Sonntag, 03.03.2013

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Der heutige Tag war total ruhig, im Haushalt habe ich nur das absolut nötigste gemacht, ansonsten sehr viel gelesen. Aber so ein ruhiger Tag zum "Kräfte sammeln" tut zwischendurch auch mal ganz gut.

Heute Abend bin ich dann noch Fahrrad gefahren, heute 12,5 Kilometer in 46 Minuten. Das hat wieder total gut getan. Wie heißt es beim Fußball, beim Training immer so schön, nach der WM ist vor der EM. Das ist bei mir beim Training ja auch nicht viel anders. Nach der "Kontrolle" (also dem Wiegen) ist gleichzeitig auch vor der (nächsten) Kontrolle. Er hat gestern eh schon angekündigt, dass wir es demnächst häufiger durchführen werden, in etwa im 4 Wochen Rhythmus (und nicht mehr im 3 bis 4 Monats-Rhythmus, so wie im letzten Jahr). 

Das heißt, die nächste Kontrolle wäre dann in etwa Anfang April, also im Prinzip kurz nach Ostern. Äh ja, wenn ich bedenke, wie viele "Schoko-Hasen" ich im letzten Jahr zu dieser Zeit, also vor Ostern gefuttert habe, ich glaube, das erspare ich mir dieses Jahr lieber. Ansonsten kriege ich das Gewicht wahrscheinlich nie mehr in den Griff. 

Letzte Nacht hatte ich bezüglich Schwimmen nach langer Zeit mal wieder einen heftigen Alptraum.

Wir hatten gestern zu Beginn des Trainings ein kleines Gespräch bezüglich meiner Arbeitssituation bzw. meiner Arbeitsweise ("Was weg ist, ist weg"), dass man manche Arbeitsabläufe anders bzw. zeitsparender Organisieren bzw. bearbeiten kann. In diesem Zusammenhang hatte er einen Tipp, wie ich diesbezüglich weiter kommen könne (sozusagen mit einem "Verhaltenstherapeuten"). Ich sage mal so, grundsätzlich finde ich es echt gut, dass er sich Gedanken darüber macht, wie er mir helfen kann. Aber auf diese Idee kann ich aus "finanziellen Gründen" wirklich nicht eingehen. Ich komme finanziell zwar absolut klar und bin im großen und ganzen eh ein sehr sparsamer Mensch, aber so eine "Verhaltenstherapie" würde für mich zusätzliche Kosten bedeuten, die ich mir im Leben nicht leisten kann. Wenn ich aufs Training und auf die KG verzichten würde, was ich ganz bestimmt nicht machen würde (ich habe keine Lust, wieder Schmerzen zu bekommen, bin ja froh, dass ich das endlich so gut im Griff habe), dann wäre diese Idee durchaus denkbar. Aber zur Zeit kann ich mir finanziell keine weiteren großen Sprünge mehr erlauben. 

In diesem Zusammenhang habe ich gestern Nachmittag dann noch so gedacht, wenn ich wesentlich mehr Geld hätte, dann würde ich mir nicht nur so eine Verhaltenstherapie leisten (was für mich zugleich auch eine Zeitfrage wäre, da ich mit dem Sport ja auch schon ganz schön eingespannt bin), dann hätte ich meinen Trainer schon längst auf den Schwimmunterricht angesprochen, um dabei mal etwas sicherer zu werden. 

Ja, und in diesem Zusammenhang habe ich dann gedacht, hätte ich ihn dann wirklich schon aufs Schwimmen angesprochen? Ich meine das Schwimmen im kleinen Becken werde ich im Anschluss an die Wassergymnastik hin und wieder mal durchführen, nicht unbedingt in jeder Woche (je nach "Lust und Laune") aber hin und wieder werde ich es bestimmt mal machen (sofern ich es dort "darf", wenn halt noch andere bzw. Übungsleiter in der Nähe sind). 

