Sonntag, 10.02.2013 - "Mobbing durch Feindin"

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Heute war, so wie geplant, mein "Haushaltstag", ich habe so ziemlich alles geschafft, was ich eingeplant hatte. Morgen wird es deswegen hoffentlich ein deutlich ruhiger Tag werden. Nach "getaner Arbeit" bin ich heute Abend dann noch Fahrrad gefahren, 10 Kilometer in 37 Minuten. Heute morgen war ich zunächst auf der Waage, 77,2 Kilo, also ein halbes Kilo weniger als letzte Woche. Für in 2 Wochen hat mein Trainer ja die nächste "Kontrolle" angekündigt. Bei seiner letzten Kontrolle Mitte Januar hatte ich auf seiner Waage 78,2 Kilo. Selbst wenn ich es in den nächsten 2 Wochen nicht schaffen sollte, auf oder sogar unter die 75 Kilo zu kommen, dennoch ist es mein Ziel, auf seiner Waage zumindest einen kleinen Teilerfolg zu haben, also unterhalb der 78 Kilo zu sein. Im Prinzip müsste das zu schaffen sein. Für morgen plane ich das Fahrrad fahren ebenfalls wieder ein und auch für Dienstag, da ich am Dienstag ja eh keinen Termin habe, abends also Freizeit. Ansonsten ging es mir heute echt gut (seelisch und körperlich), dieses Mal hatte ich vom Training noch nichtmals einen Muskelkater. Daran merke ich, dass ich im Laufe der Zeit immer besser werde, dass ich selbst von diesem intensiven Training immer seltener (nur noch gelegentlich) einen Muskelkater kriege.

Heute wollte ich mal über meine "Feindin" schreiben, meine "Erzfeindin" wie ich sie immer nenne. Dieses Mädchen (bzw. jetzt natürlich Frau) hat mir das Leben zum Teil super schwer gemacht. Ich war einfach immer viel zu still und schüchtern, um mich gegen dieses Mädchen zu wehren. Aber auch das möchte ich hier jetzt mal los werden.

Diese "Geschichte" beginnt noch vor der Grundschule. Ich hatte damals eine sehr gute Freundin, mit der ich ständig zusammen hing. Wir beide waren über viele Jahre sehr eng befreundet (auch noch in der Realschule), sind bis heute übers Internet flüchtig in Kontakt. Dann zog eine neue Familie in unserer Straße ein, meine "Feindin" sozusagen. Das Mädchen war in unserem Alter. Ich kann mich selber nicht mehr daran erinnern, weiß das nur noch aus den Erzählungen unserer Eltern. Dieses Mädchen mochte meine Freundin und nahm sie immer mehr in Beschlag. Meine Freundin hatte schließlich kaum noch Zeit für mich, hing nur noch mit meiner "Feindin" rum, worüber ich damals wohl sehr eifersüchtig gewesen sein muss. Schließlich bekamen wir 3 so heftigen Streit, dass unsere Eltern eingreifen mussten, den Streit irgendwie wieder schlichten mussten. Letztendlich war es damals so, dass sich meine "Feindin" von uns abgewandt hat, sich einen neuen Freundeskreis gesucht hat und ich mich mit meiner Freundin wieder sehr gut verstanden habe. Wir beide kamen dann in der Grundschule in eine Klasse (meine "Feindin" in die Parallelklasse) und dann ebenfalls in der Realschule (meine "Feindin" kam auf die Gesamtschule).

Die Klasse in der Realschule war im ganzen echt toll. Ich habe dort noch weitere gute Freundschaften geschlossen. Mitten in der 6. Klasse, im Februar 1982, bin ich dann ja auf die Gesamtschule gewechselt. Nachdem ich ein Jahr lang das Gipskorsett hatte (Februar 1981 bis Februar 1982), hat das Gesundheitsamt dann den Wechsel in die Gesamtschule organisiert, damit ich dort die Hausaufgaben in der Schule machen konnte (was ich aber nur selten geschafft habe, meistens den "Rest" abends zu Hause, für eine Stunde war es immer viel zu viel) und die Bücher in der Schule im Spind einschließen konnte. 

Der Abschied von der Realschule fiel mir dann total schwer, mich von den Klassenkameraden zu verabschieden. Am ersten Tag in der Gesamtschule bekam ich dann den Schock meines Lebens. Ich kam ausgerechnet in die Klasse meiner "Feindin"....!!!

