Sonntag, 23.09.2012 ("Meine" Übung und Schwimmen)

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Der heutige Tag verlief im großen und ganzen sehr ruhig. Heute Mittag waren wir zunächst bei meiner Mutter, oder besser gesagt in ihrer Wohnung. Ich habe ihr versprochen, ihre Blumen zu gießen. Ausgerechnet ich... Entweder ich lasse sie vertrocknen, weil ich sie vergesse oder viel zu selten gieße, oder aber ich meine es "zu gut" und gebe ihnen ordentlich Wasser, bis sie schließlich daran "ertrinken". Ich bin mir jetzt schon sicher, dass es nicht alle Blumen überleben werden. Sie hat 7 Topfpflanzen auf einem Tisch zusammen gestellt (die sonst auf verschiedenen Fensterbänken stehen). Ich habe sie heute "ordentlich" gewässert, so dass sie mir auf jeden Fall nicht nachsagen kann, dass ich es ganz vergessen hätte.

Am einfachsten wäre es, wenn sie so einen "Wasserspender" in die Erde stecken würde. Von meinen Kollegen/Kolleginnen habe ich vor 3 Jahren, also zu meinem 40. Geburtstag, eine Topfpflanze geschenkt bekommen, die bis heute "lebt" und immer mal wieder neue Blüten hat. Immer mal wieder, wenn ich denke, das war es jetzt, wird eine neue Blüte sichtbar, total schön. Bei dieser Blume achte ich darauf, dass ich regelmäßig den Wasserspender auffülle. Ja, aber diesbezüglich ist meine Mutter etwas "altmodisch" und bevorzugt weiterhin das "normale" regelmäßige Gießen aus der Gieskanne.

Als wir wieder zurück waren, habe ich mich, so wie häufig Sonntags, auf den Haushalt gestürzt, habe die Küche wieder auf Vordermann gebracht. 

Gegen Abend wollte ich dann unbedingt Fahrrad fahren. Als ich dann umgezogen war (zum Fahren ziehe ich immer meine Sportsachen an), packte mich plötzlich der Ehrgeiz. Nicht dass hier einer denkt, dass mich der "Vortrag" meines Trainers vom Freitag völlig "kalt" gelassen hätte (als ich bei den Liegestützen "gestreikt" habe, weil ich die Beine nicht hochdrücken konnte). Ich versuche zwar immer, bei solchen Gesprächen oder "Vorträgen" möglichst ruhig zu bleiben, egal wie unangenehm oder peinlich sie mir sind (wie es bei mir im "Inneren" aussieht, das sieht dann zum Glück ja keiner), aber "kalt" lassen mich solche Situationen ganz bestimmt nicht.

Vor dem Fahren ging ich dann zunächst runter auf den Teppich (das Fahrrad steht auf einem großen "Stück" Teppich, so eine Art "Läufer"), auf alle Viere und habe versucht, die Beine irgendwie hochzudrücken. Ich wollte es schaffen, egal wie. Zuerst kam ich so wie üblich nur wenige Zentimeter vom Boden hoch. Ich habe es immer und immer wieder versucht. Dann kam ich schließlich einige Zentimeter höher (etwa bis zur Hälfte hoch), nahm dann schließlich meine ganze Kraft zusammen und drückte mich endlich ganz hoch. In dem Moment, als ich oben war, war ich natürlich total happy, konnte mich allerdings nicht ganz so lange halten, vielleicht so 5 bis 10 Sekunden, dann fingen beide Oberschenkel kräftig an zu Zittern und ich klappte zusammen, ging wieder runter. Ja, aber dieses "Spielchen" hat sich dann mehrmals wiederholt, ich ging noch einige Male hoch, hielt es ein paar Sekunden (bis das Zittern losging) und ging dann wieder runter.

Ich habe dann zwar auch die Variante vom Freitag ausprobiert, die Liegestütze, also die Beine direkt weiter strecken und dann hochzugehen, was vorhin jedoch so gar nicht geklappt hat, ich bekam die Beine nicht vom Boden angehoben. Diese Variante habe ich vorhin dann aufgegeben und habe stattdessen lieber die andere Variante, aus allen Vieren, noch mehrmals wiederholt. Ich war ja happy, dass ich das zumindest endlich konnte. 

