Sonntag, 03.02.2013

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Heute fiel mir alles so richtig schwer. Ich habe, wie ich gestern schon befürchtet habe, in beiden Oberschenkeln einen mächtigen Muskelkater. Am liebsten wäre ich den ganzen Tag über nur ruhig sitzen geblieben. Im Sitzen merke ich nichts davon, im Laufen umso mehr. Ich hatte allerdings ein bisschen was zu tun, in der Küche und außerdem musste ich ja noch die Wäsche sortieren. Ich war beim Laufen zwar relativ langsam (den Gang in den Keller, also raus auf die Treppe, habe ich mir heute auch lieber erspart), aber das Wichtigste habe ich dennoch in den Griff bekommen. 

Heute morgen war ich zunächst auf der Waage, 77,7 Kilo, also einen Kilo mehr als letzte Woche. Aber damit war nach der letzten Woche irgendwie auch zu rechnen. Am Dienstag habe ich das Fahrrad fahren ja ausfallen lassen, stattdessen die 2 Tafeln Schokolade gegessen, ja und am Donnerstag war mein Freund nach der Arbeit noch bei McDonalds, da habe ich also abends um 23 Uhr noch 2 McChicken gegessen (wovon mein Trainer eh nicht allzu viel hält, um es "vorsichtig" zu formulieren). 

Ja, wenn ich bis zur nächsten Kontrolle auf seiner Waage wirklich unterhalb, oder höchstens bei 75 Kilo liegen will, dann muss ich jetzt wirklich wieder anfangen zu "kämpfen", ansonsten werde ich das nicht schaffen. Trotz des Muskelkaters habe ich mich heute Abend dann noch zusammen gerissen und bin Fahrrad gefahren, dieses Mal wieder mit flotter Musik im Hintergrund. Irgendwie kam ich heute (mit dieser Musik) dann sogar sehr gut in Schwung, bin durchschnittlich 16/17 km/h gefahren und habe in 39 Minuten 11 Kilometer geschafft. Heute fiel es mir sogar irgendwie leicht. Als ich beim Fahren dann erstmal im Rhythmus war, da habe ich den Muskelkater auch gar nicht mehr so richtig wahrgenommen.

Beim Fahren wechsel ich ja immer des Öfteren die Sitzposition. Zwischendurch, auch um mal gerade zu Sitzen (nicht immer nach vorne über den Lenker gebeugt), nahm ich die Arme, also die Hände zwischendurch immer mal wieder hinter den Kopf. Das ist halt bei sportlichen Sachen immer wieder meine typische Haltung, die ich automatisch einnehme. Allerdings kann ich das nicht lange so halten. Schon nach kurzer Zeit gehen meine Arme, also die Ellenbogen ein ganzes Stück nach vorne. Dort kann ich die Arme dann eine ganze Zeitlang halten, auch ohne Probleme, also Schmerzen zu bekommen. Ja, aber sowohl bei der KG als auch beim Training kommen dann immer sofort die Korrekturen. Beide achten immer darauf, dass die Ellenbogen dabei möglichst weit hinten sind, womit ich halt immer Probleme habe, was ich nie lange halten kann. Vorhin beim Fahren war ich so auf die Beine konzentriert, immer den gleichen Rhythmus beizubehalten, dass ich meistens gar nicht so richtig auf die Arme geachtet habe. Erst als die Ellenbogen fast vorne waren wurde es mir wieder bewusst. Ich nahm die Arme dann wieder für kurze Zeit nach hinten, bekam dann Angst, dass ich wieder Schmerzen bekommen könnte und lehnte mich dann doch lieber wieder nach vorne über den Lenker.