Schon Wochen, bevor ich gewechselt habe, wurde dieser bevorstehende Wechsel in der neuen Klasse bekannt gegeben, einschließlich meines Namens. Meine "Feindin" sah ihre Chance gekommen, sich dafür zu "rächen", dass sie sich damals von meiner besten Freundin "trennen" musste, sich einen neuen Freundeskreis aufbauen musste. Sie erzählte dann sofort allen in der Klasse, dass sie mich kennen würde und erzählte unzählige Lügengeschichten über mich, alles total aufgebauscht. Davon haben mir später dann mehrere Klassenkameraden erzählt. 

Als ich dort dann in die Klasse kam, da wollte keiner was von mir wissen, alle gingen total auf Distanz, ich bekam keinerlei Kontakt. Wenn die Anderen in der Pause z. B. zusammen auf einer Bank saßen und ich dorthin ging, mich auf den Rand setzte, da standen die Anderen geschlossen auf und gingen weg. Alle waren immer nur dran, "Da kommt die eingebildete Realschülerin, mit der wollen wir nichts zu tun haben". Diese Zeit war für mich super hart. Dazu kam, dass ich in der Schule nicht mitgekommen bin. In allen Fächern waren die in der Gesamtschule schon viel weiter, als wir in der Realschule gewesen sind. In Englisch waren die viel weiter, ich kam mit dem Vokabel-Lernen gar nicht mehr nach und in Mathe waren die mit den Bereichen schon am Ende, mit denen wir in der Realschule gerade erst begonnen hatten. Damals habe ich sehr viel geweint, wusste überhaupt nicht mehr weiter.

In der Gesamtschule war es damals so (ich weiß nicht, ob das heute dort auch noch so ist), dass es in der 5. und 6. Jahrgangsstufe 9 Klassen gibt, dann werden aus allen Klassen ein paar Schüler genommen und mit denen ab der 7. Klasse eine neue, eine 10. Klasse gebildet. Damals wurde dann gefragt, wer freiwillig in diese neue Klasse wechseln möchte, was zunächst alle Schüler abgelehnt haben.

Meine "Feindin" wollte mich unbedingt los werden. Sie setzte sich dann mit den 3 größten Mädchen in der Klasse in Verbindung. Ich weiß nicht, womit sie sie "bestochen" hat, aber diese 3 haben dann schließlich mitgemacht. Die 3 haben mich dann in einer Pause "abgefangen", haben mich zum Klo gebracht und haben mich dort so verprügelt, dass ich schließlich von oben bis unten blaue Flecken hatte (immer mit den Worten, dass ich endlich aus ihrer Klasse verschwinden soll). Ich weiß nicht mehr, wie sie das gemacht haben, auf jeden Fall haben sie den Toilettenraum von außen so verschlossen, dass ich dort nicht mehr rausgekommen bin. Ich war völlig fertig mit den Nerven, habe geweint ohne Ende und erst gegen Abend haben mich die Putzfrauen dort dann befreit. 

Danach hatte ich dann 2 Wochen lang einen Krankenschein, schon alleine wegen der blauen Flecke sind meine Eltern mit mir zum Arzt gegangen. "Passiert" ist den 3 Mädchen deswegen nichts, sie wurden nur mündlich verwarnt, zukünftig solche "Aktionen" zu unterlassen, ansonsten würden sie von der Schule fliegen. Meine Mutter setzte sich dann mit meinem Klassenlehrer in Verbindung und er hat sofort angeleiert, dass ich auf jeden Fall die Klasse wechseln würde, in diese neue 10. Klasse kommen würde. 

Was für mich seelisch ebenfalls sehr hart gewesen ist, das war, dass meine Mutter dann mit mir zu diesen 3 Mädchen gefahren ist. Alle 3 Mädchen mussten sich im Beisein unserer Mütter bei mir dafür entschuldigen (darauf hätte ich wirklich absolut verzichten können!!) und gaben dabei an, dass es nicht ihre Idee gewesen sei. Sie wurden mit verschiedenen Mitteln von meiner "Feindin" bestochen, damit sie es machen. 

