Sonntag, 14.04.2013, Training

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Heute Mittag war ich ja zum Training und das war mal wieder sehr hart. Zum einen zwar auch super gut, aber dennoch sehr intensiv. Danach wollte mein Freund dann das schöne Wetter genießen. Obwohl wirklich viel hatten wir von diesem ersten richtigen Frühlingstag nicht. Wir sind ja direkt mittags nach dem Trainings losgefahren und die Sonne kam erst spät nachmittags raus, als wir längst wieder zu Hause waren. Dann hatten wir auch keine Lust mehr, nochmals los zu fahren.

Nach dem Training waren wir in Essen-Kettwig. Erst etwa eine halbe Stunde an der Ruhr entlang und dann noch für etwa eine halbe Stunde dort durch die Altstadt. Dann konnte ich nicht mehr. Vom Training war ich eh total kaputt und meine Beine taten mächtig weh. Das Laufen fiel mir immer schwerer. Ich wurde immer müder und immer stiller, so dass wir schließlich nach Hause gefahren sind. Schon im Auto konnte ich nicht mehr, bin direkt etwas eingeschlafen. Zu Hause bin ich dann direkt ins Bett "gewandert" und nachdem mich mein Freund dann rund 2 Stunden später geweckt hat, da war ich wieder fit und mein Sonntag fing dann eigentlich erst so richtig an. 

Ja, das Taining hatte es mal wieder mächtig in sich. Ich sage mal so, es war etwa Hälfte/Hälfte. Die eine Hälfte der Übungen hat super gut geklappt, Übungen, mit denen ich anfangs Probleme hatte, die jetzt aber von Monat zu Monat immer besser klappen. Dazu zählt die eine oder andere Übung mit den Hanteln, das Hochdrücken aus dem Vier-Füßler-Stand zur Liegestütz-Position, das Hochdrücken der Knie aus dem Vier-Füßler-Stand und zum Teil auch die Crunches, die ich schon deutlich länger als früher halten kann. Darin bin ich zwar noch längst nicht "perfekt", aber dennoch komme ich damit schon viel besser klar.

Ja, aber mit ein paar Übungen hatte ich dafür auch erhebliche Probleme. Das fing schon beim Aufwärmtraining an. Zuerst nur auf der Stelle laufen. Dabei mussteich dann an die Wassergymnastik denken. Im Wasser macht mir das Laufen auf der Stelle absolut gar nichts aus, dabei kann ich so richtig Power geben. Aber im Trainingsraum kommen mir 30 Sekunden oder länger schon wie eine "Ewigkeit" vor. 

Aber am Dienstag gehe ich ja wieder zur Wassergymnastik, worauf ich mich auch schon wieder freue.  Ich hoffe, dass ich das Training bei der Wassergymnastik am Donnerstag durchhalten werde, wenn wir dort tatsächlich 2 Stunden (also 2 Gruppen für 1,5 Stunden) Zirkeltraining durchführen. Ich hatte zwar schon überlegt, wenn es mir zu intensiv wird, dass ich dann nach der ersten Stunde gehen würde (ausnahmsweise), aber andersrum, die zweite Gruppe gefällt mir halt auch gut, dort verstehe ich mich ja auch mit allen gut. Es ist dann auch irgendwie "doof", wenn ich dann einfach so abhauen würde. Nein, ich glaube, dass ich "notfalls" in der zweiten Gruppe dann etwas "runter schrauben" würde, die einzelnen Übungen nicht mehr ganz so intensiv mitmachen werde. Dann könnte ich auch die zweite Gruppe durchhalten. Naja, erstmal abwarten. Vielleicht macht sie in der zweiten Gruppe dann ja auch völlig andere Übungen mit uns (die dann nicht mehr ganz so intensiv sind).

Ich bin eh schon oft darauf angesprochen worden, wie ich das schaffe, die beiden Gruppen so durchzuziehen. Das macht mir aber wirklich nichts aus. Im Wasser bin ich auch so gut wie schmerzfrei. Viele Übungen, die ich beim Training kaum schaffe, die kann ich im Wasser völig ohne Probleme. Und wenn ich zum Schluss hin etwas schlapp mache, dann sagt auch keiner was, das wird von jedem sofort akzeptiert. Ganz im Gegenteil, wenn der Unterricht vorbei ist und die Leiterin die Sachen (die Nudeln) weg räumt, dann schwimme ich meistens auch "schnell" noch 2 - 3 Bahnen. Werde dann aber meistens ausgebremst, dass ich zum Schluss kommen solle und gehe dann halt auch raus.

Wenn ich persönlich wirklich bewundere, dass sind die jungen Frauen, die immer mal wieder (nicht regelmäßig) in der zweiten Gruppe dabei sind. Während der ersten Gruppe haben sie im großen Becken Schwimmtraining und kommen dann hin und wieder anschließend zur Wassergymnastik in die zweite Gruppe.