Heute Abend haben wir dann mal wieder einen meiner Lieblingsfilme geguckt, Nachts im Museum Teil 2. Auch wenn ich diesen Film inzwischen schon einige Male gesehen habe, sobald er im Fernsehen läuft, gucke ich ihn mir trotzdem immer wieder gerne an. Schon alleine weil ich Ben Stiller und Owen Wilson total klasse finde. Auch die Neuverfilmung von Starsky und Hutch mit den beiden in den Hauptrollen habe ich schon einige Male gesehen. Ich finde, dass die Beiden in solchen Filmen ein gutes Team sind.

Heute Nachmittag haben wir dann zufällig erfahren (als mein Freund kurz in der Garage war und dort unseren früheren Nachbarn getroffen hat, der jetzt die letzten Sachen für den Sperrmüll vorbereitet), dass unsere neuen Nachbarn bereits ein Kind haben und die Frau zur Zeit schwanger ist. Jetzt hoffen wir, dass "trotzdem" alles positiv verlaufen wird. 

Uns fiel vorhin sofort wieder eine Situation ein, die vor etwa 2 Jahren passiert ist. Der Junge nebenan (die gerade ausgezogen sind), war etwa 8 Jahre alt. Er war begeisterter Fußballer, spielte auch jedes Wochenende in seiner "Mannschaft". In seiner Freizeit spielte er ebenfalls ständig vor den Garagen Fußball. An einem Tag parkte mein Freund unser Auto vor unserer Garage. Der Junge spielte dort mal wieder Fußball und traf dann genau unseren Außenspiegel, der sofort abgerissen ist. Der Junge sagte sofort Entschuldigung, dass er das nicht wollte, dass das keine Absicht war. Damit, mit dieser Entschuldigung, war für diese Familie diese Sache dann allerdings "erledigt". Für uns bzw. für meinen Freund noch lange nicht. Er hatte schließlich die Rennerei, musste zunächst einen neuen Außenspiegel besorgen, dann einen Termin bei der Werkstatt ausmachen usw. Dass er deswegen mächtig sauer war, das haben unsere Nachbarn natürlich gemerkt. Der Mann gab ihm schließlich als "Entschädigung" 100 Euro in die Hand. Mein Freund hat jetzt Angst davor, dass sich ähnliche Situationen wiederholen könnten. Naja, erstmal abwarten...!!!

Früher wollte ich ja selber mal Kinder haben, aber das Schicksal wollte es halt anders. Als wir zusammen gekommen sind, haben wir Kinder noch fest eingeplant. Aber ich war ja gerade mal 18 Jahre, hatte gerade erst die Ausbildung begonnen. Ich habe von Anfang an gesagt, dass Kinder für mich erst in Frage kommen, wenn ich um die 30 Jahre alt bin. In meiner Berufsschulklasse waren mehrere, die damals schwanger geworden sind. Ich fand das ganz schrecklich (natürlich muss das jeder für sich selber wissen!!!). Wozu mache ich denn die Ausbildung, um dann anschließend zu Hause "rumzuhängen"? Erst die ganze Schulzeit mit der ständigen Nachhilfe, um gute Noten zu bekommen. Dann die harte Ausbildung (mit einem super strengen Chef), einschließlich der Abschlussprüfung, mit der ich, Dank der Prüfungsangst, ja ebenfalls Probleme hatte (aber Hauptsache bestanden). Dann war gerade die Zeit, als überall Computer eingeführt worden sind. Die Frauen, die damals Kinder bekommen haben und dann meistens 18 Monate (oder auch bis zu 3 Jahre) zu Hause geblieben sind, die konnten anschließend neu angelernt werden, weil sie sich mit Computern nicht auskannten. Das wollte ich mir ersparen. Nach der ganzen Ausbildung wollte ich endlich erstmal davon was haben, erstmal ein paar Jahre arbeiten gehen, im Beruf richtig Fuß fassen. Wenn ich dann auf die 30 zugehe, dann wollte ich mir ernsthaft Gedanken über Kinder machen.

