Sonntag, 09.12.2012

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Der Tag war im großen und ganzen ganz schön. Heute Nachmittag waren wir ja in der Stadt, ein bisschen Geschäftebummel. So heftig, wie es geregnet hat, war nur sehr wenig los. 

Beim Juwelier habe ich mir für den Gutschein ein Armkettchen geholt, so eines, wo man verschiedene kleine Anhänger dranhängen kann. Die kann man jederzeit wechseln oder auch noch zusätzliche holen. Diese Anhänger gab es in den verschiedensten Formen, Farben und Größen, ich habe mich allerdings für kleine entschieden, zu große würden mich am Handgelenk sonst nur stören. Anhänger mit Herzchen, einem Blatt und Schmetterlingen. 

Ich habe einige Sachen mit Schmetterlingen, auch Broschen, Kettenanhängern, Ringe usw. Meine Mutter hatte, als ich ein Kind war, mehrere Lieblingslieder, unter anderem "Butterfly" von Danyel Gerard. Ja, und diesen "Spitznamen" hatte sie mir als Kind gegeben, "Butterfly", das ist bei mir irgendwie hängen geblieben. Von Kindheit an habe ich deswegen immer sehr viele Sachen mit Schmetterlingen gehabt. Als das Lied 1971 rauskam, war ich ja gerade 2 Jahre alt.

http://www.youtube.com/watch?v=tBbI7TQGHj0

Als ich dann älter wurde, bekam ich einen anderen Spitznamen. Meine Mutter hatte sich immer eine Tochter gewünscht und hatte auch nur einen Mädchennamen ausgesucht. Sie wurde dann irgendwann mal gefragt, was sie gemacht hätte, wenn ich ein Junge geworden wäre, und sie veränderte dann in meinem Namen spontan nur einen Buchstaben. Ja, und dieser Jungenname ist bis heute bei mir hängen geblieben. Es gibt einige, die mich inzwischen so nennen (grins), sogar mein Freund und seine Familie nennen mich aus Scherz oft so (ich fühle mich damit auch längst angesprochen, reagiere darauf). Das ist immer witzig, wenn wir zusammen in einem Geschäft sind, mein Freund mich sucht, mich ruft (mit diesem Jungennamen), andere das mitbekommen und ich dann, also eine Frau, um die Ecke kommt. Über den Blick der anderen Kunden musste ich dann schon oft lachen. 

Meine Mutter kann mich übrigens nicht verstehen, wie ich auf der Arbeit reagiert habe. Sie ist diesbezüglich viel "härter und krasser" als ich. Sie meinte zu mir, sie hätte auch meinem Chef gegenüber kein Blatt vor den Mund genommen und hätte ihm ihre Meinung direkt ins Gesicht gesagt, ohne Rücksicht auf Verluste, was ich mir aber wirklich nicht traue. Ich weiß eh nicht, wie es auf der Arbeit jetzt weiter läuft. Ich habe jetzt schon Angst davor, wenn ich ihn das nächste Mal sehe und mit ihm sprechen muss, was sich im beruflichen Alltag auf Dauer ganz bestimmt nicht vermeiden lassen wird. 

Ich bin aber trotzdem froh darüber, dass ich am Freitag mit meinem Kollegen so offen darüber gesprochen habe, dass zumindest er jetzt weiß, wie es mir seelisch geht, wie es seelisch in mir zur Zeit aussieht. Dass ich früher oder später die Abteilung wechseln werde, das war diesbezüglich die einzigste richtige Entscheidung (bevor ich seelisch völlig unten bin). Wie gesagt, die Probleme fingen bereits vor einiger Zeit an und umso länger ich darüber nachdenke, umso mehr Situationen fallen mir wieder ein, wo es Probleme auf der Arbeit gab (wo ich mich mächtig unter Druck gesetzt gefühlt habe). 

Im Prinzip hat mein Trainer recht, ich hätte diesen Schritt schon viel früher gehen sollen, aber nicht das Gespräch mit meinem Chef, sondern das Gespräch mit meinem Kollegen führen sollen. Ich hätte früher reagieren sollen, bevor ich seelisch so weit unten bin. Aber für manche Schritte braucht man nunmal auch einen gewissen Mut, den ich bisher noch nicht hatte. 

Heute beim "Griechen" habe ich übrigens "deftig" gegessen, einschließlich Pommes und Soße, habe jedoch auf den Nachtisch verzichtet. Ab morgen will ich dann wieder deutlich mehr aufpassen, was mir zunächst mit Sicherheit total schwer fallen wird (da die "Stutenmänner" ja immer noch in allen Bäckereien liegen). Morgen Abend habe ich wieder KG und anschließend plane ich das Fahrrad fahren noch mit ein. Ich hoffe, dass ich das dann auch wirklich durchziehe. Jetzt, wo mir der "Balast" von den Schultern genommen worden ist, wo es nur noch eine Frage der Zeit ist, wie lange ich noch in dieser Abteilung bin, jetzt muss ich wieder anfangen an mich zu denken (einschließlich der Diät und dem Sport) und darf mich nicht mehr weiter runter ziehen lassen. 

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