Sonntag, 24.03.2013

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Heute war mal wieder ein "typischer" Sonntag, an dem ich überwiegend mit dem Haushalt beschäftigt war. Mir ging es heute zum Glück wieder ziemlich gut, der Muskelkater ist so gut wie weg. Das rechte Knie habe ich nur kurzzeitig etwas gemerkt, als ich mich im Keller um die Wäsche gekümmert habe, also auf der Treppe, aber bei Weitem nicht mehr so intensiv wie an den letzten Tagen. Auch mein Rücken war wieder völlig in Ordnung. 

Was heute zu den sonstigen Sonntagen anders war, das war, dass ich heute fast den ganzen Tag über die Pulsuhr getragen habe und immer zwischendurch den Puls mal etwas kontrolliert habe. Das hat mich jetzt mal interessiert. Diese Pulsuhr ist nichts "Besonderes" (es gibt ganz bestimmt viele Uhren, die diesbezüglich um ein vielfaches besser sind, was ich mir früher oder später auch kaufen werde, um es beim Sport mal besser unter Kontrolle zu haben), aber sie ist immerhin zuverlässiger als die Anzeige an meinem Fahrrad. Die kann man diesbezüglich wirklich vergessen. 

Mit "technischen Sachen" habe ich es halt nicht so. Während der Schulzeit ging es noch "einigermaßen", damals war ich diesbezüglich wesentlich "mutiger", habe mich an viel mehr Sachen dran getraut und eingestellt (ich rede jetzt vom Videorekorder und vom Fernseher). Aber inzwischen bin ich diesbezüglich sehr viel ängstlicher und zurückhaltender geworden, traue mich an solche Sachen kaum noch dran. Gebe immer sehr schnell auf, wenn etwas nicht auf Anhieb klappt. Ich benutze auch immer noch mein altes Handy, das inzwischen etwa 5 oder 6 Jahre alt ist (oder sogar noch älter). Inzwischen muss ich es täglich aufladen, weil das Akku nur noch höchstens 24 Stunden hält. Ich habe hier zwar längst ein neues Handy liegen, ein "baugleiches" von der gleichen Marke, habe mich damit aber immer noch nicht beschäftigt. 

Die Pulsuhr hatte ich gestern mit zum Training. Wir haben sie während des Trainings mal ausprobiert und die Anzeige scheint zu stimmen. Heute Mittag habe ich mich dann nochmals kurz damit beschäftigt, wann ich welchen Knopf drücken muss. Wenn man es einmal weiß, dann geht es, dann kann man sie auch recht zügig auf die Pulsanzeige einstellen. Im Laufe des Tages habe ich meinen Puls dann je nach Tätigkeit mal gemessen.

Im Ruhezustand, wenn ich ruhig auf dem Sessel saß (und etwas gelesen habe), dann lag er bei 50 bis 60. Während ich durch die Wohnung "gewuselt" bin und mich um den Haushalt gekümmert habe, da lag er um die 80 bis 90. 

Gegen Abend bin ich dann noch Fahrrad gefahren. Anfangs lag er bei 100 bis 110. Ich bin wieder im 5 Minuten Rhythmus gefahren, also heute 4 Minuten bei durchschnittlich 16/17 km/h und in der jeweils 5. Minute (für eine Minute) bei 20 bis 22 km/h. Heute bin ich in 37 Minuten insgesamt 11 Kilometer gefahren. Nach 5 Minuten, also beim ersten "Gas geben", da lag er bei 136, in der ruhigeren Phase dazwischen wieder bei 110. Beim zweiten Gas geben ging er hoch bis auf 150 und bei den weiteren Durchgängen dann jeweils ziemlich konstant auf 145. Ob diese Werte jetzt im "Normalbereich" liegen, oder drüber oder drunter, das weiß ich nicht, damit kenne ich mich nicht aus. 

Nach dem Fahren taten mir, so wie immer direkt danach, die Beine etwas weh. Danach lege ich mich meistens für etwa 5 Minuten etwas hin, bevor ich dann duschen gehe. In diesen 5 Minuten konnte man (auf dieser Anzeige) zugucken, wie mein Puls im Prinzip im Minutentakt wieder abwärts ging. Über die 100, 90, 80 und bei etwa 70 bin ich wieder aufgestanden. 

