Sonntag, 02.06.2013, Training

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Heute Mittag war ich ja zum Training. Es war zwar gut, zum Teil aber auch mächtig intensiv. Aber wie mein Trainer letztens schon gesagt hatte, wenn ich das Training als leicht bezeichnen würde, dann würde etwas falsch laufen. Also so gesehen war es heute dann sogar sehr gut.....!!!

Mit den meisten Übungen bin ich heute relativ gut klar gekommen. Zum Teil mit dem Theraband, mal mit der Hantel, mal sehr intensiv im Ausfallschritt, mit den Liegestützen (auf den Knien) und auch den Oberkörper (auf dem Bauch liegend mit den Armen in U-Haltung) anheben. So weit, so gut, aber wie heißt es doch so schön, "Ausnahmen bestätigen die Regel....". Ein paar Übungen fand ich auch extrem schwer.

Nach dem Motto, "Nur redenden Menschen kann geholfen werden", habe ich ihn mal auf meine Probleme bei den Liegestützen angesprochen, also wenn ich sie zu Hause (oder demnächst auch mal im Hotelzimmer auf einem Handtuch) auf der dünnen Matte durchführe. Er gab mir dann den Tipp, es demnächst mal mit einem Handtuch (unter den Knien) auszuprobieren. Das will ich demnächst auf jeden Fall mal testen. Ich habe es zwar letztens auch mit einem kleinen Kissen probiert, aber das war nichts, das war viel zu uneben, dabei bzw. darauf rutschte ich viel zu sehr hin und her, konnte das Gleichgewicht absolut gar nicht halten. Aber mit einem Handtuch, das werde ich bei nächster Gelegenheit auf jeden Fall mal ausprobieren.

Beim Thema Gleichgewicht muss ich sofort an 2 Übungen denken, mit denen ich vorhin mal wieder große Probleme hatte. Zum einen die Unterarm-Liegestütze auf dem Kasten, dabei die Beine im Wechsel unter den Bauch anziehen. Was ich diese Übung inzwischen hasse.....!!! Aber sie "verfolgt" mich trotzdem so ziemlich regelmäßig. Ich kann mich dabei noch so konzentrieren, das ist einfach nichts für mich, ich kriege das absolut nicht hin. Auch wenn ich meine, ich sei weit genug vorne, trotzdem kommen natürlich die Korrekturen, dass ich "noch" weiter nach vorne gehen soll. Sobald ich die Beine dann im Wechsel anziehe, werde ich total unsicher und gehe völlig automatisch mit der Hüfte hoch (um das Gleichgewicht besser halten zu können). Wie immer folgten dabei so einige Korrekturen. Anfangs habe ich dann noch versucht, es zumindest einigermaßen richtig durchführen, aber dann gab ich es schließlich entnervt auf. Ich habe die Übung zwar nicht abgebrochen, habe sie aber einfach so weiter gemacht, wie ich es halt nur kann, also mit Hüfte hoch und dem Körper zu weit hinten. Die weiteren Korrekturen habe ich dann einfach "ignoriert", besser kriege ich es ja eh nicht hin.... 

Das ist aber auch wirklich die einzigste Übung, bei der ich seine Anweisungen bzw. Korrekturen ignoriere, ansonsten versuche ich bei allen Übungen, immer besser zu werden, immer bessere Leistungen zu bringen, aber mit dieser einen Übung stehe ich halt total auf "Kriegsfuß"!!!!!

Bei einer weiteren Übung musste ich ebenfalls mächtig kämpfen. Auf alle Viere und im Wechsel Arm nach vorne strecken bzw. ein Bein nach hinten. Immerhin fand ich es dabei schon mal sehr gut, dass ich nicht  Arm und gegengleiches Beim gleichzeitig strecken sollte, was sonst ja meistens der Fall ist (dieses Mal Arm und Bein immer einzeln). Aber irgendwie war ich dabei jeweils zu sehr auf den Arm bzw. auf das Bein konzentriert, so dass ich meinen Körper nicht unter Kontrolle hatte. Völlig automatisch ging mein Körper, also die Gewichtsverlagerung dann immer zur anderen Seite (also zum Standbein) rüber. Eigentlich sollte ich dabei immer mittig bleiben, aber das habe ich nicht geschafft. Es folgten dabei so einige Korrekturen, aber trotzdem ging ich (völlig aus dem Unterbewusstsein) immer wieder zur Seite rüber. Als der Wechsel dann auch noch langsamer erfolgen sollte, also Arm bzw. Bein etwas länger gestreckt oben bleiben sollte, da war es ganz aus, da war ich nur noch auf Arm bzw. Bein konzentriert. 