Ja, aber das Schwimmen im großen Becken, das ist für mich halt ein anderes Thema. O k, wenn ich im Schwimmen im Allgemeinen sicherer wäre, dann würde mir das Schwimmen im großen Becken wahrscheinlich weniger oder nichts mehr ausmachen. Bei meiner Unsicherheit finde ich es halt gut bzw. besser, dass ich im kleinen Becken überall und jederzeit Stehen kann, eine Pause machen kann. Es ist jetzt nicht so, dass ich viele Pausen machen würde, ich ziehe zum Teil 15 bis 20 Minuten eine Bahn nach der Anderen durch, ohne eine Pause, aber alleine der Gedanke, dass ich es könnte, dass ich jederzeit überall Stehen könnte, der beruhigt mich dabei halt. 

Ja, aber bei diesem Schwimmunterricht müsste ich mich dann trotzdem erstmal überwinden und mal wieder (nach so vielen Jahren) ins große Becken gehen. Ja, und da fängt mein Problem halt schon an, dass ich davor inzwischen halt eine Angst entwickelt habe. Und davon handelte mein Alptraum letzte Nacht.

Wir standen vor dem großen Becken, hinten auf der tiefen Seite, neben den Startblöcken. Mit "wir" meine ich eine Gruppe von Frauen und mein Trainer. Er meinte dann zu mir, dass ich ins Becken gehen soll und ich fragte noch, ob ich auf der anderen Seite reingehen könne, wo ich zunächst noch stehen kann, aber darauf ging er nicht ein. Ich solle ja nicht sofort losschwimmen, sondern nur reingehen und mich am Rand festhalten. Ich blieb jedoch Stehen, hatte totale Angst, da rein zu gehen. Die anderen Frauen waren dann alle dran "Nur Mut, trau dich, du brauchst keine Angst zu haben, du bist ja nicht alleine, wir passen alle mit auf" (das hat mich sehr an meine Gruppe bei der Wassergymnastik erinnert, bezüglich der Übung mit der Nudel unter dem Fuß, mit der ich so große Probleme habe). 

Mein Trainer war auch ständig dran, "Vertrau mir, ich bin ja da und passe auf, es kann nichts passieren, du musst dich nur überwinden". Beim Training vertraue ich ihm ja voll und ganz, aber das Thema Schwimmen, das ist für mich ein völlig anderes Thema, sozusagen eine "völlig andere Welt". Die anderen Frauen sind dann alle ins Wasser gesprungen (und zum Teil direkt losgeschwommen) und riefen mir weiterhin zu, dass ich mich endlich trauen soll, endlich zu ihnen ins Becken kommen soll (im Becken schwammen auch ein paar von den Wassernudeln rum). Aber in dem Moment wurde meine Angst zu groß und mir kamen die Tränen (so wie es mir an Karneval ja auch passiert ist). Ich bin dort dann rausgerannt und in diesem Moment dann zum Glück wach geworden. 

Ich hasse solche Alpträume. Sie sind in letzter Zeit, auch seitdem es auf der Arbeit ruhiger geworden ist, zwar deutlich weniger und seltener geworden, aber so ein kleiner Auslöser, so ein paar Gedanken reichen bereits aus und schon habe ich den nächsten fiesen Traum. 

Wie gesagt, das große Becken habe ich für mich zunächst wirklich "abgehakt". Vielleicht kann ich mich irgendwann in der Zukunft mal dazu überwinden und auch darin mal ein paar Bahnen schwimmen gehen (im Verein will ich auf jeden Fall bleiben). Ich werde mich weiterhin auf die Wassergymnastik konzentrieren, was mir wirklich Spaß macht und gelegentlich dann halt mal im Anschluss im kleinen Becken ein paar Bahnen schwimmen. Aber das war es dann (zumindest vorerst, vielleicht bekomme ich die Angst vor dem großen Becken, vor dem tiefen Wasser ja im Laufe der Zeit doch mal in den Griff). Ich weiß, es klingt "paradox", wenn man mit einer solchen Unsicherheit (bezüglich des Schwimmens) in einen Schimmverein eintritt, aber ich bin dort in erster Linie nur wegen der Wassergymnastik eingetreten, das Schwimmen ist für mich absolut "nebensächlich" (wie gesagt, ich werde es hin und wieder nach dem Unterricht im kleinen Becken machen). 

 

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