Mein Trainer hat mir übrigens geantwortet, dass es im Prinzip kein großer Unterschied ist, ob ich nun eine halbe Stunde Fahrrad fahre oder 45 Minuten zur Wassergymnastik gehe. Damit habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet, ich war mir eigentlich sicher, dass das Fahren intensiver wäre, dass man dabei deutlich mehr Kalorien verbrennen würde, als bei Bewegungen im Wasser (wobei die Wassergymnastik je nach Übung ja auch sehr intensiv ist). Aber als Laie habe ich davon eh nicht allzu viele Kenntnisse. 

Ja, ich muss mal sehen, dass ich damit (also mit der Wassergymnastik) Dienstags demnächst dann auch mal beginnen werde. In der Gruppe wird mir die Bewegung an sich bestimmt mehr Spaß machen, als mich abends zu Hause alleine fürs Fahrrad fahren aufzuraffen. Dienstags ist es ja auch nur eine Gruppe, also insgesamt nur 45 Minuten (nicht die doppelte Stunde wie Donnerstags). Außerdem hätte ich dann halt auch die Möglichkeit, wieder bei der anderen Übungsleiterin das Training zu haben (wie schon gesagt, Donnerstags will ich auf jeden Fall auch "doppelt" dabei bleiben, das plane ich bereits auf Dauer fest ein). 

Die Gruppe an sich besteht dann wohl überwiegend aus den Frauen, die Donnerstags in der ersten Gruppe sind (die auch bei der Weihnachtsfeier waren). Mit denen verstehe ich mich ja eh gut. Von denen kommen keine negativen Sprüche mehr, wenn ich anfangs dort rein komme (so wie anfangs, als ich im letzten Jahr in die Gruppe kam, weil die Gruppe an manchen Tagen relativ voll ist, was aber auch nicht in jeder Woche der Fall ist), dort scheine ich inzwischen "akzeptiert und aufgenommen" worden zu sein, werde auch von allen anfangs immer begrüßt.

Wie hat letztens eine andere Frau gesagt, diese erste Gruppe sei eine "Oma-Gruppe". Das sehe ich ganz anders. Selbst wenn die Frauen im Durchschnitt schon älter sind, erstens sind immer wieder auch ein paar jüngere Frauen dabei (also in meinem Alter bzw. die noch keine Rentner sind), zweitens habe ich mich mit meiner früheren Gruppe super gut verstanden, habe mich dort total wohl gefühlt ("obwohl" ich dort mit Abstand immer die Jüngste gewesen bin) und drittens komme ich zum Teil mit Älteren besser ins Gespräch als mit Jüngeren. In der ersten Gruppe habe ich jetzt schon mehr "Kontakte", habe dort schon mit mehr Frauen locker während der Gymnastik gesprochen (über die verschiedensten Themen), als in der zweiten Gruppe. 

Was an der Dienstags-Gruppe ebenfalls ein Vorteil wäre, das ist, dass ich anschließend keine Angst mehr vor dem Ball haben müsste. Im Anschluss an die Wassergymnastik (am Donnerstag) sind im Hauptbecken, an dem ich vorbei gehen muss (um zu den Umkleiden zu kommen) immer die Wasserballer in "Action". Wenn ich zu Beginn zum kleinen Becken gehe, in dem die Wassergymnastik stattfindet, dann gehe ich immer relativ normal und ruhig. Aber auf dem Rückweg habe ich ständig Angst, dass sich ein Ball "verirren" könnte, dass ich am Kopf getroffen werden könnte. Ich weiß nicht, ob der Ball aus dem Becken heraus überhaupt so weit bzw. so hoch fliegen könnte, auf jeden Fall "renne" ich immer fast schon am Becken vorbei bzw. so schnell wie möglich, so schnell man halt mit den Badeschuhen laufen kann (ohne sich damit lang zu legen, das hätte mir auch noch gefehlt). Diese Angst vor Bällen, die kriege ich halt nicht so richtig in den Griff. Ja, aber diese Angst bräuchte ich Dienstags dann nicht zu haben, weil dort dann nur Schwimmgruppen sind. 

 

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