Das würde ich z. B. nicht schaffen. Mich schlaucht Schwimmen immer unwahrscheinlich. Im früheren KG-Institut bin ich ja etwa ein Jahr lang 3 mal wöchentlich Schwimmen gewesen. Meistens im Anschluss an die KG, aber auch wenn KG wegen Urlaub oder Krankheit ausgefallen ist. Das Becken war dort ja auch relativ klein, also so wie jetzt bei der Wassergymnastik. Ich bin dann jedes Mal (nach jeder KG und auch nach der Wassergymnastik) noch mindestens 30 bis 45 Minuten am Stück geschwommen. Das hat immer so richtig gut getan. Ja, irgendwie vermisse ich das hin und wieder schon, aber jetzt im Schwimmverein geht das halt nicht mehr so. Das sind jetzt halt andere Voraussetzungen. Insbesondere auch aus Angst vor einem Krampf (in den Beinen) würde ich wenn dann auf jeden Fall weiterhin im kleinen Becken schwimmen und das geht dort nunmal nicht. Nach der Wassergymnastik ist dort im Raum halt Schluss. Ja, und solange ich mich nicht ins große Becken traue (wo immer eine Aufsicht ist, wo auch die anderen Frauen z. B. Dienstags nach der Wassergymnastik noch Schwimmen gehen), werde ich aufs Schwimmen halt verzichten müssen.

Ja, aber wenn ich dann mindestens 30 Minuten am Stück geschwommen bin, dann war ich jedes Mal total kaputt, hatte Beine wie Gummi. Von dort, vom Institut aus bin ich etwa 15 bis 20 Minuten bis nach Hause gelaufen. Das konnte ich danach aber nicht mehr. Selbst wenn die Bahn dann Verspätung hatte, ich habe mich dort an die Haltestelle gesetzt und habe einmal sogar rund 45 Minuten auf die nächste Bahn gewartet (zu Fuß wäre ich längst "2 mal" zu Hause gewesen). Aber nach dem Schwimmen habe ich meine Beine nicht mehr so richtig unter Kontrolle. Ja, und wenn ich dann die jungen Frauen höre, dass sie gerade vom Schwimmtraining kommen, mal eben "locker" 400 Meter geschwommen sind.... Dann könnte man mich vergessen, dann würde ich die Wassergymnastik ganz bestimmt nicht mehr schaffen. Ja, aber so ist halt jeder Mensch anders.

Das Schlimmste beim heutigen Aufwärmtraining war eine Übung für die Beine. Wieder mit dem Kasten als große "Stufe". Jeweils mit einem Bein auf den Kasten (dort auch der Schwerpunkt) und mit dem anderen Bein kurz hoch und wieder runter, aber alles ganz langsam. Mit dem linken Bein oben war das im Grunde kein Problem, das hat ziemlich gut geklappt, das hatte ich gut unter Kontrolle. Aber mit dem rechten Bein oben war es eine Katastrophe. Sobald das Knie im rechten Winkel ist, habe ich hinter der Kniescheibe Stiche, Schmerzen ohne Ende, bin auch völlig kraftlos. Ich habe mir zwar gesagt, die einzige Chance, gegen diese Schmerzen ist, weiter die Übungen durchzuziehen, weiter die Muskeln auch in diesem Bereich aufzubauen, aber das fiel mir trotzdem unendlich schwer. Zähne zusammen beißen und los ging es. Aber von langsam hoch und runter konnte keine Rede sein, da ich die Spannung halt nicht halten konnte. 

Diesbezüglich bin ich heute noch auf den damaligen Physiotherapeuten sauer, bei dem ich mit Anfang 20 in Behandlung war. Bis dahin waren meine Knie völlig in Ordnung. Bei ihm gab es dann ausschließlich Übungen im Vier-Füßler-Stand und das war es dann.... Meine KG-Verordnung war für 10 Mal. Nach etwa 3 oder 4 Mal fingen die Schmerzen an. Nach dem 5. Mal waren sie schon so heftig, dass ich das rechte Knie kaum beugen konnte, kaum noch Treppen steigen konnte. Der Therapeut ging jedoch nicht darauf ein, zog die Übungen weiter durch. Er kannte unzählige Varianten im Vier-Füßler-Stand. Ich habe dann so eine Schonhaltung, so einen Schongang eingelegt, dass das linke Knie dann schließlich auch noch anfing, heftig weh zu tun. Bis ich schließlich kaum noch Laufen konnte. Beim 6. oder 7. Mal habe ich die Behandlung dort dann abgebrochen. Der Therapeut wollte mir noch helfen und hat meine Knie massiert. Das war die absolute Hölle. Er ging mit dem Daumen immer wieder über eine Stelle am Knie und ich hatte schon Tränen in den Augen. Das war kaum noch auszuhalten. Danach bin ich nicht mehr dorthin gegangen (beim Orthopäden bekam ich dann so eine "Elektrotherapie" für die Knie, nach ein paar Anwendungen gingen die Schmerzen wieder weg). Er war etwa Mitte 50 bis 60 und seitdem habe ich auch etwas eine "Abneigung" gegen ältere Therapeuten entwickelt. Habe mir meine jetzigen Therapeuten deswegen auch bewusst jünger ausgesucht. Also meine Physiotherapeutin ist nur "unwesentlich" jünger als ich (rund 3 Jahre) und mein Trainer ist schon "deutlich" jünger als ich (Ende 20). Aber ältere hätte ich mir ganz bestimmt nicht ausgesucht. Es mag sein, dass es ältere Therapeuten gibt, die super gut sind, aber ich habe jetzt halt diesbezüglich so meine "Vorurteile". Nein, ich möchte dann lieber bei meinen jüngeren Therapeuten bleiben.