Mein damaliger Klassenlehrer, der total in Ordnung war, hat dann (noch während meines Krankenscheines) vor der ganzen Klasse einen "Vortrag" über dieses Verhalten, also über Mobbing gehalten. Dabei nannte er auch offen die Namen der 4 Mädchen, also meiner "Feindin" und der anderen 3 Mädchen (die mich verprügelt hatten). Er sagte dabei auch, dass ich deswegen die Klasse wechseln werde. Daraufhin meldeten sich 2 Jungen und ein Mädchen, dass sie mit so einem Mobbing nichts zu tun haben möchten, jemand zu meiden, das wäre eh schon gemein gewesen, aber dann auch noch Gewalt anzuwenden, das würde wirklich zu weit gehen, damit wollten sie nichts mehr zu tun haben. Sie würden dann mit mir die Klasse wechseln. Als ich nach dem Krankenschein dann wieder zur Schule ging, mit Bauchschmerzen und Angst ohne Ende, da sprachen die 3 (das Mädchen und die beiden Jungen) mich sofort an, dass ich keine Angst haben müsse, ich wäre bei diesem Wechsel nicht alleine, das würden sie mit mir zusammen durchziehen. Sie haben mir dann auch von dem Vortrag unseres Lehrers bezüglich Mobbing erzählt und von den Reaktionen der Anderen.

In der neuen Klasse hingen wir 4 dann zunächst viel zusammen. Später bildeten wir neue Freundschaften, blieben aber immer locker in Kontakt, auch auf den Klassenfahrten (mit dem einen Jungen und dem Mädchen bin ich bis heute übers Internet locker in Kontakt). 

In der 7. Klasse bekam ich dann ja auch Französisch. In der 8. Klasse ging es dann um Schüleraustausch (mit einer Schule in der Nähe von Paris). Meine Eltern waren davon total begeistert, damit ich meine Aussprache endlich mal verbessern könnte. Ich habe mich schließlich dafür "beworben". Dabei mussten wir auch unsere Hobbys und Interessen angeben, damit die Schüler charakterlich zusammen passen. 

Dann kam die Französin für 2 Wochen zu uns. Das war wirklich eine sehr schöne Zeit, wir haben uns sehr gut verstanden, haben uns teils auf Deutsch, teils auf Französisch unterhalten. Sie hat auf einem Gästebett in meinem Kinderzimmer geschlafen. Tagsüber, während wir in der Schule waren, haben die Franzosen zusammen viel unternommen, viele Besichtigungen. Bei Schulschluss waren sie immer pünktlich zurück und haben den Nachmittag/Abend mit der Gastfamilie verbracht, ebenso die Wochenenden. Abends habe ich sie überall mit hingenommen, auch zu meinem Jazz-Tanz. An den Wochenenden haben wir größere Tagesausflüge mit ihr gemacht. Nach den 2 Wochen beim Abschied hat sie sich "tausend Mal" für die schöne Zeit bei uns bedankt, sie würde es nie mehr vergessen und würde sich schon jetzt Gedanken darüber machen, was wir in einem Jahr zusammen unternehmen könnten, wenn ich dann 2 Wochen bei ihr sein würde.

Nun gut, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.... Auf diese 2 Wochen in Frankreich, auf ein Wiedersehen mit dieser Französin habe ich mich dann wirklich gefreut (das war dann in der 9. Klasse). In meinem Jahrgang haben viele Schüler Französisch gelernt, so dass aus allen 10 Klassen 2 "Gruppen" für Französisch gebildet worden sind. In der anderen Gruppe war auch meine "Feindin". 

Die Fahrt nach Frankreich verlief dann zunächst super gut, ich saß mit meiner damaligen Freundin zusammen und wir hatten total viel Spaß, die Stimmung war total ausgelassen. Die meisten waren noch nie in Frankreich und es wurden mehrere tolle Ausflüge (unter anderem nach Paris mit Besichtigung des Eifelturmes) angekündigt. Alle haben sich total darauf gefreut.

Nach einer kleinen Rast kam dann ein Mädchen zu mir, was ich eigentlich davon halten würde, dass ich dort mit meiner "Feindin" zusammen bei meiner Gast-Familie wohnen würde...... Im ersten Moment blieb mein Herz fast stehen, ich bekam wirklich einen riesen großen Schock. Meine gute Stimmung war sofort dahin, ich wurde immer stiller. Ich hatte erst noch Hoffnung, dass das nur ein Scherz sein sollte, dass dieses Mädchen mich nur ärgern wollte. Trotzdem wuchs meine Angst, mit meiner "Feindin" dort in einer Familie zu wohnen, von Minute zu Minute.

