Sonntag, 10.03.2013, Training

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Heute Mittag war ich ja zum Training, das wieder super gut gewesen ist. Zwar, so wie immer, zum Teil auch mega anstrengend, aber dennoch echt gut. 

Allerdings war ich durch die verspannten Waden gerade beim Aufwärmtraining mächtig eingeschränkt. Laufen auf der Stelle, Kniebeugen und Bewegungen im Ausfallschritt. Die Waden taten dabei mächtig weh. Ich war dadurch in den Beinen im ganzen so angespannt, dass ich schließlich bei allen Übungen einen leichten Krampf in den Füßen bekam, der sich zum Glück aber immer schnell wieder lösen ließ (immer direkt im Anschluss an die Übung). Da half nur "Zähne zusammen beißen" und weiter machen. Das heißt, wir haben dabei ein Gespräch übers Fahrrad fahren, die Pulshöhe und die Kalorienverbrennung geführt, wodurch ich dann auch von den Schmerzen abgelenkt war. Morgen Nachmittag habe ich dann ja KG, ich hoffe, dass meine Physiotherapeutin mir "etwas" helfen kann.

Etwa 3/4 des heutigen Trainings bestand aus Hantelübungen, die verschiedensten Varianten. Ich bin selber immer wieder überrascht, wie gut ich damit inzwischen klar komme. Anfangs gab es dabei so einige Übungen, die ich mir "nie" zugetraut hätte, die jetzt aber relativ gut klappen, von Mal zu Mal besser werden. 
 
Die meisten Probleme habe ich dabei nicht mehr mit den Armen oder der Körperhaltung im ganzen, also dem geraden Rücken, wobei immer wieder Korrekturen kommen. Insbesondere wegen der Kopfhaltung, weil ich mir die Angewohnheit nicht abgewöhnen kann, dabei immer wieder nach unten, also zur Hantel zu gucken. Sozusagen eine "Selbstkontrolle", ob ich alles richtig mache (ob ich z. B. mit den Hanteln weit genug runter gehe Richtung Schienbein). 
 
Die meisten Probleme habe ich dabei mit den Händen. Ich halte die Hantel dabei immer so krampfhaft fest, dass ich jedes Mal einen Krampf in den Händen, in den Fingern bekomme. Dabei dann, trotz Krampf, die Hände kräftig zusammen zu lassen, damit ich die Hanteln nicht fallen lasse, das fällt mir immer unwahrscheinlich schwer, zum Teil schwerer als die ganze Übung an sich (die Bewegung der Arme ist dagegen, je nach Übung, zum Teil schon ein "Kinderspiel"). Und kaum sollte ich die Hände mal etwas anders halten, etwas lockerer (um keinen Krampf zu bekommen), da hatte ich erst recht Angst, die Hanteln fallen zu lassen, sie nicht mehr richtig halten zu können und habe mich noch mehr verkrampft. 
 
Ich meine, Angst haben muss ich dabei nicht, mein Trainer passt dabei immer intensiv mit auf, hat seine Hände immer "griffbereit", um notfalls sofort zupacken zu können. Ja, aber diesbezüglich ist mein Ehrgeiz dann doch so groß, "wenn schon denn schon" es alleine schaffen zu können. Ich meine, wenn es wirklich nicht mehr geht, wenn ich die Hantel, die Spannung, nicht mehr halten kann, dann weiß ich, dass ich mich auf ihn verlassen kann, aber trotzdem möchte ich es halt alleine schaffen. Also muss ich bei Krämpfen in den Händen, in den Fingern, die Zähne halt zusammen beißen und es trotzdem irgendwie halten.
 