Aber am "schlimmsten" fand ich heute am Schluss die Crunches. Die führen wir ja immer in verschiedenen Varianten durch. Die "normale", die gerade Variante hat relativ gut geklappt, dabei kam ich auch relativ hoch, ebenso dabei den Oberkörper zu den Seiten zu drehen, auch damit kam ich gut klar.

Aber dann kam eine Variante, bei der ich schließlich genervt war ohne Ende. Dabei hatte ich heute meinen Rücken absolut nicht unter Kontrolle. Zuerst flach liegen bleiben, ein Bein aufstellen und das andere Bein anziehen (dass die Hüfte etwas hoch geht) und wieder flach nach unten strecken. Immer im Wechsel. Dabei war ich schon auf Bein und Hüfte konzentriert und es kamen immer wieder Korrekturen, dass ich mehr auf den Rücken achten soll, die Lendenwirbel weiter runter drücken soll. 

Dann kam der Oberkörper noch dazu. Hände hinter den Kopf und beim Bein anziehen Oberkörper hoch, dem Knie entgegen. Jedes Mal, bei jedem Runtergehen, ging mein Rücken ein Stückchen hoch und jedes Mal folgte der gleiche Kommentar, dass ich mehr auf den Lebenwirbelbereich achten soll. Ich weiß nicht mehr, wie oft er das gesagt, hat, unzählige Male. Ich habe es aber nicht hinbekommen, war total auf Bein und Oberkörper konzentriert und habe selber gemerkt, wie der Rücken immer wieder hochging. Mit jedem einzelnen Durchgang, mit jedem weiteren Kommentar, war ich dann schließlich genervter...... 

Diese Übung war zwar nicht wirklich schwer, aber trotzdem war ich danach mega genervt. Ich habe mehrmals gedacht, als mein Rücken wieder hochging, Nein, sag es jetzt nicht, ich weiß bzw. merke es selber, dass ich schon wieder hoch gehe, aber im nächsten Moment kam schon wieder sein Satz, dass ich mehr auf die Lendenwirbelsäule achten solle, immer runter drücken soll (dieser Satz kam etwa im 30 Sekunden-Rhythmus, bei jedem Strecken des Beines aufs Neue....). Ja, man......, es hat aber trotzdem nicht geklappt.... Nerv........

Ja, aber das waren heute aber auch wirklich die einzigsten "negativen" oder besser gesagt schweren Übungen, ansonsten bin ich mit allen Sachen relativ gut klar gekommen. 

Ein Block war dabei (mit Wiederholung), den ich auf Zeit machen sollte. Jede Übung 50 Sekunden, dazwischen jeweils eine kurze Pause. Daran muss ich mich erst noch gewöhnen. Also in dieser Zeit dann von der jeweiligen Übung so viele Wiederholungen wie möglich zu schaffen. Die Übungen an sich waren alle gar kein Problem. Ich bin es halt nicht gewohnt, auf Zeit zu trainieren, das haben wir bei ihm bisher auch noch nicht so oft gemacht. Egal ob bei KG oder in den früheren Gymnastik-Gruppen, jedes Mal wurden (bzw. werden bei der KG) die Übungen mit "Betonung" gemacht, die Übungen bewusst durchführen, die Spannung möglichst lange halten und dann langsam wieder lösen. Anders kenne ich es halt nicht. Ja, und jetzt soll ich bei diesen Übungen auf Zeit alle Abläufe möglichst schnell durchziehen, möglichst viele Wiederholungen machen (dabei natürlich auch richtig, worauf er natürlich auch immer achtet, also ganz bestimmt nicht nur "andeuten", das ist dabei ganz und gar nicht möglich). "Oben", also nach der Übung, keine richtige Pause (z. B. bei den Liegestützen), sondern "fließender Wechsel", direkt wieder runter. Das finde ich wirklich zum Teil super schwer, die Übungen so zügig hintereinander durchführen zu sollen. Daran muss ich mich wirklich erst noch gewöhnen....!!!!!

 

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Sonntag, 24.03.2019PetraM25/03/2019 - 03:467
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