Sonntag, 24.02.2013

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Heute war nicht so ganz mein Tag, seelisch meine ich jetzt. Ich war alles andere als gut drauf, hing die meiste Zeit meinen Gedanken nach. Nur heute Abend, da hat mein Freund eine tolle Musiksendung angemacht, da war ich kurz abgelenkt und gut drauf, aber ansonsten war ich super still.

Heute morgen war ich zunächst auf der Waage. Immer noch 77,8 Kilo. Darüber war ich enttäuscht, ich hatte mit einem etwas größeren Erfolg gerechnet. Aber im Prinzip war das ja auch klar, die vielen Schoko-Sünden lassen sich nunmal nicht von heute auf morgen wieder abtrainieren, das braucht nunmal seine Zeit. Heute Abend bin ich dann noch Fahrrad gefahren, wieder 12 Kilometer in 45 Minuten. Ich hoffe, dass das im Laufe der Zeit dann Wirkung zeigen wird.

Zum einen habe ich sehr viel an Dienstag gedacht. Da ist doch dieser "Gesundheitstag" von der Arbeit aus. Also, zum einen freue ich mich wirklich schon darauf, das kann durchaus interessant werden. Aber dennoch denke ich mit sehr gemischten Gefühlen daran. Einerseits würde ich diese Gefühle mit ein bisschen "Angst" umschreiben. Ich habe mich doch seit vielen Jahren aus allen "Aktionen" herausgehalten, die meine Abteilung unternommen hat, einschließlich aller Geburtstage und sonstigen Feiern (Weihnachten usw.). Ja, und jetzt plötzlich dieser Schritt, einen Tag mit den anderen zusammen zu verbringen. Einerseits freue ich mich wirklich darauf, aber andererseits denke ich halt auch mit unbehagen daran. Ich nehme an, die Psychologin, die das Seminar geleitet hat, würde diese Gefühle wohl eher mit "Lampenfieber" umschreiben, womit sie auch durchaus Recht haben könnte. Aber nachdem ich das Seminar durchgezogen habe und anschließend ja auch den Schritt mit der Wassergymnastik (einschließlich Weihnachtsfeier und Karneval), will ich diesen Schritt jetzt auch am Dienstag gehen und diesen Tag gemeinsam mit meiner Abteilung durchziehen bzw. verbringen. Es ist völlig egal, wie man das Gefühl jetzt nennen mag, ob Angst, Lampenfieber oder sonstwie, auf jeden Fall musste ich heute sehr viel an übermorgen denken und hatte vor Aufregung einen "Kloß im Magen" sozusagen. Aber da ich mich schon darauf freue, werde ich das jetzt auf jeden Fall durchziehen. Einmal ist schließlich immer das erste Mal. Ich hoffe, dass ich vor zukünftigen "Aktionen", wie z. B. dem Betriebsausflug (sofern ich mich dazu dann auch überwinden kann), nicht mehr so nervös sein werde, wie ich es heute bin.

Ja, und dann musste ich auch an meinen Trainer denken. Das Gespräch von gestern, seine "Argumente" sozusagen, wirken bei mir immer noch nach. Was ihn betrifft, bin ich in einem mächtigen "Zwiespalt". Einerseits finde ich es halt gut, dass er mir helfen möchte, dass er versucht, mich mit seinen Tipps so gut es geht zu unterstützen, aber andererseits finde ich es dennoch nicht so gut, dass darunter das Training "leidet". Das gestrige Training konnte man im Grunde vergessen. Diese "Trainingseinheit" vermisse ich jetzt irgendwie. Ich habe heute Mittag mein Handy bereits in der Hand gehabt und wollte ihn anschreiben, nach dem Motto, dass er sich bei mir besser auf das Training und die Ernährung konzentrieren soll, das Thema Arbeit besser etwas mehr außen vor lassen soll (weil das Training, so wie gestern, zu sehr darunter leidet). Aber diese Nachricht habe ich nicht abgeschickt, sondern wieder gelöscht. Wie gesagt, ich bin in einem mächtigen "Zwiespalt". 

Ich weiß, dass ich mich ändern muss, wenn auf der Arbeit alles so weiter läuft, wie bisher, dann komme ich auf Dauer nicht durch, würde im Laufe der Zeit immer weiter in den Rückstand rutschen. Deswegen bin ich ja eigentlich auch froh darüber, dass er mir helfen möchte, mir mit Tipps und Anregungen helfen möchte, die Abläufe wieder besser in den Griff zu bekommen. Außenstehende können das halt manchmal besser als Personen, die zu sehr in die Bereiche vertieft sind, zu sehr nur "gerade aus" gucken und für mögliche Fehler dadurch "blind" werden (wenn ihr versteht, was ich meine, besser kann ich das nicht ausdrücken). Ja, aber nachdem das Training durch dieses Gespräch gestern völlig in den Hintergrund getreten ist, habe ich jetzt Angst davor, dass es auch zukünftig darunter leiden könnte, da ich die Arbeitssituation ganz bestimmt nicht von heute auf morgen völlig in den Griff bekommen werde. Das wird, ähnlich wie das Training (also der Muskelaufbau) und auch das Abnehmen (also die Umstellung der Ernährung) im Laufe der Zeit erfolgen, dass ich hoffentlich bessere Arbeitsabläufe hinbekommen werde, aber halt nicht von heute auf morgen. Ich wüsste nicht, wie ich das von heute auf morgen völlig umstellen sollte.

