Traumtagebuch Juni 2018

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Seit etwas mehr als einem Monat schlafe ich sehr schlecht, meistens zu wenig und träume dabei fürchterliche Sachen. Immerhin kriege ich es meistens hin, mich noch so gut daran erinnern zu können, um es aufzuschreiben. Hier sind also ein paar meiner Träume.

 

07.06
Ich wache auf, das Bett steht vor dem Fenster, und sehe, dass das Nachbarhaus brennt und brennende Leute herauslaufen. Kurz darauf klingelt es an der Tür und wir lassen einige, jetzt obdachlose, Nachbarn in unserem Wohnzimmer schlafen. Morgens trauen wir uns aber nicht aus dem Zimmer, weil wir hören, wie einer der Fremden in der Küche Kaffee kocht.
 
09.06.
Ich treffe alle möglichen Leute, mit jedem möchte ich einkaufen gehen und dann viel essen und ich verspreche jedem, Silvester(?) mit ihm zu feiern. Währenddessen werden in meinem (vorher neuen) Koffer von irgendwelchen , mir unbekannten Menschen jedes mal mehr Leichen transportiert. Wenn ich den Koffer wiederbekomme, ist er aber immer sauber, nur etwas abgenutzter.
 
14.06.
Ich bin in Waldenau und alle möglichen Leute aus der Berufsschule sind da und reden über MDMA-Konsum (sie sagen aber immer “Emma ballern”. Ich bin nicht sicher, ob ich mitreden sollte, oder nicht, weil ich zu viel von mir preisgeben könnte.
Morgens rufe ich mir ein Taxi, um zur Schule zu fahren und warte vor dem Haus (an der Ecke zur Kirche) darauf. Als es ankommt, merke ich, dass ich Hotpants trage, die am Hintern große Löcher haben. Ich gebe dem Taxifahrer ein Handzeichen (3 Finger = 3 Minuten) und laufe ins Haus, um mich umzuziehen, das Taxi fährt aber direkt wieder weg.
 
23.06.
Ich bin in einem Ferienhaus mit ein paar Leuten aus der Berufsschule und mit Arvid. Ich will duschen, aber im Badezimmer stelle ich fest, dass es voller Müll ist und stinkt, deshalb möchte ich in den Teich im Garten springen und sage im Scherz, dass ich, wenn ich nicht bald zurück bin, wohl ertrunken bin. Ich springe in den Teich, ohne vorher hineinzusehen und an der Oberfläche ist ganz viel gelblicher Schleim (Entengrütze?) in mehreren Schichten, der mich irgendwie runterdrückt. Die Kraft, die ich brauche, um nicht sofort ganz unterzugehen ist zu viel, um nebenbei noch nach Hilfe zu rufen.
 
26.06.
Ich bin draußen auf einer großen öffentlichen Veranstaltung mit vielen Leuten. Plötzlich höre ich ein lautes Donnern, blicke zum Himmel und sehe einen riesigen Asteroid, der auf die Erde zukommt. Von der Erde werden mit einem Zischen vier Raketen abgeschossen, die den Asteroiden treffen und zu Pulver zerfallen lassen, das herunterfällt. Ich fange einiges davon in den Händen und merke, dass es größtenteils nur winzige Eiskristalle sind, die sofort schmelzen. Am Himmel ist jetzt ein Coca-Cola-Schriftzug zu erkennen. Es ist anzunehmen, dass alles nur eine Werbeaktion war.
 
27.06.
Ich bin das Mädchen aus Unfabulous und als Pinocchio verkleidet. Draußen sehe ich, wie vier Jungs angestrengt auf ihren Schultern eine übel aussehende Leiche tragen. Ich spreche den einen vorne links an und frage ihn, ob ich helfen kann. Er ist sehr dankbar und später bin ich in seinem Haus und verlaufe mich auf der Suche nach irgendwas, weil alle Zimmer gleich aussehen und ziemlich groß sind. Dabei trage ich einen Bademantel und fühle mich unwohl.
 
29.06.
Ich komme in eine Aula und suche nach meiner Schulklasse, kann sie aber nicht entdecken, weil einfach zu viele Leute da sind und alle sind entweder mit Batikkleidern oder so Emomäßig angezogen. Ich treffe irgendwann auf meine Lehrerin, die mir sagt, dass sie meine Klamotten schön findet und ich sage ihr, dass der Trick beim Batiken ist, darauf zu scheißen, wie das Ergebnis werden könnte und einfach irgendwelche Farben draufzuklatschen. Irgendwann fällt mir auf, dass Fabian und einige andere grünlich-durchsichtige Geister sind. Später will ich in irgendeiner Gruppendusche pinkeln, weil ich keine Toiletten finde, aber es geht nicht, weil seltsame andere Leute da sind.
 
02.07.
Ich bin in einer Zeitschleife, in der ich immer aufwache und auf die Toilette gehen will, aber mich nicht richtig bewegen kann. Einmal rolle ich mich aus dem Bett, wobei ich auf dem Gesicht lande und meine Brille zerbricht dabei, einmal dreht sich Arvid um, wobei sein Oberarm meinen Hals abdrückt, sodass ich ersticke, beim nächsten Mal würge ich Arvid, bei einem Mal kann ich meine Arme bewegen und versuche mich auf dem Boden durch den Flur zu ziehen, aber ich stoße den großen Karton an und alles darauf fällt auf mich. Es gab noch weitere Sequenzen, aber ich kann mich nicht mehr an Details erinnern.

 

TitelAutorDatumBesucher
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