. Hin und wieder klappt dieses Verfahren (so wie dieses Mal), aber es war auch schon oft der Fall (im Laufe der Jahre), dass ich das Ziel dann nicht mehr erreicht habe (dass ich dann mindestens einen Kilo oder mehr über dem angepeilten Ziel lag).

So wie früher in der Schulzeit. Nach dem Motto, in drei Wochen ist eine Klassenarbeit? Dann fängt man halt am Abend davor mit dem Lernen an, lernt die ganze Nacht dann durch.

So ungefähr bin ich heute noch (mit vielen Dingen im täglichen Leben). Ja, aber z. B. 3 Wochen sündigen und deftig Essen und dann eine Woche zum Abnehmen nutzen, das ist halt sehr knapp. Es kann durchaus klappen (so wie dieses Mal), ist aber trotzdem immer wieder sehr knapp.

Ja, und darum, um diese innere Einstellung, ging halt sein Vortrag.

Natürlich darf man Essen und Sündigen, muss es aber an anderen Tagen auch wieder "ausbügeln". Dabei den regelmäßigen Sport natürlich auch nicht vergessen.

Ja, und bei seiner Schlagfertigkeit nutzen meine ganzen Gegenargumente auch gar nichts. Ich kann sagen, was ich will, ich komme gegen ihn nicht an. Er hat immer und immer wieder die besseren Argumente (das kann manchmal mächtig nerven).

Das erinnert mich gerade an das Buch, die Biographie von Fabian Hambüchen, das ich zur Zeit lese. Bei ihm und seinem Vater ist es auch so. Sein Vater ist sein Trainer. Hin und wieder haben die Beiden auch Stress, dann bekommt er von seinem Vater einen Vortrag, dass er beim Training z. B. nicht genug Konzentration hat. Aber letztendlich motivieren ihn solche Vorträge, beim nächsten Training bessere Leistungen zu bringen.

Und Ja, auch ich will beim Abnehmen mehr Disziplin haben, weitere Erfolge erzielen. Mein Leben, meinen Körper auf Dauer gut bzw. besser im Griff behalten.

Nach diesem Vortrag haben wir dann noch ein sehr intensives und auch hartes Training durchgezogen.

Ich hatte irgendwie gehofft, dass wir danach (weil wir dadurch etwas später angefangen haben) nur noch ein "kleines" Programm durchziehen würden.

Stattdessen hat er dann mit dem Programm so richtig durchgepowert. Das war dann wirklich hart.

Zuerst das Aufwärmtraining. Zum einen seitliche Sprünge. Aber auch Kettlebell Swing mit der 10 kg Kugelhantel, Liegestütze (runter auf den Boden, eine Liegestütze und wieder hinstellen) sowie Kniebeugen und mit dem Bein weit nach oben kicken, dabei mit der gegengleichen Hand zum Schienbein ziehen.

Dann wurde es super hart. Die Arme mit den 3 kg Hanteln nach oben strecken. Die Arme eigentlich während der ganzen Übung gestreckt oben halten. Das klappte aber nicht.

So dann Ausfallschritte. Also schwer für die Beine (hinten tief runter und darauf achten, dass das Knie vorne nicht zu weit vorne ist), aufs Gleichgewicht achten, Oberkörper gerade halten und die Arme oben halten.

NEIN, das ging nicht. Es kamen Korrekturen ohne Ende. Ich war mega genervt (wie weit ist der Mond entfernt, wenn ich ihn dort oben hinschieße? - Grins).

Die Arme konnte ich nicht oben halten. Die gingen immer wieder Halb runter. Mein Oberkörper neigte sich immer wieder etwas nach vorne. Die Beine waren auch nicht richtig. Hinten ging ich nicht tief genug und vorne zu weit nach vorne (über den Fuß) hinaus.

Und so dann zig Wiederholungen. Grrrrr. Ich war mega genervt. Nein, das war nicht "etwas härter", sondern wirklich schon hart.

Danach ging es direkt so schwer weiter.

Kniebeugen, die Arme dabei weiterhin mit den 3 kg Hanteln nach oben gestreckt halten.

Nein, auch das ging nicht. Die Kniebeugen waren kein Problem, aber die Arme gingen weiterhin immer wieder halb runter und mein Oberkörper neigte sich immer wieder nach vorne. Super, super schwer.

Dann immerhin die Arme runter (seitlich an den Beinen runter) und so ein paar Kniebeugen. Das hat gut geklappt (immerhin eine "leichte" Übung).

Danach nochmals Ausfallschritte, beim Hochkommen das hintere Bein jeweils etwas gestreckt nach hinten hoch (etwas halten). Bis auf das blöde Gleichgewicht hat das gut geklappt.

Dann ging es auf dem Boden, auf der Matte weiter.

Auf alle Viere.

Zuerst gegengleichen Arm und Bein weit strecken. Kurz unter dem Bauch zusammen und wieder strecken.

Dann mit der 2 kg Hantel seitlich arbeiten, also mit dem Arm seitlich weit nach oben/hinten. Das geht mit der Zeit mächtig in den Oberarm. Von Wiederholung zu Wiederholung blieb ich mehr im unteren Bereich, kam nicht mehr nach oben (bis in Schulterhöhe, daran war nicht zu denken). Auch dabei, bezüglich des geraden Rückens, so einige Korrekturen.

Zum Abschluss (vor dem Dehnen) dann noch mit der 5 kg Hantel rudern, also den Arm/Ellenbogen nach hinten ziehen.

Immerhin zum Abschluss noch eine Übung, die ich gut kann, die ich gut im Griff habe.

Nach diesem Block dachte ich, dass jetzt noch ein paar "leichte" Übungen kommen würden (da wir ja erst später angefangen hatten), aber als ich diesen Block dann nochmals wiederholen musste, zwar mit etwas weniger Wiederholungen, aber nochmals die ganzen schweren Übungen, da fiel ich fast in "Ohnmacht" (Grins).

Während des Trainings haben wir uns noch über ein paar Übungen unterhalten, hat er mir noch gute Tipps für mein eigenes Training gegeben.

Ja, es war im Ganzen zwar wieder ein gutes Training, aber mit seinem Vortrag zu Beginn sowie den mega schweren Übungen (die Arme mit den Hanteln gestreckt oben halten zu müssen, was ich nicht geschafft habe), war es dennoch auch ein sehr hartes und intensives Training.

TitelAutorDatumBesucher
Do. 24. Mai 2018PetraM25/05/2018 - 04:08803
Mi. 23. Mai 2018PetraM24/05/2018 - 08:45839
Di. 22. Mai 2018PetraM23/05/2018 - 04:18943
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