und wie wird es wohl sein

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Rollercoaster. Vielleicht nenne ich es am besten so.

Der Tag rückt näher, an dem die Welt sich verändert. Das Leben wird anders werden, ganz anders. Dieser ständige Input von außen - von Menschen, die sich dazu berufen fühlen - der macht mich fast wahnsinning. Von Müttern, von Vätern gleichermaßen, vor allem aber von ersterer Spezies. Und bald zähle ich auch zu diesen und ich kann nur hoffen, dass ich so nie sein werde.

Die Angst macht sich breit vor dieser Ungewissheit. Wie wird es sein für jemanden sorgen zu müssen 24 Stunden am Tag? Wie frei kann ich mich noch bewegen? Wie sehr kann ich ihn lieben? Wieviel Freude wird es mir bereiten? 

Wenn ich im Internet nachlese, dann ständig nur "oh, ich liebe mein Ungeborenes schon so sehr" und ähnliche Dinge. Mir fehlt manchmal der Bezug. Nicht immer, aber eben manchmal. Dann denke ich, ich schaffe das nicht und mir tut gleichzeitig das ungeborene Leben in mir leid, dass es ausgerechnet MICH zur Mutter haben wird. Ich möchte ein kreative, liebevolle, intelligente Mutter sein (ja, so hat es Patrice auch so schön beschrieben, das gefiel mir). Eine entspannte, relaxte Mutter mit eigenem Willen und eigenem Leben.

Aber nach all dem, was ich von außen höre, gibt es das offenbar nicht. Es scheint, als würde sich alles verschieben, all das, was vorher wichtig war, MUSS jetzt unwichtig werden. Aber das will ich nicht, in mir wehrt sich alles dagegen. Denn ich möchte doch noch ICH sein. Wenn ich mir das Mutter sein nach meinen eigenen Gedanken vorstelle, dann ist es ein schönes Mutter sein. Ein warmes und hingebungsvolles, gleichzeitig aber auch ein freiheitsliebendes und manchmal los lassendes. Es sollen doch zwei Leben sein, die existieren, nicht eines, keine Symbiose Mutter/Kind, sondern zwei Leben, seines und meines. Und seines soll glücklich werden, es soll SEHEN lernen, was schön ist auf dieser Welt, was interessant ist, was inspiriert. Es soll von Sonne begleitet sein, von Wind und überhaupt von der Natur. Aber es soll nichts Beengendes sein, dafür fürchte ich mich so. Unflexibel zu sein, eingesperrt, gebunden, abhängig, nie wieder frei denkend, frei entscheidend. 

Es bleibt mir nichts anderes übrig, als es abzuwarten. Und versuchen das scheiß Mütter-Gelaber zu ignorieren ....  "es wird eine anstrengende Zeit, schlaf schonmal vorr".....  

Cheers!

TitelAutorDatumBesucher
15 Jahre ...Viva13/01/2021 - 12:12614
Die Zeit verstreicht, die Gedanken verweilenViva11/01/2021 - 15:51518
TraumViva28/07/2020 - 15:10414
PatriceViva27/03/2020 - 15:59663
zwei Jahre nicht hier....Viva27/03/2020 - 15:41675
Es ist April....Viva22/04/2018 - 11:261437
It´s been a while....Viva18/08/2017 - 13:472049
merkwürdigerweiseViva13/11/2014 - 13:551723
patriceViva09/08/2014 - 11:061545
jaja, auch otb verändert sich.Viva27/05/2014 - 20:531659
tjaViva29/12/2013 - 15:551509
VermissenViva08/11/2013 - 21:203347
fuckViva22/10/2013 - 21:421657
I love....Viva23/12/2012 - 19:041702
free nightViva20/11/2012 - 12:361673
bunte blätterViva28/10/2012 - 18:241745
ins grüne schauenViva25/10/2012 - 09:241732
edithViva10/10/2012 - 16:251652
mixed emotionsViva10/10/2012 - 11:571735
WeinViva04/10/2012 - 21:321894
and I love himViva04/10/2012 - 15:241737
gesehenViva07/06/2012 - 23:041871
open mindedViva04/06/2012 - 09:472044
mein sohnViva01/06/2012 - 19:121786
and bye the wayViva24/05/2012 - 18:001713
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