Danach hatte ich dann total gute Laune, das Fahrradfahren fiel mir dann sehr leicht, ich kam sehr gut in Schwung, fuhr meistens 15/16 km/h, zeitweise auch 17/18 km/h und eine Zeitlang sogar 21 km/h. Dadurch bin ich heute 10 Kilometer in 37 Minuten gefahren. 

Ja, ich muss sagen, dass das Training und die Motivation meines Trainers wirklich super sind. Ich bin immer noch der Meinung, dass ich den für mich richtigen Trainer "ausgewählt" habe (ich glaube kaum, dass die Anderen mir besser helfen könnten). 

Nur was das Schwimmen betrifft, werde ich mich demnächst eventuell anderweitig "umsehen". Sofern das Probetraining bei der Wassergymnastik nicht wer weiß wie "schlimm" ist, möchte ich damit wirklich wieder starten. Weil in dem Jahresbeitrag dann auch das Schwimmen inbegriffen ist, denke ich darüber nach, demnächst auch mal wieder Schwimmen zu gehen. Allerdings habe ich dennoch Angst davor, dass ich mir dabei dann, wegen der falschen Bewegungen und "verkrampften" Körperhaltung, Verspannungen und Schmerzen zuziehen könnte. Deswegen denke ich darüber nach, wenn ich erstmal in diesem Verein bin, ob ich mich dann mal erkundigen soll, wie es dort mit "Schwimmenlernen" für Erwachsene aussieht (meistens wird das ja nur für Kinder angeboten). Vom Brustschwimmen kenne ich ja immerhin die "Grundtechnik", aber das Rückenschwimmen habe ich ja nie gelernt (dabei "paddel" ich wie so ein Hund, Hauptsache über Wasser bleiben). 

Allerdings habe ich diesbezüglich meinem Trainer gegenüber ein schlechtes Gewissen. Als wir beim Probetraining darüber gesprochen haben, wie gut für mich das Rückenschwimmen wäre und ich ihm sagte, dass ich das nicht kann, da meinte er sofort, dass das kein Problem ist, er wäre ja schließlich Schwimmlehrer und könne es mir beibringen. Ja, ich habe oft darüber nachgedacht und es hat auch ganz bestimmt nichts mit dem Vertrauen zu tun, sondern im Grunde nur mit dem Finanziellen. Im Moment geht es mir sehr gut, ich bin völlig schmerzfrei (Rücken und Beine). Diese Schmerzfreiheit habe ich nur dem regelmäßigen und intensiven Training zu verdanken, womit ich auch keinesfalls aufhören möchte (also KG und PT). Aber alles in allem geht ja jetzt schon mächtig ins Geld, ich schaffe es zwar auf Dauer, habe alles im Griff, aber weitere größere Ausgaben kann ich mir dennoch nicht leisten (wie letztens schon geschrieben, der Jahresbeitrag fürs Schwimmen bzw. für die Wassergymnastik über rund 100 Euro wäre kein Problem, da ich von meiner Mutter und ihrem Freund zum Geburtstag eh 100 Euro geschenkt bekommen habe). Ja, ich habe bereits mit meinem Trainer über das Thema Schwimmen gesprochen und er nimmt für eine Stunde Schwimmen die gleiche Gebühr, wie für unser "normales" Training. Wenn ich wüsste, dass ich in ein bis zwei Stunden "perfekt" Schwimmen kann, dann würde ich es finanziell ganz bestimmt schaffen, aber mehrere Stunden kann ich mir so nicht leisten. Ich bin ja froh, dass wir Mittwochs das halbstündige Training (also auch der halbe Preis) durchführen, ansonsten könnte ich mir das zweite Training während der Woche (über eine Stunde) auf Dauer ganz bestimmt nicht leisten. Ja, aber da mir das normale Training, der Muskelaufbau wesentlich wichtiger ist, muss das Thema Schwimmen halt in den Hintergrund geschoben werden. Aber ich denke jetzt halt darüber nach, ob ich mich dann mal erkundigen soll, ob es für Vereinsmitglieder eine Möglichkeit gibt, das Schwimmen mal "vernünftig" zu lernen (Interesse hätte ich grundsätzlich schon daran). 

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