Ja, und bezüglich Thema Umstellung muss ich an die Ernährungsumstellung denken. Diesbezüglich ist es natürlich völlig in Ordnung, dass mein Trainer mit mir darüber spricht, das "gehört" ja schließlich auch zu seinem Bereich. Nächste Woche ist ja die nächste "Kontrolle" (also Waage usw.) und nur mit "ein bisschen" Sport (Fahrrad fahren usw.) bekommt man das Gewicht halt nicht unter Kontrolle. In diesem Zusammenhang soll ich jetzt versuchen, meine Ernährung ein bisschen umzustellen, was mir ebenfalls alles andere als leicht fällt. Seit vielen Jahren bin ich es gewöhnt, jeden Morgen 2 Brötchen zu essen, egal ob auf der Arbeit, an den Wochenenden oder im Urlaub, anders kenne ich es gar nicht mehr. Ob ich es "brauche" oder ob mir auch eines reichen würde? Keine Ahnung, ich esse ja immer automatisch zwei Stück, denke darüber gar nicht mehr nach. Ja, ich soll es jetzt halt mal versuchen, zunächst auf 1 1/2 Brötchen zu gehen. Zuerst fand ich diesen Satz von ihm ehrlich gesagt mächtig "lächerlich", denn was bedeutet schon ein halbes Brötchen....?? Ja, aber dann hat er "hochgerechnet", an zwei Tagen ist das ein ganzes Brötchen, an vier Tagen bereits zwei Brötchen usw. Im Laufe der Zeit kommt so natürlich einiges zusammen, was man an Kalorien sparen kann, einschließlich natürlich der Butter und der Wurst (ich esse es ja schließlich nicht "trocken"). Ich will es jetzt wirklich mal ausprobieren, es kann durchaus sein, dass mir 1 1/2 oder sogar ein Brötchen am morgen auch reichen wird. Mal sehen, vielleicht bekomme ich so mein Gewicht auf Dauer etwas besser in den Griff (oder vielleicht kommen auch im Laufe der Zeit noch mehr diesbezügliche Änderungen, worauf ich essensmäßig verzichten bzw. was ich ändern oder umstellen kann). Diese Gespräche werde ich mit ihm im Rahmen des Trainings natürlich beibehalten, die "gehören" ja schließlich auch zu seinem Bereich hinzu. Ich will halt nur aufpassen, dass das Thema Arbeit bei ihm keine "Überhand" bekommt, dass das Training darunter zu sehr leiden könnte. Das ist im Moment halt eine gefährliche "Gradwanderung" zwischen Hilfe (die ich sehr gut gebrauchen kann) und dem Training. 

TitelAutorDatumBesucher
Di 01. Dez. 2020PetraM02/12/2020 - 09:1565
Mo. 30. Nov. 2020PetraM01/12/2020 - 09:0222
So. 29. Nov. 2020PetraM30/11/2020 - 08:4638
Sa. 28. Nov. 2020PetraM29/11/2020 - 16:5040
Fr. 27. Nov. 2020PetraM28/11/2020 - 18:2978
Do. 26.11.2020PetraM27/11/2020 - 08:0472
Mi. 25. Nov. 2020PetraM26/11/2020 - 05:36139
Di. 24. Nov. 2020PetraM25/11/2020 - 08:25136
Mo. 23.11.2020PetraM24/11/2020 - 08:33163
So. 22.11.2020PetraM23/11/2020 - 08:19141
Sa. 21.11.2020PetraM22/11/2020 - 18:29165
Fr. 20.11.2020PetraM21/11/2020 - 22:04153
Do. 19. Nov. 2020PetraM20/11/2020 - 08:31128
Mi. 18.11.2020PetraM19/11/2020 - 09:02168
Di. 17.11.2020PetraM18/11/2020 - 08:42164
Mo. 16.11.2020PetraM17/11/2020 - 08:45183
So. 15. Nov. 2020PetraM16/11/2020 - 08:56134
Sa. 14. Nov. 2020PetraM15/11/2020 - 19:44141
Fr/Sa 13./14. Nov. 2020PetraM14/11/2020 - 17:22149
Do. 12. Nov. 2020PetraM13/11/2020 - 08:16116
Mi. 11. Nov. 2020PetraM12/11/2020 - 08:01138
Di. 10. Nov. 2020PetraM11/11/2020 - 08:0789
Mo. 09. Nov. 2020PetraM10/11/2020 - 07:59158
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Sa. 07. Nov. 2020PetraM08/11/2020 - 19:13136
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