Sonntag, 13.01.2013

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Der heutige Tag war total ruhig. Mein Freund wäre zwar gerne eine Runde rausgegangen, mal eine Runde durch den Park gelaufen, ich hatte dazu aber gar keine Lust. Ich habe es mir mit Wolldecke im Sessel so richtig bequem gemacht und habe sehr viel gelesen (Bücher und auch Zeitschriften). 

Ich bin auch vor morgen "etwas" nervös. Ich will mich morgen Vormittag mit der Personalabteilung bezüglich der Runterstufung in Verbindung setzen. Meiner Meinung nach (so denken auch mein Freund und meine Mutter) ist das für mich persönlich die beste Lösung dieser Situation. Was habe ich von "viel" Geld, wenn ich seelisch dadurch immer weiter "absacke", immer und immer wieder ein "Burn-Out" riskiere, weil ich den Anforderungen, die an mich gestellt werden, nicht gewachsen bin. Jeder Mensch ist anders. Es kann durchaus sein, dass andere Kolleginnen diese Aufgaben mit Leichtigkeit in den Griff bekommen würden, aber bei mir ist das nunmal leider nicht der Fall. Ich hoffe, dass die Personalabteilung auf diesen "Vorschlag" mit der Runterstufung eingehen wird, so dass ich dort dann endlich wieder ruhig meiner Arbeit, meinen Aufgaben nachgehen kann (ohne ständig immer wieder neuen Druck von "oben" zu bekommen, dass ich "eigentlich" mehr leisten müsste). 

Ich wurde zwar schon darauf hingewiesen, dass es mir klar sein muss, dass eine Höhergruppierung auch zukünftig dann nicht mehr möglich sein wird. Im Grunde ist mir das klar und ich glaube auch nicht, dass ich daran überhaupt nochmals denken würde (die jetzige erfolgte damals "automatisch", ohne einen "Antrag" von mir, als ich zur Sachbearbeiterin geworden bin). Wie heißt es immer so schön, jeder Mensch wird älter und verändert sich zum Teil dann auch. So schön ich z. B. das Tanzen immer noch finde, so glaube ich nicht, dass ich heute nochmals so einen kompletten Abend von den Schritten her schaffen könnte (ich meine jetzt nicht vom körperlichen her, mit meinem Rücken dürfte ich das laut Ärzten ja eh nicht mehr machen). Im Auswendiglernen war ich während der Schulzeit und auch beim Tanzen, also bis Mitte 20, absolut 1 A, was mir damals immer wieder alle gesagt haben (auch die Leiterin der Tanzschule). Ich konnte mir unendlich viel merken, das fiel mir total leicht. Ja, aber jetzt bin ich knapp Mitte 40 und diese Zeiten sind vorbei, ich bin im ganzen deutlich ruhiger geworden (in der Schulzeit hat mich eine Lehrerin mal "Hibbelkopp" genannt, das ist aber schon sehr lange her). Ja, und inzwischen bin ich eigentlich nur froh darüber, wenn ich in meinem Büro in Ruhe meinen Aufgaben nachgehen kann, alles in Ruhe fertig machen kann. Eins nach dem anderen, Schritt für Schritt die Aufgaben erledigen. Ich glaube deswegen wirklich nicht, dass ich mich nochmals grundlegend ändern werde. 

Arbeitsmäßig gefällt es mir bei uns total gut, im Prinzip machen mir so ziemlich alle Aufgaben Spaß. Angefangen beim Briefe schreiben, Telefondienst, Ablage, Post und Unterlagen (z. B. Rechnungen) sortieren und prüfen. Ja, und so eine Arbeit, also ähnliche Tätigkeiten, die einem Spaß machen, mit denen man gut klar kommt, nochmals irgendwo zu finden, das ist halt verdammt schwer, wenn nicht sogar völlig unmöglich. Und wie ich dort dann mit den Kolleginnen bzw. mit dem Chef klar komme, das weiß ja schließlich auch kein Mensch (mit meinen Kolleginnen verstehe ich mich im Grunde sehr gut, kleine "Reibereien" kommen sicherlich überall mal vor). Abgesehen davon, dass man heutzutage überall meistens Zeitverträge hat. Und was ist danach (insbesondere auch finanziell)? Nein, dieses Risiko ist mir einfach viel zu groß (darüber habe ich bereits ausführlich mit meinem Freund diskutiert). Also diesbezüglich denke ich total realistisch.

Deswegen bin ich wegen dem Gespräch mit der Personalabteilung ziemlich nervös. Wie werden die auf den Vorschlag reagieren? Werden sie überhaupt darauf eingehen? Kann ich dann meinen jetzigen Arbeitsvertrag ganz normal weiterhin halten (den ich seit 1998 habe)? Und kann ich dann meinen jetzigen (bzw. bisherigen) Aufgaben, wie vorhin geschrieben, in Ruhe weiterhin nachgehen? Das alles beschäftigt mich im Moment unwahrscheinlich.