Es war leider wirklich die Wahrheit. In ihrer Gastfamilie war ein schwerer Krankheitsfall, deswegen konnte sie dort nicht wohnen. Dort wurden dann alle Familien gefragt, wer bereit sei, 2 deutsche Schülerinnen aufzunehmen (normal nahm jede Familie nur eine Schülerin auf). Ja, und ausgerechnet meine Gastfamilie hat sich dazu dann bereit erklärt. 

Der erste Nachmittag (nach unserer Ankunft, wir sind hier früh morgens losgefahren) verlief dann noch relativ ruhig, ich habe versucht, meine "Feindin" so gut es geht zu ignorieren, mich auf die Französin zu konzentrieren, schließlich hatte ich mich auf sie ja auch gefreut. Abends war eine große Veranstaltung geplant. Die Französin war eine gute Eiskunstläuferin und an diesem Abend hatte sie einen großen Auftritt. Zunächst verlief dieser Abend dann super schön, die Show auf dem Eis war einmalig toll. Ja, aber dann sprach mich plötzlich meine "Feindin" an, ich solle bitte mal mitkommen, sie müsse dringend mit mir reden.... Ich wollte zunächst nicht mitgehen, aber sie gab nicht locker. Sie gab vor, dass sie dringend aufs Klo müsse und Angst hätte, sich in diesem großen Gebäude zu verlaufen. Nun gut, ich war in diesem Moment wohl "zu hilfsbereit" und ging tatsächlich mit ihr. Wir gingen dann zusammen aufs Klo, sie musste gar nicht, wollte dort nur in Ruhe eine Rauchen und mit mir Reden.

Dort hat sie dann auf mich eingeredet, nach dem Motto "3 ist eine zuviel". Ich solle meine Koffer packen und wieder nach Hause fahren. Ansonsten würde ihr, so wie damals, schon was einfallen, um mich wieder loszuwerden. Dieses Gespräch zog sich über einige Minuten hin und ich bekam Angst ohne Ende. Ich wäre am liebsten noch in der Nacht wieder nach Hause gefahren. Nachts konnte ich dann gar nicht schlafen, mir liefen immer wieder die Tränen. Ich hatte mich doch so auf diese 2 Wochen gefreut, mit dieser Wendung habe ich wirklich nicht gerechnet.

Am nächsten Morgen, als die Beiden aufgewacht sind, stellte ich mich zunächst schlafend, habe die Augen noch zugelassen. Die Französin wollte mit dem Frühstück auf mich warten, bis ich wach werde, aber meine "Feindin" nahm sie sofort in Beschlag (so wie damals meine Freundin), redete auf sie ein, erzählte ihr Lügen über mich (dass es mir am Abend zuvor so schlecht gewesen ist und ich den Schlaf jetzt brauchen würde) und schließlich ließen die Beiden mich dann alleine und gingen zusammen in die Küche.  Als ich dann aufgestanden bin, natürlich total "verheult" ausgesehen habe, da habe ich direkt gesagt, dass ich wieder nach Hause will, zu Hause anrufen werde, dass meine Eltern mich dort abholen sollen. Meine "Feindin" grinste mich daraufhin total an und flüsterte mir "Gewonnen!" zu. 

Als ich zu Hause anrief und meine Mutter fragte, was denn los wäre, da brauchte ich nur kurz zu sagen, dass auch meine "Feindin" mit bei dieser Familie wohnt. Mehr brauchte ich nicht mehr zu sagen, meine Mutter kannte mich gut genug. Sie sagte direkt, "Alles klar, keine Angst, halte durch, ich komme so schnell es geht.....". Nach der "Prügel-Aktion" in der 6. Klasse wussten sie schließlich, wozu dieses Mädchen in der Lage war. Meine Eltern fuhren sofort zur Bank, Geld abholen und auch Wechseln (damals gab es den Euro ja noch nicht) und innerhalb von einer Stunde saßen sie im Auto auf dem Weg nach Paris. 