Vorhin waren dann noch sehr schwere Übungen dabei. Bei einer Übung mit der 7,5 Kilo Hantel, da hätte ich am liebsten aufgegeben, bei jedem einzelnen Durchgang musste ich mich zusammen reißen, aber mein Trainer ließ natürlich mal wieder nicht locker, motivierte mich immer wieder aufs Neue, dabei so lange es geht durchzuhalten.... Die Übung war eigentlich nur für die Arme, also im Wechsel, aber ich kam nicht dagegen an, mein ganzer Körper arbeitete mit, ich hatte Hochspannung in den Beinen (die ich dabei eigentlich völlig locker lassen sollte), mein Oberkörper ging ständig viel zu intensiv mit und meinen Kopf hielt ich natürlich auch ständig falsch. Er hat zwar ständig versucht "einzugreifen", dass ich den Körper dabei bewusst ruhig halten sollte, mich nur auf die Arme konzentrieren sollte, aber das hat nicht so richtig geklappt. Das fand ich total super schwer. Das war die schwerste Übung heute.

An zweiter Stelle die Brücke und Laufen auf der Stelle. Diese Übung ist bei der KG fast schon ein "Kinderspiel", aber bei ihm wird sie super schwer. Er ist dabei um ein vielfaches hartnäckiger und intensiver als meine Physiotherapeutin. Diesbezüglich ließ sie letzte Woche einen guten Spruch los, über den ich total lachen musste und an den ich vorhin dabei auch denken musste. Den schreibe ich aber lieber nicht hier rein, weil es ein bisschen "schwarzer Humor" ist. Wir beide sind halt auf der gleichen Wellenlänge, können über die gleichen Sachen lachen. Ob andere diesen Spruch ebenfalls gut finden, das weiß ich halt nicht. Man könnte ihn halt auch negativ auffassen, deswegen will ich ihn lieber nicht hier rein schreiben. Auf jeden Fall passte dieser Spruch zum heutigen Training, insbesondere zu diesem Laufen bei der Brücke wie die "Faust aufs Auge"....!!!

Bei ihm ist es halt nicht das bloße Laufen. Er achtet total darauf, dass der Rücken immer gerade oben ist (bei der KG gehe ich immer mal wieder ein gutes Stück runter, völlig automatisch), dann stehe ich bei ihm auf den Fersen und soll zudem mit den Füßen so weit wie möglich nach unten (Richtung Fußende) laufen und wieder zurück. Diese Übung, so hartnäckig wie er dabei auf die "Feinheiten" achtet, finde ich bei ihm mega hart und schwer.

Ja, und die dritte Übung, die ich ebenfalls sehr schwer fand, das war das "Fahrradfahren von unten" (so nenne ich sie jetzt mal). Also auf dem Rücken liegen, dieses Mal die Beine nach unten strecken (also angehoben), dort dann die "Null-Stellung" (nicht angezogen, wie sonst) und dann im Wechsel ein Bein anziehen (Richtung Brust) und wieder wegstrecken, dann das andere Bein anziehen. Und die ganze Zeit auf den angespannten Bauch und den geraden Rücken achten. Auch das fand ich total mega hart. Als ich den geraden Rücken kaum noch halten konnte, sollte ich die Beine, also die gestreckten Beine etwas höher nehmen, damit die Übung zumindest "etwas" leichter fällt. Aber ansonsten musste ich sie so durchziehen. Das fiel mir wirklich sehr schwer.

Anschließend war ich dann total kaputt und geschlaucht, wäre am liebsten direkt ins Bett gewandert, alle Viere von mir strecken, aber wir hatten ja vor, noch eine kleine Tour zu machen. Erst eine Runde mit dem Cabrio und dann halt noch Spazieren zu gehen. Zuerst war ich auch noch ganz gut drauf, aber mit der Zeit konnte ich dann wirklich nicht mehr. 

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