Ja, aber dann hat mir mein Rücken halt einen Strich durch die Rechnung gemacht. Mit Anfang 20 war ich noch super schlank, Kleidergröße 36 bis 38. Aber mit Mitte 20 ging es dann Schlag auf Schlag los. Die Verbiegung des Rückens ging dann mächtig schnell, so dass mich damals dann ja alle auf eine mögliche Schwangerschaft angesprochen haben. Mit der Verbiegung haben mir dann die Ärzte dringend von einer Schwangerschaft abgeraten. Das wäre für mich gesundheitlich niemals gut gegangen. Aber tragisch fand ich das nicht unbedingt. Zum einen war ich zu dieser Zeit beruflich in der früheren "Schreib-Abteilung" fest integriert (hatte zur diesem Zeitpunkt gerade den nächsten 1,5-Jahres-Vertrag), in der ich mich ja eh wohl gefühlt habe, so dass mir die Arbeit eh Spaß gemacht hat. Warum sollte ich mit einem Kind zu Hause "rumhängen", wenn mir die Arbeit doch viel mehr Spaß macht. Das Thema Kinder war für mich von heute auf morgen "Vergangenheit". Das ging in meinem Kopf sehr schnell. Mir persönlich hat Arbeiten halt immer schon mehr bedeutet als die Kindererziehung. Aber wie gesagt, das muss jeder für sich persönlich entscheiden.

Außerdem war mein Schwiegervater zu dieser Zeit bereits schwer krank, hatte seinen zweiten Schlaganfall hinter sich (nach dem dritten ist er gestorben). Er war dann charakterlich über viele Jahre fast schon ein "Kind", um das wir uns ständig kümmern mussten. Ich wohnte weiterhin bei meiner Mutter (erst als mein Schwiegervater gestorben ist, sind wir zusammen gezogen), verbrachte aber die Wochenenden (und auch die meiste Zeit in den Urlauben) immer bei meinem Freund (also gemeinsam in der Wohnung mit seinem Vater). Es kam so oft vor, dass sein Vater dann nachts plötzlich an unserem Bett stand, nach dem Motto, ich habe Durst, gib mir bitte mal was zu Trinken (oder Ich habe Hunger, mache mir bitte mal eben ein Butterbrot.....). Er war über viele Jahre dann schon unser "großes Kind", um das wir uns immer im Wechsel gekümmert haben. Mal ist mein Freund aufgestanden, mal habe ich mich um ihn gekümmert. Das war die Zeit, als meine Kolleginnen ständig dran waren, dass ich mich endlich von meinem Freund trennen soll, mir die Belastung mit meinem Schwiegervater nicht antun soll. Natürlich war die Zeit mächtig hart, aber wir haben es trotzdem gemeinsam durchgestanden. Wenn ich damals dann tatsächlich noch ein Kind gehabt hätte, ich weiß wirklich nicht, wie ich das dann alles unter einen Hut hätte bringen sollen. Irgendwo sind dann auch meine Grenzen. 

Aber wenn ich damals dann doch schwanger geworden wäre, dann hätten wir auf jeden Fall schon Namen gehabt, darüber hatten wir mal gesprochen, also über unsere Lieblingsnamen, wie wir unsere Kinder genannt hätten. Bei Jungen steht Sascha bei mir an erster Stelle, danach Thomas und dann Michael. Außerdem gefällt mir inzwischen auch Samuel echt gut (der den Unfall bei Wetten Dass hatte). Mit Michael oder auch Martin wäre mein Freund ebenfalls einverstanden gewesen.

Bei Mädchen finde ich Sarah am schönsten, danach Susanne oder auch Susanna und danach Michelle. Deswegen haben wir unsere Katze, unseren "Kindersatz", dann ja auch Susi genannt, die wir ebenfalls auch des Öfteren Susanne oder Susanna nennen. Mein Freund findet Susanna halt auch sehr schön, oder ansonsten auch Monique, wobei ich diesen Namen zu "hart" finde. Er ist zwar schön, aber er klingt so "hart", ich bin halt mehr für "weiche" Namen wie Sarah oder Sascha. 

 

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