Die nächsten Stunden habe ich dann wie in "Trance" erlebt. Die französische Familie war total lieb und freundlich zu mir, insbesondere auch die Französin, die es total schade fand, dass ich wieder nach Hause wollte, sie hätte sich doch so auf ein Wiedersehen mit mir gefreut, aber die Probleme, die ich mit meiner "Feindin" hatte, die konnte sie nicht verstehen, die kannte sie ja auch nicht. Meine "Feindin" hat sich dort auf jeden Fall total wohl gefühlt und die 2 Wochen so richtig genossen, was mir die Anderen später erzählt haben. Meine Mutter ist mit mir dann zum Arzt gegangen und um Fragen der anderen Schüler aus meiner Klasse (die kein Französisch hatten) zu entgehen, wurde ich für diese 2 Wochen dann wegen "Mobbing" krankgeschrieben.

In meiner Freizeit habe ich ja Jazz-Tanz gemacht. In der letzten Gruppe, in der Tanzschule, war ich über einige Jahre, wir haben uns alle sehr gut verstanden. Mit 25 Jahren musste ich wegen meinem Rücken (wegen der Schmerzen) damit ja aufhören. Als ich etwa 23 Jahre war, da kamen immer mehr Interessenten dazu, so dass für die neuen Tänzer eine neue Gruppe (an einem anderen Wochentag) gebildet worden ist. Ja, und wer kam dann auf einmal zu einer Probestunde in meine Gruppe? Richtig, meine "Feindin". Ich bekam direkt wieder einen Schock. Seelisch und charakterlich bin ich ihr einfach nicht gewachsen..... In meiner Gruppe hatte ich mehrere gute Freundschaften, auf die ich mich total konzentriert habe. Ich habe meine "Feindin" total ignoriert. Nach ein paar Probestunden ging sie dann zu der Leiterin der Schule (bei der ich zu diesem Zeitpunkt bereits das Einzeltraining hatte) und meldete sich dort an. Die Leiterin sagte direkt zu ihr, dass sie dann aber bitte in die andere, in die neue Gruppe gehen solle, da unsere Gruppe schon voll genug wäre. Probestunden wären in meiner Gruppe in Ordnung gewesen, aber neue feste Teilnehmer nur noch in der anderen, in der neuen Gruppe.

Daraufhin kam meine "Feindin" direkt auf mich zu, was die Leiterin mitbekommen hat, und sprach mich an, nach dem Motto, "Dieses Thema hatten wir ja schon (3 sind einer zuviel....), pack deine Sachen und "Tschüß", ab jetzt gehöre ich in diese Gruppe....." Ich war sofort voll und ganz unsicher. 

Mit der Leiterin habe ich mich auch privat sehr gut verstanden. Sie bekam dieses Gespräch mit. Die Anderen aus meiner Gruppe standen nicht weit von uns entfernt, zogen sich gerade um. Die Leiterin kam zu uns und sprach meine "Feindin" sehr laut und deutlich an (so dass die Anderen aus meiner Gruppe es mitbekommen haben), ob sie sich nicht klar genug ausgedrückt hätte, neue Mitglieder würden auf jeden Fall in die neue Gruppe gehen. Ich gehöre seit Jahren zu dieser Gruppe und daran würde auch sie nichts ändern. Ich war in dem Moment total durcheinander, konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen, hatte echt schon über einen "Rückzug" nachgedacht. Dann kam plötzlich fast meine ganze Gruppe und stellte sich geschlossen hinter mich (das werde ich nie vergessen). Sie meinten dann zu meiner "Feindin", dass ich diese Gruppe ganz bestimmt nicht verlassen werde, entweder sie würde in die neue Gruppe gehen oder sie solle sich eine ganz andere Tanzschule suchen. Mit so einem Verhalten wollen sie nichts zu tun haben, so eine würde nicht in diese Gruppe passen..... 

Ja, damit habe ich echt nicht gerechnet, habe mich natürlich total darüber gefreut und seitdem haben wir uns alle dann noch besser verstanden, noch intensiver zusammen gehalten. Diese Gruppe war wirklich super. Meine "Feindin" ist dann in diese neue Gruppe gegangen. Zuletzt habe ich sie mit Mitte 20 bei dem großen Auftritt gesehen. Wir sind uns dort notgedrungen über den Weg gelaufen (weil ihre Gruppe dort ja auch Tänze vorgeführt hat), aber sie lief demonstrativ an mir vorbei, hat mich völlig ignoriert, was mir auch ganz lieb gewesen ist. Mit dieser Frau will ich nichts mehr zu tun haben, sie hat mir in meinem Leben schon mehr als genug Nerven gekostet....!!!!

 

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