Heute Morgen habe ich mich zunächst sehr gefreut. Ich war auf der Waage, 77,5 Kilo. Letztes Wochenende hatte ich das vergessen (auf die Waage zu gehen), davor die Woche hatte ich ja noch 78, 1 Kilo, über Weihnachten 78,6 Kilo. Wenn das so weitergeht, dass ich jetzt etappenweise immer einen halben Kilo abnehme, dann bin ich voll und ganz zufrieden. So komme ich langsam aber sicher meinem ersten Ziel, den 75 Kilo, immer mehr entgegen (und später dann weiter Richtung 70 Kilo). Es lohnt sich also auf jeden Fall, regelmäßig Sport zu machen und auch auf die Ernährung zu achten, nicht unbedingt täglich, aber dennoch sehr regelmäßig.

Heute Abend bin ich dann sogar noch Fahrrad gefahren, mal wieder 9 Kilometer in 35 Minuten. Das habe ich gestern auch schon mit meinem Trainer abgesprochen, dass ich demnächst Freitags als den sportlichen Ruhetag einplane und stattdessen Sonntags lieber Fahrrad fahren werde. Das klappt bei mir besser. Natürlich kann es sein, dass ich hin und wieder auch mal Freitags fahren werde, aber das wird sicherlich eher die Ausnahme bleiben. Und hin und wieder machen wir Freitags ja auch Training (wenn einer von uns am Wochenende Termine hat oder aber das Schwimmbad am Wochenende für eine große Veranstaltung genutzt wird, wir deswegen nicht in den Raum kommen), aber mit festen Terminen hatte ich ja eh noch nie Probleme, die halte ich ja eh grundsätzlich ein.

Heute Abend bekam ich dann noch einen Anruf von meinem KG-Institut, von der Chefin. Meine Physiotherapeutin ist bis Dienstag krankgeschrieben, morgen fällt die KG also aus. Dann werde ich für morgen und Dienstag ebenfalls das Fahrrad fahren einplanen. Morgen Vormittag werde ich deswegen erstmal meinen Trainer anschreiben, dass wir am Mittwoch wieder "normal" trainieren werden. Zumindest, sofern meine Therapeutin keine Verlängerung bekommt, aber das wird sich dann ja noch zeigen.

Bei dem Gespräch mit der Leiterin des KG-Instituts wurde es auch etwas peinlich. Sie teilte mir zuerst nur mit, dass meine Therapeutin krankgeschrieben ist, dass die KG morgen dann ausfallen wird. Dann meinte sie spontan zu mir, dass ich auch zu ihr in die Therapie kommen könne, das wäre gar kein Problem, aber sie hätte gehört, dass ich das nicht möchte, warum nicht, was ich gegen sie hätte.... Äh ja, eine peinliche Situation. Anstatt ihr eine "richtige" Antwort auf diese Frage zu geben, habe ich sie ausweichend gefragt, wie lange meine Therapeutin noch krankgeschrieben ist, ob die KG am Mittwoch dann wieder stattfinden würde. Ich muss mir noch eine gute Begründung einfallen lassen, weshalb ich nicht zu ihr möchte. Aber das ist ja schließlich meine persönliche Sache, das kann man ja zum Glück selber entscheiden, mit wem man sich versteht, mit wem man diese Therapie, also das Training durchziehen möchte. Und mit der Chefin des Instituts möchte ich es wirklich nicht mehr machen, dann lasse ich es lieber ausfallen und fahre stattdessen Fahrrad. 

 

TitelAutorDatumBesucher
Di. 21.05.2019PetraM22/05/2019 - 09:126
Mo. 20.05.2019PetraM21/05/2019 - 03:5822
So. 19.05.2019PetraM20/05/2019 - 03:4831
Sa. 18.05.2019PetraM19/05/2019 - 14:1468
Fr. 17.05.2019PetraM18/05/2019 - 12:4993
Fr. 17.05.2019 (Zwischeneintrag)PetraM17/05/2019 - 22:17821
Do. 16.05.2019PetraM17/05/2019 - 08:58123
Mi. 15.05.2019PetraM16/05/2019 - 05:30159
Di. 14.05.2019PetraM15/05/2019 - 04:20120
Mo. 13.05.2019PetraM14/05/2019 - 04:53139
So. 12.05.2019PetraM13/05/2019 - 04:03140
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Do. 02.05.2019PetraM03/05/2019 - 08:5498
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So. 28.04.2019PetraM29/04/2019 - 03:39251
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