Die meisten Probleme hatte ich heute mal wieder bei einer Übung auf dem Rücken liegend (wesentlich mehr Probleme als zuvor mit den Hanteln). Beine aufstellen und zunächst ein paar Crunches, bei denen ich wieder um jeden Zentimeter kämpfen musste. Ja, aber dann kam meine "Lieblingsübung", bei der man an "tausend" Sachen gleichzeitig denken muss, was bei mir irgendwie nicht klappt. Dabei folgen jedes Mal Korrekturen ohne Ende. Beine im rechten Winkel anheben und im Wechsel wegstrecken (wie beim Fahrrad fahren), gleichzeitig Bauch anspannen, also Rücken runter. Oberkörper oben, Kopf gerade (Blick nach oben), Arme hinter dem Kopf, Ellenbogen weit nach außen und dann mit dem Oberkörper hin und her drehen, rechter Ellenbogen zum linken Knie usw. Langsam fange ich an, diese Übung "etwas" zu hassen, ich kriege das nicht hin. Dabei folgen immer Korrekturen ohne Ende. Wenn ich mich auf den Oberkörper konzentriere (oben bleiben, Kopf gerade), dann kriege ich den Rhythmus, das Wechseln der Beine nicht hin, darauf muss er dann jedes Mal mit achten. Wenn ich mich dann auf die Beine konzentriere, dann geht mein Oberkörper wieder ein Stück runter. Wenn ich dann wieder bewusst hoch gehe, dann automatisch mit dem Kopf weiter Richtung Knie (also zu tief) und ich versuche, die Arme, die Ellenbogen näher zu den Knien zu bekommen, die Arme gehen also nach vorne. Dabei ist es mir dann selber aufgefallen, dass ich etwas im Hohlkreuz lag, den Boden mittig (vom Rücken) nicht mehr berührt habe. Aber ich war so intensiv auf den Oberkörper konzentriert (oben bleiben und drehen) und auf die Beine (auf den Wechsel), dass ich in diesem Moment nicht in der Lage war, gleichzeitig auch noch den Bauch anzuspannen, also den Rücken runter zu bekommen. Am liebsten hätte ich diese Übung dann abgebrochen (sie fiel mir unendlich schwer), habe mich aber total zusammen gerissen und bis zur "Pause" durchgehalten.
 
Dann waren ein paar Liegestütze auf dem Kasten dabei, also dabei auf dem Kasten abstützen. Dabei habe ich mir heute kaum was bzw. nur sehr wenig zugetraut, bin nur wenige Zentimeter runter gegangen. Bei den Liegestützen auf der Matte komme ich immer deutlich tiefer, da bin ich irgendwie mutiger, aber auf dem Kasten bin ich nur etwas runter gegangen. Vielleicht auch, weil vorher schon ein Großteil der Hantelübungen war und meine Arme davon schon etwas "kaputt" waren. Ich glaube nicht, dass ich wieder hochgekommen wäre, wenn ich etwas tiefer gegangen wäre.
 
Ansonsten war noch eine Armübung mit dem Theraband dabei, wobei ich die Spannung im Ganzen gut halten konnte. Dann ging es auch mal wieder auf die "Hantelbank", die relativ gut geklappt hat. Also alleine, wenn mein Trainer nicht mit aufpassen würde, würde ich sie mir nicht zutrauen, dann wäre meine Angst zu groß (diese "Hantelstange" dabei fallen zu lassen, dass ich sie plötzlich nicht mehr halten kann). Auch dabei war ich, so wie zuvor bei den Hantelübungen, in den Händen total verkrampft und verspannt. Mit dieser verspannten Haltung (die Hände taten immer mehr weh) die Stange trotzdem sicher zu halten und damit hoch und runter, das fiel mir im Laufe der Zeit immer schwerer. "Nebenbei" das Atmen nicht zu vergessen. Und den Rücken habe ich dabei schließlich völlig vergessen, war nur auf die Arme konzentriert, auf die Hände (trotz Krampf bloß nicht loszulassen), dass mein Bauch völlig locker war, dass ich total im Hohlkreuz lag. Ja, auch diese Übung finde ich mächtig schwer.
 
Aber alles in allem war das Training echt gut, die Hantelübungen klappen halt immer besser. Direkt nach dem Training war ich total k o, habe mich erstmal ein Stündchen hingelegt. Anschließend war ich dann wieder so richtig fit und habe im Haushalt noch so einiges geschafft. Jetzt hoffe ich halt nur, dass ich die verspannten Waden schnellstmöglich wieder in den Griff bekomme, dieses kräftige Ziehen bei manchen Bewegungen, das nervt mich allmählich heftig. 
 

TitelAutorDatumBesucher
Mo. 23.11.2020PetraM24/11/2020 - 08:3331
So. 22.11.2020PetraM23/11/2020 - 08:1993
Sa. 21.11.2020PetraM22/11/2020 - 18:2975
Fr. 20.11.2020PetraM21/11/2020 - 22:04101
Do. 19. Nov. 2020PetraM20/11/2020 - 08:31101
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